












































































Das zweite Zürcher Derby innerhalb dreier Tage wäre damit gegessen. Nach einer Punkteteilung in der Super League krallt sich der FCZ das Ticket in den Cup-Viertelfinale - dies nicht unumstritten.
Im Lager der Hoppers ist man frustriert, wütend, enttäuscht. Eine weitere Partie, die in einer Niederlage endet: "absolut unverdient", meint GC-Ikone Amir Abrashi gegenüber dem SRF:
"Es war sehr unverdient, besonders weil wir in der ersten Halbzeit so viele Chancen hatten. Da hätten wir eigentlich klar in Führung gehen müssen, doch wir schaffen es wieder einmal nicht. Dann in der zweiten Halbzeit kassieren wir durch einen Standard - das ist natürlich sehr bitter, da der FCZ sonst so gut wie keine Chance hatte."
Amir Abrashi, 03.12.2024, SRF Sport
Die Szene, die im GC-Lager wohl den grössten Frust bedeutete, wird von Amir Abrashi nicht gross zum Thema gemacht. In der 83. Minute köpft Tsiy Ndenge ins FCZ-Tor, sorgt damit für den Ausgleich - vermeintlich. Der Treffer wird nach langem VAR-Eingreifen von Schiedsrichter Fedayi San aberkannt. Kristers Tobers soll den Ball mit einer Haarsträhne berührt haben, wodurch Ndenge aus einer Offside-Position eingenetzt haben soll. Der Blick zitiert Kristers Tobers folgendermassen:
"Aus meiner Sicht hatte ich nicht das Gefühl, den Ball berührt zu haben. Das habe ich auch dem Schiedsrichter gesagt. Ich habe sogar versucht, den Kopf zurückzuziehen. Nach dem Spiel hat der Schiedsrichter mir gesagt, dass es schwer gewesen sei, eine Berührung zu finden. Aber auf Video hat er gesehen, dass sich der Ball irgendwie verändert hat. Ich bin mir nicht sicher, aber er sagte mir, dass es für ihn klar war, dass ich den Ball mit dem Kopf berührt habe. Es ist wirklich wieder unglücklich. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und hatten viele gute Torchancen. Und wieder ist es so: Wir können kein Tor erzielen."
Kristers Tobers, 03.12.2024, Blick
Und auch Tsiy Ndenge glaubt nicht, dass sein Teamkollege den Ball berührt hat. "Ich glaube, wenn Tobers den Ball im letzten Moment berührt, kann ich niemals so sauber treffen", wird der Mittelfeldspieler vom Blick zitiert.
Schliesslich kam beim SRF auch noch ein FCZ-Repräsentant zu Wort. Trainer Ricardo Moniz hatte ein hartes Stück Arbeit: "Sie waren besser in der ersten Halbzeit."
Auch Moniz nahm zum vermeintlichen GC-Ausgleich noch Stellung: "Von der Bank aus habe ich schon gesehen, dass es Abseits war, aber es war natürlich knapp", erklärt der Niederländer dem SRF.