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Yakin warnt vor Slowenien - und muss erneut über den Rasen sprechen

Vor dem Nations-League-Heimspiel

Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit viel Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen Slowenien. Nationaltrainer Murat Yakin warnt trotz des perfekten Starts vor dem kommenden Gegner. Gleichzeitig sorgt in Luzern erneut der Zustand des Rasens für Gesprächsstoff.

Nach zwei 3:0-Siegen in Nordmazedonien und Schottland steht die Schweiz mit dem Punktemaximum an der Spitze ihrer Nations-League-Gruppe. Am Samstag folgt in der Luzerner Thermoplan-Arena das erste Heimspiel gegen Slowenien.

Von einem möglichen Aufstieg will Murat Yakin vor der Partie allerdings noch nichts wissen. Die Ausgangslage sei gut, nun müsse seine Mannschaft aber auch gegen Slowenien ihre Leistung bestätigen. Änderungen in der Startelf schloss der Nationaltrainer nicht aus. Sämtliche Spieler seien grundsätzlich einsatzbereit, auch die Belastungssteuerung werde bei seinen Entscheidungen eine Rolle spielen. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Cédric Itten. Der Stürmer erhielt einen Schlag auf den Fuss und absolvierte deshalb nur ein individuelles Training.

Yakin erwartet schwierige Aufgabe

Slowenien dürfte der Schweiz nach Einschätzung von Yakin einiges abverlangen. Unter dem neuen Trainer seien bereits neue Prinzipien erkennbar. Auch Remo Freuler erwartet einen Gegner, der vor allem defensiv kompakt auftreten wird. Die Schweizer kennen diese Spielweise bereits aus der vergangenen WM-Qualifikation. Während das Heimspiel damals mit 3:0 gewonnen wurde, kam die Nati auswärts in Ljubljana nicht über ein 0:0 hinaus.

Yakin will dennoch am eingeschlagenen Weg festhalten. Besonders beim Pressing habe seine Mannschaft zuletzt Fortschritte gemacht. Gelinge es, diese Entwicklung fortzusetzen, könne man damit auch den Gegner unter Druck setzen.

Rasen wird erneut zum Thema

Nicht optimal sind dagegen die Bedingungen auf der Luzerner Allmend. Um den Rasen in der Thermoplan-Arena zu schonen, absolvierte die Nati das Abschlusstraining auf einem Nebenplatz. Yakin zeigte sich darüber wenig überrascht. Schwierige Untergründe seien aufgrund der Witterung in der Schweiz nichts Ungewöhnliches. "Optimal ist es sicher nicht", hielt der Nationaltrainer dennoch fest.

Für Remo Freuler besitzt das Spiel in Luzern derweil eine besondere Bedeutung. Der frühere FCL-Spieler kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bereits nach der Ankunft traf er frühere Weggefährten. Die Rückkehr sei für ihn deshalb "immer sehr emotional".

Der inzwischen bei Olympiakos spielende Mittelfeldspieler steht bei 96 Länderspielen und könnte sich damit weiter der Marke von 100 Einsätzen nähern. Gedanken über seine Zukunft im Nationalteam habe er sich nach der WM durchaus gemacht. Einen Rücktritt kündigte der Routinier an der Pressekonferenz jedoch nicht an.

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2026-10-02 10:58:44