Die Schweizer Nationalmannschaft bereitet sich in Luzern auf die kommenden Länderspiele vor. Für Gesprächsstoff sorgt dabei ausgerechnet der Rasen in der Thermoplan-Arena, der derzeit nicht den Vorstellungen des Schweizerischen Fussballverbands entspricht.
Die Schweizer Nati hat ihr Quartier in Luzern bezogen und bereitet sich auf die anstehenden Länderspiele vor. Während rund um das Team grundsätzlich gute Bedingungen herrschen, bereitet der Zustand des Rasens in der Thermoplan-Arena dem Schweizerischen Fussballverband Sorgen Wie CH Media berichtet, entspricht das Spielfeld derzeit nicht dem Niveau, das sich der SFV für seine Nationalspieler wünscht. Viele der Schweizer Profis sind aus ihren ausländischen Klubs deutlich bessere Platzverhältnisse gewohnt.
Das Problem liegt offenbar nicht nur an der Oberfläche. Die Rasentragschicht in Luzern besteht aus Vulkangestein und unterscheidet sich damit von zahlreichen modernen Spielfeldern, bei denen hauptsächlich Sand verwendet wird.
Nach dem letzten Heimspiel des FC Luzern gegen GC wurden bereits Teile des Rasens ersetzt. Unter anderem besserten die Verantwortlichen die Bereiche in den beiden Strafräumen aus. Die neu eingesetzten Stellen benötigen allerdings Zeit, um vollständig anzuwachsen.
Auch beim Trainingsplatz kommt der FCL der Nationalmannschaft entgegen. Seit mehreren Wochen trainiert die erste Mannschaft auf einem anderen Feld, damit der Platz hinter der Arena für die Nati geschont wird. Dort absolvierte die Schweiz am Donnerstag ihre Einheit.
Der Verband beobachtet die Situation bereits seit einiger Zeit. Rasenspezialist Pierre-Aves Bovigny nahm das Spielfeld mehrfach unter die Lupe, zudem wurden weitere Arbeiten vorgenommen, um die Bedingungen zu verbessern.
Für die Schweizer kommt das Thema nicht zum ersten Mal auf. Bereits beim jüngsten Auswärtsspiel in Nordmazedonien hatte die Nati mit schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen. Trainer Murat Yakin zeigte sich damals wenig zufrieden mit dem Rasen in Skopje. Nun beschäftigt das Thema die Schweiz ausgerechnet bei einem Heimspiel erneut.
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