Die 2. Qualifikationsrunde in allen drei europäischen Wettbewerben ist absolviert. Damit kennt das Schweizer Quartett seine nächste Aufgabe.
Der FC Thun ist auf dramatische Art und Weise an Dinamo Zagreb in der Verlängerung gescheitert. Trotz 2:0-Führung mussten sich die Berner Oberländer am Ende geschlagen geben. Daher geht es für Thun nun in der Europa-League-Qualifikation weiter. Der Schweizer Meister wird sich dort mit dem isländischen Meister Vikingur Reykjavik duellieren. Im Gegensatz zum Spiel gegen Zagreb wird der Schweizer Vertreter gegen Reykjavik nicht mehr als Aussenseiter ins Spiel gehen.
Nach dem heroischen Sieg im heimischen Stadion machte sich der FC St.Gallen berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen gegen Benfica Lissabon. Im Estadio da Luz wurden die Portugiesen aber ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich doch noch gegen die Espen durch. Dadurch müssen die St.Galler nun den Gang in die Conference-League-Qualifikation antreten. Dort wartet mit Sheriff Tiraspol eine unangenehme, aber machbare Aufgabe auf die St.Galler. Das Team aus Transnistrien hat seit seiner Champions-League-Kampagne inklusive Sieg gegen Real Madrid vor fünf Jahren massiv an Qualität eingebüsst.
Für den FC Sion gibt es nach den Spielen gegen Bate Borisov erneut eine weite Reise. Der nächste Gegner stammt aus Armenien. Die Walliser treffen in der dritten Qualifikationsrunde auf den FC Noah. Mit dem armenischen Verein haben die Sittener sogar Berührungspunkte. In der letzten Saison hat der FC Sion seinen langjährigen Stammtorhüter Timothy Fayulu zum FC Noah ausgeliehen. Im Duell mit dem armenischen Vertreter gelten die Walliser als klarer Favorit. Trotzdem sind die Armenier nicht zu unterschätzen.
Der FC Lugano hat den kosovarischen Vertreter Dukagjini locker ausgeschaltet. Jetzt steht für die Bianconeri erneut eine weite Reise auf dem Programm. NSI Runavik setzte sich als grosser Aussenseiter gegen den slowenischen Vertreter Koper nach dem Elfmeterschiessen durch. Die Färinger sind für den FC Lugano eine Pflichtaufgabe.
Mit dem FC Vaduz ist noch ein fünfter Super-Ligist europäisch engagiert. Die Liechtensteiner haben am Donnerstagabend den andorranischen Vertreter Atletic Escaldes ausgeschaltet. Auf das 4:0 im Heimspiel liessen die Vaduzer ein 2:0 in der Fremde folgen. In der nächsten Runde wird der FC Vaduz auf den finnischen Vertreter Inter Turku treffen. Die Finnen haben sich überraschend gegen Istanbul Basaksehir durchgesetzt.
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