Die Schlussetappe, die an diesem Sonntag endet, sollte ursprünglich von Thoiry nach Paris führen. Die Startstadt dient nun jedoch lediglich der Teampräsentation. Die Mannschaften werden mit dem Bus in die französische Hauptstadt gebracht, wo das Rennen dann beginnt.
Die Organisatoren der 113. Tour de France haben bekannt gegeben, dass die 21. und letzte Etappe des Rennens auf 89 Kilometer verkürzt wird. Dies ist eine deutliche Reduzierung gegenüber den ursprünglich geplanten 133 Kilometern. Die Entscheidung wurde aufgrund der Notwendigkeit getroffen, Einsatzkräfte zur Bekämpfung der zahlreichen Waldbrände im Land zu mobilisieren.
In einer offiziellen Mitteilung erläuterte die Organisation die Änderung: „Die Strecke der 21. Etappe wurde von ursprünglich 133 Kilometern auf 89 Kilometer verkürzt. […] Der tatsächliche Start erfolgt um 17:50 Uhr (16:50 Uhr MEZ) am Ziel, wobei die Radfahrer zwei zusätzliche Runden auf den Champs-Élysées absolvieren, bevor sie zum Montmartre-Rundkurs aufbrechen.“
Die Begründung für diese Massnahme liegt in der aktuellen Notlage in Frankreich. „Angesichts der zahlreichen Brände, die Frankreich derzeit, insbesondere in der Region Gironde, heimsuchen, sind die Rettungsdienste voll mobilisiert, um die Flammen zu bekämpfen, während die internen Sicherheitskräfte für die Sicherheit der betroffenen Gebiete und den Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden“, heisst es in der Erklärung.
Infolgedessen hat das französische Innenministerium beschlossen, einen Teil des Sicherheitspersonals, das für das Rennen vorgesehen war, umzudisponieren, „um die Reaktion in den von den Bränden betroffenen Gebieten zu verstärken“.
Die letzte Etappe der Tour de France beinhaltet einen dreifachen Anstieg auf den Butte Montmartre im Herzen von Paris, bevor der Sieger endgültig gekürt wird.
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