Der Start in die Weltcupsaison war für das Schweizer Ski-Team harzig. Im Verlaufe der Saison konnten sich die Swiss-Ski-Athletinnen und -Athleten allerdings deutlich steigern und belohnen sich dafür mit dem Sieg in der Nationenwertung.
9110 Punkte konnten die Fahrerinnen und Fahrer von Swiss-Ski schlussendlich einfahren. Dies sind zwar nicht mehr ganz so viele, wie in den vergangenen fünf Saisons, in denen es viermal zum Sieg reichte, haben aber trotzdem zum vierten Sieg in Serie gereicht.
Überragend waren dabei einmal mehr die Männer, die mit 5633 Punkten über 2000 Punkte mehr als die Frauen einfahren konnten. Zur Verteidigung der Frauen muss man allerdings auch sagen, dass Punktegaranten wie Lara Gut-Behrami oder Michelle Gisin fehlten.
Ohne Erfolge blieb das Frauenteam aber trotzdem nicht. Allen voran Camille Rast konnte viele Punkte einfahren, kam trotz nur zwei Disziplinen über 1000 Punkte. Besonders beeindruckend ist, dass die Walliserin bei 19 ihrer 20 Rennen in den Top 15 landete.
Daneben haben auch Wendy Holdener und Corinne Suter fleissig Punkte gesammelt und konnten vor allem zum Saisonende brillieren. Erfreulich ist auch, dass junge Athletinnen wie Malorie Blanc oder Sue Piller den Tritt im Weltcup immer besser finden.
Bei den Männern kommt man natürlich nicht an Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt vorbei. Dem Nidwaldner gelang zwar gegen das Ende der Saison nicht mehr ganz so viel, trotzdem hat er mit über 1600 Punkten einmal mehr geliefert.
Zweiterfolgreichster Schweizer war erneut Loïc Meillard, dessen Formkurve etwas jene des ganzen Teams wiederspiegelt. Auch der Slalom-Olympiasieger war besonders ab Januar sehr stark. Ein Wehrmutstropfen bleibt: Im Gesamtweltcup verpasste Meillard das Podest um mickrige 13 Punkte.
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