Noch ohne neuen Cheftrainer bestritt der Grasshopper Club Zürich am Freitag das zweite Testspiel in dieser Länderspielpause. Auch der souveräne Tabellenleader aus Lugano stand im Einsatz und zog eine Niederlage ein.
Olaf Janssen soll demnächst der neue Cheftrainer des Grasshopper Club Zürich werden. Noch ohne Nachfolger für Peter Zeidler bestritten die Hoppers das zweite Testspiel in dieser Länderspielpause. Nach dem deutlichen 4:1-Erfolg gegen den FC Aarau gelang es allerdings nicht, ein weiteres Erfolgserlebnis nachzulegen. Auf dem GC-Campus endete die erste Halbzeit gegen den Yverdon Sport FC torlos.
Die Gäste erwischten den bedeutend besseren Start in die zweite Halbzeit. Mamadou Kanouté brachte Yverdon in Führung und Helios Sessolo sorgte mit einem Doppelpack bis zur 64. Minute für einen 3:0-Vorsprung. Die Hoppers bewiesen danach immerhin noch Moral. Nikolas Muci (70.) verkürzte für den Oberklassigen und Youngster Joachim Williamson (82.) erzielte dann das 2:3-Schlussresultat. Für Yverdon Sport ist die erste Partie unter Neo-Trainer Guillermo Abascal definitiv gelungen.
Der FC Vaduz reiste für sein Testspiel am Freitag über die Grenze nach Bregenz. Gegen den SW Bregenz resultierte für den Super-League-Aufsteiger ein 1:1. Ausgerechnet Stürmer Marcel Monsberger, der 2025 vom Team aus der zweithöchsten österreichischen Liga ins Fürstentum Liechtenstein gewechselt hatte, erzielte den Treffer für den FC Vaduz. Mit einem Heber sorgte er nach einem zwischenzeitlichen Rückstand für den Ausgleich, noch bevor die Marke von einer halben Stunde erreicht war. In der zweiten Halbzeit gab Tim-Tiado Oehri nach einer langwierigen Knieverletzung sein Comeback im Tor des FC Vaduz. Ein Treffer fiel aber auf beiden Seiten nicht mehr.
16 Pflichtspiele ohne Niederlage hat der FC Lugano zum Start in die Saison aneinandergereiht. Das Gefühl des Verlierens kannte die Mannschaft von Mattia Croci-Torti nur aus der Testspielphase vor der Saison. Am Freitag setzte es abermals in einem Testspiel die erste Niederlage seit Juli für die Bianconeri ab. Gegen Hellas Verona geriet Lugano vor der Pause bereits mit 0:2 ins Hintertreffen. Umgehend nach dem Seitenwechsel konnte zwar Albian Ajeti (46.) verkürzen, am Ende resultierte dennoch ein 1:3.
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