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Sancho-Zauber in Luzern oder Pogba als emotionaler Leader des FCSG

Aktuell vertragslose Weltstars

Das Schweizer Transferfenster hat am 8. September geschlossen. Ab sofort dürfen die Klubs der Super League nur noch lizenzfreie, vertragslose Akteure verpflichten. Grund genug für eine kleine - zugegeben gänzlich utopische - Transfer-Spielerei: Welcher aktuell vereinslose Weltstar würde eigentlich perfekt zu den Bedürfnissen der einzelnen Super-League-Vereine passen?

Servette FC: Riyad Mahrez

Servette steckt tief in der Krise und lechzt nach Führung sowie Abgeklärtheit auf dem Platz. Riyad Mahrez bringt genau diese Erfahrung aus zahllosen Partien auf höchstem Niveau mit. Seine spielerische Klasse und Eleganz am Ball würden dem Genfer Offensivspiel sofort neues Leben einhauchen. Zudem gäbe es keine Sprachbarriere: Als algerischer Nationalspieler spricht Mahrez perfekt Französisch und könnte auf Anhieb als Führungspersönlichkeit vorangehen.

Grasshopper Club Zürich: Karim Benzema

Die blutjunge Mannschaft des GCZ erspielt sich Woche für Woche zahlreiche Gelegenheiten, lässt jedoch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Karim Benzema wäre der ersehnte Knipser. Trotz seiner mittlerweile 38 Jahre besitzt der Ex-Weltfussballer einen unnachahmlichen Torinstinkt und extrem viel Routine. Für die jungen Hoppers wäre er nicht nur die erhoffte Soforthilfe im Strafraum, sondern auch der perfekte Mentor.

FC Lausanne-Sport: Anthony Martial

In Lausanne drückt der Schuh eindeutig in der Offensive - der Klub verzeichnet bisher die zweitwenigsten Treffer der Liga. Anthony Martial könnte diese Ladehemmung auf einen Schlag beheben. Ein ablösefreier Wechsel hätte zudem einen reizvollen Hintergrund: Lausanne-Eigner Sir Jim Ratcliffe ist bekanntlich auch Mehrheitseigentümer von Manchester United. Martial verbrachte von 2015 bis 2024 fast ein Jahrzehnt bei den Red Devils (unterbrochen nur von einer Leihe nach Sevilla) und würde Lausanne sofort die nötige Durchschlagskraft verleihen.

FC Vaduz: David Alaba

Der Aufsteiger aus dem Ländle begeistert die Liga mit mutigem Offensivfussball, offenbart in der Rückwärtsbewegung aber immer wieder Lücken. Mit David Alaba bekäme der FC Vaduz auf Anhieb einen neuen Abwehrchef von Weltformat. Mit all seiner Erfahrung aus Champions-League-Triumphzügen würde er der Abwehr Stabilität verleihen. Ein charmantes Detail am Rande: Das Fürstentum Liechtenstein grenzt direkt an Österreich - Alaba wäre somit ganz nah an seiner Heimat.

FC Zürich: Mauro Icardi

Nach der Vertragsauflösung mit Stürmer Perea klafft in der FCZ-Offensive eine Lücke auf der Neuner-Position. Was läge da näher, als den Kolumbianer durch einen hochkarätigen Argentinier zu ersetzen? Mauro Icardi ist ein klassischer Strafraumstürmer, der aus wenig viel macht. Er würde Perea im Handumdrehen vergessen machen und dem FCZ die Tore garantieren, die im Kampf um die vorderen Plätze dringend benötigt werden.

FC Thun: Mahmoud Dahoud

Der Verlust von Strategen Leonardo Bertone hat beim amtierenden Meister Spuren hinterlassen. Den Berner Oberländern fehlt aktuell der klare Taktgeber und Lenker im zentralen Mittelfeld. Mahmoud Dahoud bringt die nötige Übersicht, Passqualität und Pressingresistenz mit, um genau diese Rolle auszufüllen. Als neuer Strippenzieher könnte er dem Thuner Spiel wieder die gewohnte Struktur verleihen.

FC Luzern: Jadon Sancho

Um den Schritt in die Championship Group zu schaffen, benötigt Luzern einen echten Unterschiedsspieler. Wenn Jadon Sancho fit ist, verkörpert er genau das. FCL-Trainer Jörg Portmann gilt als absoluter Menschenfänger - er hätte das nötige Händchen, um den Engländer zu streicheln, ihm das Vertrauen zurückzugeben und ihn wieder zu Topleistungen anzutreiben. Sancho würde mit seinen Dribblings und seiner Kreativität für extrem viel Spektakel in der Innerschweiz sorgen.

FC Basel: Oleksandr Zinchenko

Der FC Basel spürt den Abgang von Leistungsträger Dominic Schmid schmerzhaft. Auf der linken Aussenbahn fehlt es an Spielkultur und defensiver Zuverlässigkeit. Oleksandr Zinchenko wäre die Traumlösung: Der Ukrainer glänzt nicht nur als spielstarker Linksverteidiger, sondern kann auch flexibel ins Mittelfeld einrücken. Er besitzt genau die Qualität, um das Loch nach Schmids Abgang nahtlos zu schliessen.

FC St.Gallen: Paul Pogba

Paul Pogba ist ein Fusionskraftwerk aus Emotionen, Physis und Genialität - und genau das würde im kochenden Berit Sitterstadion auf fruchtbaren Boden stossen. Die FCSG-Fans gehören zu den leidenschaftlichsten der Schweiz, und Pogba liebt die grosse Bühne. Der Franzose, dem oft ein Hang zum Selbstdarsteller nachgesagt wird, könnte in St.Gallen der unumstrittene Superstar der gesamten Super League sein. Eine Konstellation, die beiden Seiten sichtlich behagen dürfte.

Pogba wäre natürlich der ganz grosse Superstar beim FC St.Gallen (Imago).

FC Sion: Raphael Guerreiro

Spielerische Eleganz tut jeder Mannschaft gut, und Raphael Guerreiro bringt sie im Überfluss mit. Der feine Techniker glänzt nicht nur als defensiver wie offensiver Aussenbahnspieler, sondern schlägt auch hervorragende Standards. Da Guerreiro fliessend Französisch spricht, gäbe es im Wallis keinerlei Eingewöhnungsprobleme. Der FC Sion hätte an den Dribblings und Zentimeterpässen des Portugiesen mit Sicherheit seine helle Freude.

BSC Young Boys: Yves Bissouma

Die Young Boys zünden defensiv wie offensiv regelrechte Feuerwerke: Vorn erzielen sie Tore am Fliessband, hinten kassieren sie jedoch eindeutig zu viele Gegentreffer. YB-Trainer Gerardo Seoane bräuchte dringend einen kompromisslosen Abräumer vor der Abwehr. Yves Bissouma verkörpert genau diesen Typus: physisch stark, zweikampfintensiv und nicht zimperlich, wenn es darum geht, dazwischenzufahren. Ein solcher Aggressivleader würde der Berner Statik extrem guttun.

FC Lugano: Dani Carvajal

Lugano strebt mit aller Macht nach dem ersten Meistertitel seit 1949. Um diesen letzten Schritt zu gehen, benötigt die Mannschaft Akteure, die genau wissen, wie man Trophäen gewinnt. Dani Carvajal ist die Personifikation des Siegergens: Europameister mit Spanien, sechsfacher Champions-League-Sieger, mehrfacher spanischer Meister und Klub-Weltmeister mit Real Madrid. Er könnte den Tessinern die Sieger-Mentalität einimpfen, die man im Titelkampf benötigt.

Anthony Martial Brack Super League BSC Young Boys Damian Möschinger Daniel Carvajal David Alaba FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern FC Sion FC St.Gallen 1879 FC Thun Berner Oberland FC Vaduz FC Zürich Fussball Grasshopper Club Zürich Jadon Sancho Karim Benzema Mahmoud Dahoud Mauro Icardi Oleksandr Zinchenko Paul Pogba Raphael Guerreiro Riyad Mahrez Servette FC Yves Bissouma

2026-09-10 11:30:35