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Kollers goldenes Händchen sorgt für eine gelungene Zürcher Jubiläumsfeier

Servette im Letzigrund schlecht belohnt

Erstmals unter Marcel Koller geht der FC Zürich als Sieger vom Rasen. So hatten die Zürcher nicht nur das 130-jährige Bestehen zu feiern. Speziell in der zweiten Halbzeit verpassten es die Gäste aus Genf aber, sich für einen ansprechenden Auftritt zu belohnen.

Im Letzigrund trafen am Samstagabend zwei Teams aufeinander, die ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison verloren hatten. Sowohl der FC Zürich als auch der Servette FC verfolgten damit die Mission, einen kompletten Fehlstart in die neue Spielzeit zu verhindern. Die Zürcher liefen deutlich weniger hoch an, als sie es noch vor einer Woche in St.Gallen getan hatten. Die Partie war anfänglich geprägt durch viele Zweikämpfe und einige ungenaue Zuspiele, die beide bis zur Trinkpause nicht für den gewünschten Spielfluss sorgten. Bis dahin war die Choreografie der Zürcher Südkurve anlässlich des 130-jährigen Vereinsjubiläums der Höhepunkt.

Wenn aus dem laufenden Spiel kaum Torgefahr entsteht, sind Standardsituationen umso wichtiger. Eine solche verwandelte Valon Berisha (35.) zur Führung des FC Zürich. Der Mittelfeldspieler zirkelte einen auf der linken Aussenbahn ausgeführten Freistoss auf den zweiten Pfosten. Die neue Genfer Nummer eins Edvinas Gertmonas versuchte, den Ball wegzufausten, mit Blick zur Sonne tauchte der Keeper aber unter der Kugel durch und ermöglichte so das 0:1 aus seiner Sicht. Diese Führung hielt bis zur Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Gertmonas seinen Fehler zumindest zu einem Teil wieder korrigieren. Aufmerksam eilte er aus dem Tor und parierte gegen den heranrauschenden Bledian Krasniqi. In der Folge übernahmen aber die Gäste das Zepter. Schon beim Saisonstart ohne Tor geblieben, traten die Genfer auch am Nationalfeiertag im Abschluss unglücklich auf. Zumindest die Statistiken sprachen zu jenem Zeitpunkt für die Schützlinge von Jocelyn Gourvennec.

Schon in der ersten Runde führte der FCZ mit 1:0, gab das Spiel in St.Gallen noch aus der Hand. Dieses Mal gelang es aber, defensiv durchgehend die Ordnung zu behalten. In der Offensive boten sich den Zürchern immer mehr Räume für Gegenstösse. In der 78. Minute wechselte FCZ-Trainer Marcel Koller gleich doppelt, unter anderem kam Mohamed Bangoura ins Spiel. Unmittelbar im Anschluss an diese Wechsel kombinierten sich die Zürcher durch die Abwehr der Genfer. Philippe Keny konnte mustergültig für den eben eingewechselten Bangoura (79.) auflegen, der musste aus wenigen Metern nur noch ins leere Tor einschieben.

Dieser zweite Gegentreffer raubte den anlaufenden Genfern zusätzlich die Kräfte. Doch auch beim SFC stach ein Joker. Tiemoko Ouattara (91.) erhielt im Zürcher Strafraum zu viel Platz und nutzte diesen für einen flachen Abschluss, bei dem es für Heinz Lindner nichts zu halten gab. Dieser Treffer kam aber zu spät, um noch Zeit für ein grosses Genfer Aufbäumen zu lassen. Dieses Mal brachte der FC Zürich seinen Vorsprung über die Zeit und feierte den ersten Saisonsieg. Für den SFC setzt es im zweiten Meisterschaftsspiel die zweite Niederlage ab. Aus einer ansprechenden zweiten Halbzeit hatten die Genfer deutlich zu wenig Kapital geschlagen.

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2026-08-01 20:42:39

Event

01.08.2026 18:00
FC Zürich 2:1 Servette FC

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