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Mollet duscht harmlose Basler in der Nachspielzeit kalt

Der FCB verliert zuhause

Ein spielerisches Feuerwerk bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer im St. Jakob-Park am Nationalfeiertag nicht zu sehen. Das änderte sich in der Nachspielzeit: Mit einem Traumtor entführten die Waadtländer die Punkte.

Erstmals seit fünf Jahren startete der FC Basel am vergangenen Samstag mit einem Sieg in die Saison. Im heimischen St. Jakob-Park wollte die Mannschaft von Stephan Lichtsteiner dieses Resultat gegen den FC Lausanne-Sport bestätigen. Erstmals seit seiner Rückkehr zum FCB hütete Jonas Omlin das Basler Tor und er stand sogleich im Fokus. Nach knapp 30 Sekunden missglückte dem FCB-Schlussmann eine Ballannahme. Die Kugel kullerte in Richtung des eigenen Kastens, Omlin konnte dann aber immerhin zum Corner klären. Es sollte für lange Zeit der einzige Aufreger im "Joggeli" bleiben.

Schon beim 1:0-Sieg in Genf mussten sich die Basler vorwerfen lassen, dass sie aus dem Spiel heraus kaum für Torgefahr sorgen konnten. Ein Freistoss, der Zan Celar aus der Distanz am Lausanner Tor vorbeizischen liess, blieb lange der einzige erwähnenswerte Abschluss. Die Waadtländer standen defensiv gut organisiert, fanden aber selbst kaum den Weg vor das gegnerische Tor. Speziell das Basler Innenverteidiger-Duo hielt alle Gefahr vom eigenen Tor fern. Zur Pause stand somit nicht nur bei beiden Teams die Null auf der Anzeigetafel, auch bezüglich Schüssen aufs Tor gab es noch nichts zu berichten.

Neues Personal sollte beim FC Basel nach dem Seitenwechsel für zusätzlichen Schwung sorgen. Leo Leroy und Asane Sow kamen zur Halbzeit ins Spiel und tatsächlich suchten die Bebbi vorerst etwas konsequenter den Weg in den Lausanner Strafraum. In solchen Spielen ist beim FCB hauptsächlich Xherdan Shaqiri gefragt, der mit Einzelaktionen das Spiel in andere Bahnen lenken kann. Einen kräftigen Abschluss setzte er aber vorerst neben das Tor.

Die Waadtländer machten den Baslern das Leben schwer und warfen sich in jeden Zweikampf. Die Partie geriet aber rasch wieder in jenes Fahrwasser, in dem sie auch schon vor der Pause trieb. Bis zur 74. Minute dauerte es, bis ein Kopfball von Celar als erster Abschluss aufs Tor in dieser Partie verzeichnet wurde. Die Basler konnten die Zweifel, wonach sie beim ersten Saisonspiel über weite Strecken zu harmlos auftraten, nicht ausräumen.

Die Gäste aus Lausanne schienen derweil mit diesem zweiten Remis deutlich zufriedener zu sein, als noch in der Vorwoche beim 1:1 gegen den Grasshopper Club Zürich. Es lief dann aber bereits die Nachspielzeit der zweiten Halbzeit, als der FC Lausanne-Sport seinen ersten Abschluss aufs gegnerische Tor abgab. Nach einem Einwurf tief in der gegnerischen Platzhälfte fasste sich Florent Mollet (91.) ein Herz. Unhaltbar schlug sein Abschluss hoch in den Maschen hinter Omlin ein.

Eine Möglichkeit auf den Ausgleich bot sich den Baslern noch, aber Verteidiger Flavius Daniliuc schoss aus einer vielversprechenden Position direkt auf Torhüter Melvin Mastil. Es blieb somit beim 0:1. Die Basler wurden eiskalt für den ausgesprochen harmlosen Auftritt bestraft: Statt drei Punkte gab es nach dem Schlusspfiff Pfiffe von den Rängen. Die Waadtländer ihrerseits traten gnadenlos effizient auf und durften sich über den ersten Sieg der Saison freuen.

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2026-08-01 20:08:26

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01.08.2026 18:00

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