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St.Gallen feiert gelungenen Saisonstart

Hunziker mit dem goldenen Treffer

Der FC St.Gallen ist mit einem hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg gegen den FC Zürich in die neue Spielzeit der Brack Super League gestartet. Im Berit Sitterstadion gerieten die Ostschweizer durch ein Traumtor von Umeh Emmanuel zunächst in Rückstand. Ein goldenes Händchen von Coach Enrico Maassen brachte nach der Pause jedoch die Wende.

Vor restlos ausverkaufter Kulisse erwischten beide Teams einen munteren Auftakt. Sowohl St.Gallens Aliou Baldé als auch FCZ-Angreifer Philippe Kény erzeugten früh Torgefahr. Je länger die erste Halbzeit allerdings dauerte, desto mehr entwickelte sich das Duell zu einem von Zweikämpfen geprägten Abnützungskampf, bei dem beide Seiten ohne Tore in die Kabine gingen.

Emmanuel lässt das Netz zappeln - Maassen reagiert

Die zweite Halbzeit begann mit einem echten Paukenschlag: In der 50. Minute fasste sich Umeh Emmanuel ein Herz, dribbelte sich dynamisch durch zwei St.Galler Gegenspieler und hämmerte das Leder aus vollem Lauf unhaltbar unter die Latte. Die Gäste jubelten über die 1:0-Führung, während der Schock bei den Hausherren kurz tief sass.

Zu allem Überfluss musste Espen-Schlussmann Lawrence Ati Zigi kurz darauf am Bein behandelt werden, konnte jedoch weiterspielen. St.Gallen-Coach Enrico Maassen zögerte nicht lange und bewies mit einem Dreifachwechsel in der 60. Minute Mut. Mit der Hereinnahme von Enoch Owusu, Diego Besio und Andrin Hunziker verlagerte sich das Spielgeschehen schlagartig in die Zürcher Hälfte.

Ostschweizer Doppelschlag stellt das Spiel auf den Kopf

Der Druck der Hausherren wuchs minütlich, ehe eine einstudierte Ecken-Variante in der 70. Minute zum Ausgleich führte: Lukas Daschner bediente Lukas Görtler flach am kurzen Pfosten, wo der Spielführer entschlossen einlief und eiskalt zum 1:1 einschob.

Die St.Galler Fans feierten noch, als die Ostschweizer nur vier Minuten später den nächsten Nadelstich setzten. Görtler schlug eine massgeschneiderte Flanke ins Zentrum, wo sich Neuzugang Andrin Hunziker im Luftduell durchsetzte und per wuchtigem Kopfball in der 74. Minute das 2:1 markierte. Innerhalb von nur 240 Sekunden war die Partie komplett gedreht.

Der FC Zürich vermochte in der Schlussphase nicht mehr zu kontern, während die St.Galler mehrere Chancen verpassten, den Deckel endgültig draufzumachen. Schiedsrichter Sven Wolfensberger brachte die spannende Schlussphase nach fünf Minuten Nachspielzeit schliesslich zu Ende.

Brack Super League FC Zürich Fussball Gian Menzi

2026-07-26 18:34:35

Event

26.07.2026 16:30
FC St.Gallen 1879 2:1 FC Zürich

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