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Ex-Thuner Bertone: 'Am Schluss habe ich mir das anders vorgestellt'

Er verlor mit Luzern gegen seinen alten Arbeitgeber

Der FC Thun startet mit einem Ausrufezeichen in die neue Super-League-Saison. Der Schweizer Meister dreht beim FC Luzern einen frühen Rückstand in einen 3:1-Sieg. Während Thuns Nico Maier und Niklas Steffen den starken Teamgeist lobten, ärgerte sich Luzerns Leonardo Bertone vor allem über die einfachen Gegentreffer.

Der Schweizer Meister FC Thun ist erfolgreich in die neue Super-League-Saison gestartet. Trotz eines frühen Rückstands setzte sich das Team auswärts beim FC Luzern mit 3:1 durch und sorgte gleich zum Auftakt für ein Ausrufezeichen.

Besonders enttäuscht zeigte sich nach dem Spiel Luzerns Leonardo Bertone, der letzte Saison noch im Thuner Dress spielte. "Ich habe mich gefreut, alle vor dem Spiel wiederzusehen und mich kurz zu unterhalten", sagt er gegenüber Blue Sport und ergänzt: "Aber am Schluss habe ich mir das anders vorgestellt." Der Mittelfeldspieler machte vor allem die Defensivarbeit für die Niederlage verantwortlich. "Zu einfache Gegentore. Wir sind super ins Spiel gekommen, haben die Energie auf den Platz gebracht und sind in der ersten Minute in Führung gegangen. Danach kassieren wir zwei so einfache Gegentore. Das beschäftigt mich."

Einen Wendepunkt nach dem Ausgleich wollte Bertone allerdings nicht erkennen. Man habe gewusst, was auf Luzern zukomme. Schliesslich kennt er die Thuner bestens. "Thun ist gut drauf und sehr gut eingestellt. Nach dem 1:1 ging es darum, dass wir Ruhe bewahren und unser Spiel wieder aufziehen. Das ist uns nicht gelungen." Trotz des misslungenen Saisonstarts will der 32-Jährige die Niederlage nicht überbewerten. "Es ist der erste Match und ein Fehlschlag. Das Gute ist, dass wir ihn direkt korrigieren können. Jetzt müssen wir gut arbeiten und nächstes Wochenende die Punkte holen."

Grosse Freude bei den Thunern

Auf der anderen Seite herrschte grosse Freude. Thuns Neuzugang Nico Maier krönte seinen ersten Super-League-Einsatz mit seinem Premierentor und sprach von einem perfekten Einstand. "Wir sind überglücklich. Wir haben in der Startelf extrem viel gewechselt, wollten aber unsere Mentalitätsprinzipien auf den Platz bringen. Ich glaube, das haben wir heute sehr gut geschafft", sagt er gegenüber Blue.

Besonders beeindruckt zeigte sich Maier von der Reaktion nach dem frühen Rückstand. "Das zeichnet die Mannschaft aus: Auch nach Rückschlägen machen wir einfach weiter und geben weiter Gas. Darum haben wir verdient gewonnen." Einen wichtigen Anteil am Sieg hatte auch Torhüter Niklas Steffen, der sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt, obwohl er sich nach einer Minute schon geschlagen geben musste.

"Es war sicher wichtig, uns im Spiel zu halten. Danach hat die Mannschaft super reagiert. Das war in der zweiten Halbzeit nochmals ein Wachrüttler, aber wir haben sehr gut darauf reagiert." Dass Thun bereits nach etwas mehr als einer Minute in Rückstand geraten war, brachte den Meister nicht aus dem Konzept. "So etwas musst du schnell abhaken. Kompliment an die Mannschaft, wie wir reagiert haben. Am Ende zählt der Sieg."

Brack Super League FC Luzern FC Thun Berner Oberland Fussball Leonardo Bertone Nico Maier Niklas Steffen Soraya Sägesser

2026-07-25 23:08:17

Event

25.07.2026 20:30
FC Luzern 1:3 FC Thun Berner Oberland

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