Auf die Saison 2026/27 führt der Schweizerische Fussballverband drei Massnahmen ein, die für deutlich mehr Transparenz bei der Matchleitung durch die Unparteiischen sorgen werden.
Am Donnerstag hat der Schweizerische Fussballverband die Medien über drei Neuerungen informiert, die bereits zum Saisonstart in der Super League so umgesetzt werden. Am einfachsten zu erklären ist die Anpassung bei der im Stadion angezeigten Spielzeit. Diese läuft nun bis zum Pausenpfiff beziehungsweise zum Schlusspfiff weiter. Damit werden die Fans auch im Stadion über die bereits verstrichene Nachspielzeit informiert.
Das Schiedsrichterwesen geht derweil bei der Anwendung des VAR in die grosse Transparenzoffensive. Bislang wurde im Stadion auf den Leinwänden nur eine Grafik angezeigt, der zu entnehmen war, was gerade am VAR-Bildschirm geprüft wird. Künftig werden die Bilder, welche der Schiedsrichter an der Seitenlinie auf dem Bildschirm zu sehen bekommt, auch auf den grossen Screens im Stadion zu sehen sein. Zum Abschluss der Überprüfung wird die visuelle Erklärung in Form der Gestik und Mimik des Referees durch eine weitere Grafik auf den Stadionbildschirmen ergänzt.
Die dritte grössere Neuerung betrifft die Nachbearbeitung eines Spieltages. Im neu eingeführten Format "Ref’s insights" wird der SFV in Zusammenarbeit mit der Swiss Football League drei strittige oder medial diskutierte Szenen des Wochenendes aufarbeiten. Als Fanservice werden dann Erklärungen, ergänzt durch Videomaterial, veröffentlicht. Dabei soll den Fans auch ein Einblick in die Kommunikation der Unparteiischen gewährt werden.
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