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Die aktuell heissesten Abgangsgerüchte aus der Brack Super League

Die Gerüchteküche brodelt

Die Schweizer Super League hat sich längst als erstklassiges Sprungbrett für Talente und gestandene Profis etabliert. Auch in dieser Transferperiode bahnen sich spektakuläre Wechsel an. Während sich einige Akteure im Fokus internationaler Topklubs befinden, zieht es andere wohl zu altbekannten Gesichtern ins Ausland. Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls gewaltig. In diesem Artikel möchten wir euch einmal die aktuell heissesten Abgangsgerüchte der Super League aufzeigen.

Der "Lustrinelli-Effekt" bei Union Berlin

Nachdem Trainer Mauro Lustrinelli den FC Thun sensationell zur Meisterschaft geführt hat und anschliessend zum Bundesligisten 1. FC Union Berlin gewechselt ist, richten die "Eisernen" ihren Blick verstärkt auf den Schweizer Markt. Lustrinelli kennt die Liga bestens und will offenbar vertraute Gesichter an die Alte Försterei locken.

Valmir Matoshi (FC Thun): Der 22-jährige Mittelfeldstratege war unter Lustrinelli der absolute Dreh- und Angelpunkt im Thuner Meisterjahr. Dass der Ex-Trainer ihn nun mit nach Deutschland nehmen möchte, kommt nicht überraschend. Matoshi bringt die nötige Physis und Übersicht mit, um sich auch in der Bundesliga zu behaupten.

Kastriot Imeri (BSC Young Boys): Ein weiterer Name, der in Berlin hoch im Kurs steht, ist der technisch versierte Offensivmann der Young Boys. Imeri bringt viel Kreativität und Unberechenbarkeit mit. Als Leihspieler hatte er in der letzten Saison seinen Anteil am Thuner Meistermärchen. Nun könnte er in der Bundesliga den nächsten grossen Karriereschritt machen, denn ein Verbleib beim BSC Young Boys scheint nahezu ausgeschlossen zu sein.

Grosser Ausverkauf beim FC Lugano im Anflug?

Beim FC Lugano könnte es im Sommer zu einem regelrechten Umbruch kommen, da gleich drei gestandene Spieler im Fokus ausländischer Vereine stehen und den Klub mit viel Geld in den Taschen verlassen könnten.

Yanis Cimignani (FC Lugano): Der französische Flügelstürmer hat mit seinen starken Leistungen enorme Begehrlichkeiten geweckt. Vor allem in Deutschland herrscht reges Interesse, wo sowohl der Hamburger SV als auch der FC Schalke 04 um den Tempomacher buhlen sollen. Konkurrenz erhalten die beiden deutschen Traditionsklubs aus Griechenland, denn auch AEK Athen hat den 24-Jährigen ganz oben auf dem Zettel.

Uran Bislimi (FC Lugano): Der spielstarke Schweizer Nationalspieler wird in diesem Sommer wohl den Gang ins Ausland antreten. Die englischen Traditionsvereine Watford FC und Bristol City haben bereits konkret angeklopft und wollen den Mittelfeldakteur zeitnah verpflichten, um ihre Schaltzentralen für die neue Saison zu stärken. Ob es den 26-Jährigen tatsächlich in die Championship zieht, bleibt abzuwarten. Auch Lille bekundete nämlich bereits Interesse an Bislimi.

Amir Saipi (FC Lugano): Auch auf der Torhüterposition droht den Tessinern ein schmerzhafter Verlust. Saipi dürfte die Schweiz in diesem Fenster verlassen, ihn zieht es aller Voraussicht nach in die türkische Süper Lig zum ambitionierten Aufsteiger Amed SK. Ausserdem darf man davon ausgehen, dass auch Rechtsverteidiger Mattia Zanotti den nächsten Karriereschritt gehen wird. Konkrete Vereinsnamen, die an ihm interessiert sein sollen, gibt es bisher nicht.

Begehrte Berner WM-Fahrer: Ein YB-Duo im internationalen Fokus

Meister BSC Young Boys muss um den Verbleib von zwei absoluten Leistungsträgern bangen, die sich zuletzt auf der ganz grossen Bühne präsentieren durften.

Jaouen Hadjam (BSC Young Boys): Der algerische Linksverteidiger hat sich international einen Namen gemacht und steht trotz einer schwereren Verletzung zu Beginn des Jahres bei grossen Klubs hoch im Kurs. Allen voran Premier-League-Aufsteiger Hull City und der italienische Überraschungsklub sowie Champions-League-Teilnehmer Como 1907 liefern sich derzeit ein heftiges Werben um den Defensivspezialisten, der mit Algerien bei der WM war und in drei Partien zum Einsatz kam.

Marvin Keller (BSC Young Boys): Ebenfalls begehrt ist YB-Keeper Keller. Der Schweizer Nationaltorhüter hat durch seine starken Auftritte das Interesse von Ajax Amsterdam, Brighton & Hove Albion sowie Hull City geweckt. Keller selbst gibt sich jedoch gelassen und betont intern, sich vorerst voll und ganz auf die Nationalmannschaft und das WM-Turnier fokussieren zu wollen, ehe eine endgültige Entscheidung über seine Klub-Zukunft fällt.

Club Brügge testet die Geduld in Zürich und Luzern

In Belgien schaut man traditionell ganz genau in die Schweiz, und der Club Brügge hat für die kommende Saison gleich zwei Super-League-Talente im Visier.

Cheveyo Tsawa (FC Zürich): Zum einen handelt es sich um das erst 19-jährige Mittelfeldjuwel des FCZ, der den nächsten Entwicklungsschritt gehen will und in Brügge die perfekte Plattform für die europäische Bühne sieht. Die Belgier locken mit internationaler Perspektive. Tsawa will einen ähnlichen Weg gehen wie Ardon Jashari und Aleksandar Stankovic, die ebenfalls aus der Super League zu Brügge wechselten und sich dort für höhere Aufgaben empfahlen.

Andrej Vasovic (FC Luzern): Zum anderen zeichnet sich in Luzern ein echter Transferpoker ab. Das Riesentalent hat seinen Vertrag in der Zentralschweiz zwar erst kürzlich langfristig verlängert, doch Club Brügge lässt einfach nicht locker und behält den Youngster auf dem Radar. Das belgische Topteam überlegt sich sogar, dem FC Luzern noch in diesem Sommer ein Transferangebot zu unterbreiten, sofern sie einen Stürmer ziehen lassen.

Blitz-Abschied bei den Hoppers?

Sven Köhler (Grasshopper Club Zürich): Ein echter Blitz-Abgang deutet sich schliesslich beim Grasshopper Club Zürich an. Erst vor einem halben Jahr zu den Hoppers gestossen, stehen die Zeichen bei Köhler schon wieder auf Trennung. Der deutsche Mittelfeldabräumer könnte das Abenteuer Schweiz vorzeitig beenden, wobei der polnische Erstligist Motor Lublin derzeit als der heisseste Abnehmer gehandelt wird. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche dieser heissen Spuren letztlich in Vollzugsmeldungen münden.

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2026-07-07 14:18:55