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Salah zurück zum FC Basel und YB als BVB-Alternative für Sancho

Traumfabrik Super League

Der Transfermarkt schläft nie, und das permanente Wechselkarussell sorgt im Sommer unentwegt für Schlagzeilen. Doch abseits der wirtschaftlich machbaren, sportlich soliden und budgetkonformen Wechsel gibt es sie: diese ganz besonderen, verrückten Gedankenspiele. Verpflichtungen, die auf den ersten Blick völlig absurd wirken, bei genauerem Hinsehen aber eine ganz eigene, faszinierende Fussballromantik entfalten.

Wir haben ein Experiment gewagt und jedem aktuellen Team der Super League einen derzeit vertragslosen und somit ablösefreien Spieler zugeordnet. Diese zwölf absolut utopischen Transferempfehlungen sind zwar reine Träumerei - aber sportlich oder emotional würden sie perfekte Geschichten schreiben.

FC Vaduz: Luka Modric

Nach dem furiosen Aufstieg als Meister der Challenge League steht der FC Vaduz vor der Mammutaufgabe, sich im Schweizer Oberhaus dauerhaft zu etablieren. Um dieses Unterfangen erfolgreich zu meistern, bräuchte das Team einen Leader, der im Weltfussball alles gesehen hat. Und wer würde da besser passen als Luka Modric? Der kroatische Altmeister und Ballon-d'Or-Gewinner könnte seine absolute Weltkarriere im beschaulichen Ländle in aller Ruhe auskurieren.

Im Rheinpark Stadion wäre er nicht nur der unbestrittene sportliche Taktgeber im Mittelfeld, sondern für jeden einzelnen Akteur im Kader das ganz grosse, unnahbare Vorbild in Sachen Professionalität, Technik und Spielfreude. Zudem würde alleine seine weltweite Strahlkraft Heerscharen von Fussballromantikern ins Stadion locken. Die Heimspiele in Vaduz, die sonst eher für eine familiäre Kulisse bekannt sind, würden plötzlich deutlich mehr Zuschauer als gewohnt verzeichnen und die Ticketnachfrage in ungeahnte Höhen treiben.

Grasshopper Club Zürich: Leon Goretzka

Der Schweizer Rekordmeister sehnt sich seit Jahren nach alten, glorreichen Zeiten - doch um wieder ganz oben anzuklopfen, braucht GC vor allem eines: echte Siegertypen, die vorangehen, wenn es auf dem Platz ungemütlich wird. Genau so einer ist Leon Goretzka. Beim grossen FC Bayern München hat der deutsche Nationalspieler über Jahre hinweg verinnerlicht, wie man Titel gewinnt und was die sprichwörtliche "Mia san mia"-Mentalität in engen Partien bedeutet.

Goretzka könnte dieses unschätzbare Sieger-Gen an seine neuen Mitspieler auf dem GC-Campus weitergeben und als absoluter Leitwolf und aggressiver Leader in Zürich vorangehen. Dass zuletzt einige Akteure mit Bayern-Vergangenheit das GC-Trikot trugen - wenn auch primär durch die alte Besitzerstruktur rund um den LAFC bedingt -, liefert die perfekte, charmante Steilvorlage für diesen königlichen Transfercoup auf dem Papier.

FC Zürich: Raphael Guerreiro

Ein spielender Linksverteidiger mit herausragenden strategischen Qualitäten und feiner Klinge - das ist exakt das Puzzleteil, welches dem Spiel des FCZ derzeit die ultimative Balance verleihen würde. Erinnerungen an die letzte Meistersaison der Zürcher werden wach, als man mit Adrian Guerrero einen technisch versierten Schienenspieler auf der linken Seite hatte, der als eine der absoluten Schlüsselfiguren den Weg zum Titel ebnete.

Raphael Guerreiro bringt nun die exakt gleiche Polyvalenz, aber gepaart mit internationaler Klasse mit. Er besitzt zweifellos die Qualität, im Letzigrund eine ähnlich dominante und prägende Schlüsselrolle einzunehmen, wie es sein Fast-Namensvetter damals tat. Ein Transfer, der die Zürcher Flügelzange auf ein neues Niveau heben würde.

FC Lausanne-Sport: Riyad Mahrez

Lausanne-Sport verfügt über eine enorm hungrige, talentierte, aber eben auch sehr junge Mannschaft. Gerade einmal drei Spieler im gesamten Kader haben die magische Altersschwelle von 30 Jahren überschritten. In diesem Gefüge würde Riyad Mahrez wie eine fussballerische Offenbarung wirken. Der algerische Zauberfuss würde dem Team nicht nur mit seiner unschätzbaren Erfahrung aus der Premier League helfen, sondern das Niveau mit seiner spielerischen Klasse im Alleingang anheben. Dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört, hat er unlängst auf der ganz grossen Bühne bei der Weltmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch die Integration wäre ein Kinderspiel: Sprachlich ist die Romandie für den Franko-Algerier der perfekte Ort, da Französisch seine Muttersprache ist.

Servette FC: Daniel Carvajal

In Genf drückt der Schuh auf der defensiven Aussenbahn. Nach dem Abgang von Loun Srdanovic in Richtung OSC Lille steht den Grenats mit Houboulang Mendes aktuell nur noch ein einziger gelernter Rechtsverteidiger im Profikader zur Verfügung. Weil der spanische Rechtsverteidiger Oscar Mingueza zuletzt bei Crystal Palace unterkam, mussten wir nochmals über die Bücher. Wir haben uns für eine äusserst routinierte Lösung entschieden. Nachdem mit Gaël Clichy einst schon ein grosser Name in Genf seine Karriere ausklingen liess, soll es nun Daniel Carvajal an den Lac Leman führen. Der sechsmalige Champions-League-Sieger wird nach 13 Jahren in der ersten Mannschaft von Real Madrid eine neue Herausforderung suchen. Der 34-Jährige würde alle Abwehrsorgen der Genfer ad acta legen.

FC Luzern: Allan Saint-Maximin

Der FC Luzern hat auf dem Transfermarkt bereits ein glückliches Händchen bewiesen und mit den Verpflichtungen von gestandenen Kräften wie Leonardo Bertone und Loic Lüthi zwei tolle, strategisch kluge Transfers getätigt. Was der Innerschweizer Offensive nun noch fehlt, ist ein brandgefährlicher Elementarspieler, der Tore und Assists praktisch garantiert.

Harry Wilson würde dem gesuchten Spielertyp entsprechen, der Waliser kam jedoch zeitnah bei Leeds United unter. Deshalb fiel unsere Entscheidung zugunsten von Allan Saint-Maximin aus. Zuletzt stand der französische Flügelstürmer in der Rückrunde beim RC Lens unter Vertrag. Es war bereits Saint-Maximins zehnte Station in seiner Profikarriere, mit dem FC Luzern in der Super League würde noch eine weitere hinzukommen. Mit weit über 200 Einsätzen in den europäischen Topligen brächte er eine Menge Erfahrung in die Zentralschweiz.

BSC Young Boys: Jadon Sancho

Im Berner Wankdorf wird traditionell Tempofussball und Offensivspektakel gefordert. Jadon Sancho wäre genau der Spektakelspieler, der mit seinen unnachahmlichen Dribblings, engen Haken und seiner enormen Kreativität wieder für ekstatische Begeisterung unter den YB-Fans sorgen könnte. Ein wunderbarer psychologischer Nebeneffekt: Sancho kennt die Farben Gelb und Schwarz aus seiner Zeit beim BVB allerbestens. Im Ruhrgebiet erlebte er schliesslich seine mit Abstand beste und unbeschwerteste Karrierezeit. Im vertrauten gelb-schwarzen Dress könnte der englische Edeltechniker auch in Bern wieder richtig aufblühen, das Lächeln zurückgewinnen und zu alter Weltklasseform zurückfinden.

FC Basel: Mohamed Salah

Es wäre die ultimative, hochemotionale Fussball-Romantik: Mohamed Salah kehrt dorthin zurück, wo im Jahr 2012 seine fabelhafte europäische Weltkarriere ihren bescheidenen Anfang nahm. Eine Rückkehr ans Rheinknie würde die gesamte Liga elektrisieren. Selbst mit mittlerweile 34 Jahren verkörpert der Ägypter nach wie vor absolute Weltklasse und Torgefahr. Auf dem Platz würde er mit seiner enormen Qualität und seiner Aura zudem immensen Druck von den Schultern von Rückkehrer Xherdan Shaqiri nehmen. Die beiden ehemaligen Liverpool-Kollegen könnten gemeinsam das magischste und torgefährlichste Offensiv-Duo bilden, das die Super League je gesehen hat.

FC Sion: Casemiro

Präsident Christian Constantin liebt die ganz grossen Namen, und im Tourbillon wird händeringend nach einem neuen Denker und Lenker im zentralen Mittelfeld gesucht. Diese Rolle ist wie gemalt für Casemiro. Der fünffache Champions-League-Sieger mit Real Madrid wäre mit seiner unbändigen Zweikampfstärke, seiner taktischen Disziplin und seiner immensen Erfahrung das perfekte, stabilisierende Bindeglied zwischen Abwehr und Sturm. Um den Brasilianer vom Wallis zu überzeugen, stünde zudem ein prominenter Fürsprecher parat: Sein Landsmann Matheus Cunha könnte ihm in den schillerndsten Farben vom Leben im Wallis vorschwärmen - schliesslich startete Cunha einst seine internationale Profikarriere beim FC Sion.

FC Lugano: Julian Brandt

Die Tessiner klopfen vehement an die Pforte zur Meisterschaft, doch ein genialer, unberechenbarer Spielmacher im Zentrum ist genau das, was dem FC Lugano im Titelrennen noch fehlt. Julian Brandt könnte für das Team von Mattia Croci-Torti das entscheidende, finale Puzzleteil sein, um sich endgültig auf den Schweizer Meisterthron zu setzen. Der Deutsche hat beim BVB über Jahre hinweg bewiesen, dass er ein Spiel mit einer einzigen genialen Aktion im Alleingang entscheiden kann. Im Cornaredo könnte er zusammen mit seinem treffsicheren Landsmann Kevin Behrens ein absolut perfektes, blind harmonierendes Duo bilden.

FC St.Gallen: Dusan Vlahovic

Der bittere Verlust von Alessandro Vogt hat im Angriffsspiel der Espen eine schmerzhafte Lücke hinterlassen. Dusan Vlahovic wäre der absolute Königstransfer, um dieses Vakuum nicht nur perfekt aufzufangen, sondern das gesamte Angriffsspiel auf ein neues Level zu heben. Der serbische Modellathlet hat auf absolutem Top-Niveau nachgewiesen, dass er ein eiskalter Knipser und grosser Torjäger ist. Im Hexenkessel des Berit Sitterstadions würde ein Stürmer seines Formats die perfekten emotionalen Bedingungen vorfinden. Vlahovic hätte zweifellos das fussballerische Potenzial, St.Gallen fast im Alleingang zum lang ersehnten Meistertitel zu ballern.

FC Thun: Xaver Schlager

Nach dem Abgang des Mittelfeld-Metronoms Leonardo Bertone benötigt das Team aus dem Berner Oberland dringend ein neues Herzstück im Zentrum. Der Österreicher Xaver Schlager wäre der absolut perfekte Bertone-Nachfolger im Thuner Mittelfeld. Schlager besticht durch seine extreme Zweikampfstärke, eine unermüdliche Lauffreude und ein exzellentes Umschaltspiel. Er würde vom ersten Tag an als lautstarker Leader vorangehen, die junge Mannschaft führen und der Thuner Zentrale die nötige Stabilität und Aggressivität verleihen, um jeden Gegner in der Liga in die Knie zu zwingen. Eine echte Kampfmaschine für den amtierenden Schweizer Meister.

Brack Super League BSC Young Boys Damian Möschinger Dusan Vlahovic FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern FC Sion FC St.Gallen 1879 FC Thun Berner Oberland FC Vaduz FC Zürich Fussball Grasshopper Club Zürich Jadon Sancho Julian Brandt Leon Goretzka Luka Modric Mohamed Salah Servette FC Xaver Schlager

2026-07-07 12:00:59