Der FC St.Gallen hat es vollbracht und sich den ersten Titel nach 26 Jahren geholt - gar den ersten Cupsieg seit 1969. Freude dürfte jedoch nicht nur in der Ostschweiz herrschen, sondern auch im Wallis.
Durch den Cupsieg des FC St.Gallen steht nämlich fest: In der Super League bekommt nun auch der Viertplatzierte einen Platz in den europäischen Wettbewerben - in diesem Fall in der Qualifikation zur Conference League. Dort steht genau der FC Sion.
Die Walliser setzten sich im Kampf um den vierten Platz letztlich souverän gegen den FC Basel durch, dürfen sich aber erst nach dem Cupsieg des FCSG wirklich freuen. Der Weg in die Gruppenphase wird aber kein einfacher: Das Team von Didier Tholot wird bereit sin der zweiten Runde der Conference-League-Quali einsteigen müssen, hat also drei Runden zu bewältigen.
Genauso wird das Prozedere für den FC Lugano aussehen. Die Tessiner konnten sich zwar den dritten Rang vor Sion sichern, müssen aber ebenfalls bereits in der zweiten Runde einsteigen. Die zweite Runde, welche auch der FC Vaduz als liechtensteinischer Cupsieger bestreiten wird, findet am 23. und 30. Juli statt.
Aufgrund der Liga-Platzierung hätte auch der FC St.Gallen in der zweiten Runde der Conference-League-Quali einsteigen müssen. Dass es nun die zweite Runde der Quali zur Europa League wird, stärkt die Bedeutung des Cupsieges, wo die Espen zudem gesetzt sein werden. Sollte es in einer Runde eine Niederlage geben, so würden die Ostschweizer in der Europa-League-Quali eine Chance bekommen.
Unverändert bleibt die Ausgangslage für den FC Thun. Der Schweizer Meister wird in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation einsteigen. Dort könnten bereits namhafte Teams wie Roter Stern Belgrad oder Dinamo Zagreb warten.
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