Nachdem der Servette FC am Mittwoch in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League hängen geblieben war, standen am Donnerstagabend der FC Lugano und der FC Lausanne-Sport im Einsatz - mit ganz unterschiedlichem Ausgang.
Vorerst nochmals zum Servette FC: Die Genfer landen nach dem Ausscheiden in der Qualifikation zur Champions League in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League. In dieser stellt sich den Grenats eine nächste knifflige Aufgabe entgegen. Die Genfer treffen auf den FC Utrecht. Die Niederländer siegten in beiden Duellen mit Sheriff Tiraspol.
In die dritte Qualifikationsrunde der Europa League wollte auch der FC Lugano. Nach einem torlosen Hinspiel machten die Tessiner auswärts beim CFR Cluj vieles richtig. Die Bianconeri hatten das Spieldiktat inne. Zweimal jubelte Kevin Behrens (50./68.) über einen Treffer, beide wurden allerdings per VAR aberkannt. Einmal sprang der Ball Behrens an die Hand, einmal verhinderte ein knappes Offside den Treffer des Schweizer Clubs. So stand es auch nach 90 Minuten erneut 0:0. In der Verlängerung gelang dann den Rumänen der einzige Treffer.
Lugano steigt damit in die dritte Qualifikationsrunde der Conference League ab. Dort kommt es zu einer Begegnung mit viel Brisanz. Es wartet der slowenische Club NK Celje, an dem die Tessiner in der Vorsaison in der K.o.-Runde der Conference League scheiterten. Im Achtelfinale ging das Duell damals bis ins Elfmeterschiessen.
Nach dem schwachen Auftritt im Hinspiel in Skopje steigerte sich der FC Lausanne-Sport im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League. Das Team von Peter Zeidler feierte im heimischen Stade de la Tuilière gleich mit 5:0. Den 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel glich Noë Dussenne (16.) aus. Danach traf Kaly Sène (33./45.) doppelt. Alban Ajdini (55.) und Seydou Traoré (84.) sorgten nach dem Seitenwechsel für deutliche Verhältnisse. In der dritten Qualifikationsrunde treffen die Waadtländer auf den kasachischen Club FK Astana.
Auch die liechtensteinische Vertretung bleibt international mit dabei. Dem FC Vaduz ist auswärts gegen Dungannon Swifts in Nordirland die Wende gelungen. Nach einem 0:1 im Hinspiel rettete der Treffer von Mats Hammerich (79.) die ab der 44. Minute in Überzahl agierenden Vaduzer in die Verlängerung. Mischa Eberhard (105.) und Nicolas Hasler (120.) sorgten in der Zusatzschlaufe für die Entscheidung. Mit AZ Alkmaar wird ein grosser Gegner als Nächstes ins Ländle reisen.
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