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Jashari löst Vargas ab, doch Xhaka und Akanji bleiben die Objekte der Begierde

Diese Spieler hätten die Fans der BSL-Teams nur zu gerne zurück

Der FC Basel sorgte im vergangenen Sommer dafür, YB zog im Winter dann nach. Die Rückkehr von Vereinslegenden und Spielern, die man am liebsten nie abgegeben hätte. Es gäbe allerdings noch andere interessante Spieler in Europa und auf der ganzen Welt verteilt, die die Fans der BSL-Teams gerne wieder in ihren eigenen Reihen sehen würden.

FC Thun: Josef Martínez

Eigentlich gehörte der Venezuelaner ja damals den Kantonsrivalen aus der Stadt Bern. Nach nur einem Jahr wechselte er leihweise allerdings für eine halbe Saison ins Berner Oberland und wusste dort mit acht Toren aus 18 Spielen zu überzeugen. Er könnte sicherlich auch mit 32 Jahren den Thunern noch weiterhelfen.

Zwischenzeitlich stieg sein Marktwert auf stolze 17.5 Millionen Euro an, in seinen ersten drei Jahren in der MLS egalisierte er mit seinen Toren beinahe seine Einsätze. Mittlerweile ist er nur noch zwei Millionen wert, zeigt aber im Dress der San José Earthquakes mit neun Toren aus 20 Spielen auch in der aktuellen Saison noch regelmässig sein Können.

Grasshopper Club Zürich: Remo Freuler

Seit Jahren ist der 33-Jährige in der Nationalmannschaft Stammspieler, GC hätte ihn wohl nur zu gerne zurück im Kader. Nach den Anfängen bei den Hoppers fand er über Luzern den Weg ins Ausland. Nach vielen Jahren in Bergamo und einer Saison auf der Insel bei Nottingham Forest, schloss er sich vor zwei Jahren Bologna an und darf dort immer öfters als Captain auflaufen

Dass er sich in naher Zukunft für den Abstiegskampf statt für europäischen Spitzenfussball entscheidet, halten wir für sehr unwahrscheinlich, schliessen es gar kategorisch aus. Trotzdem dürfte es sich für die Hoppers lohnen, mal bei ihm anzuklopfen, sein Vertrag bei den Rossoblù läuft im kommenden Sommer aus.

FC Winterthur: Manuel Akanji

Der 30-Jährige hat sich längst als einer der besten Innenverteidiger der Welt etabliert. Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln ist allerdings zurzeit noch sehr unrealistisch. Zwar häufen sich aufgrund der Verjüngungskur bei Manchester City zurzeit die Gerüchte um einen Wechsel, der FCW wird allerdings nicht seine nächste Adresse sein. 

2014 kam er in die erste Mannschaft, welche damals noch in der Challenge League spielte. Er wusste dermassen zu überzeugen, dass er direkt zum damaligen Schweizer Krösus nach Basel wechselte und später über den Umweg Dortmund zu Manchester City weiterzog, wo er die Champions League gewinnen konnte.

FC Sion: Matheus Cunha

Bei den Wallisern träumt man mittlerweile wohl nicht einmal mehr von einer Rückkehr des Brasilianers. Zu gut hat sich der 26-Jährige in den letzten Jahren entwickelt, wurde Nationalspieler und wechselte erst kürzlich für fast 75 Millionen Euro zu Manchester United. Mit 60 Millionen ist er zudem der mit Abstand wertvollste Spieler dieser Liste.

In der Saison 2017/18 hat er im Wallis den Durchbruch geschafft, verliess den Verein nach nur einem Jahr aber bereits wieder. Für satte 15 Millionen Ablösesumme wechselte er nach Leipzig und kam über Umwege in Berlin und Madrid bei Wolverhampton unter. Der Premier-League-Vertreter zahlte vor zwei Jahren 50 Millionen, hat nun also einen Gewinn von 25 Millionen gemacht.

In diesen Dimensionen kann selbst Christian Constantin nicht denken, eine Rückkehr wird wohl noch für längere Zeit nicht infrage kommen. 

FC St.Gallen: Ermedin Demirovic

Ermedin Demirovic darf sich seit Mai deutscher Pokalsieger nennen. An der Seite von Leonidas Stergiou und Luca Jaquez ist ihm in Stuttgart das gelungen, wovon er noch in Augsburg an der Seite von Rubén Vargas weit weg war. In der Fuggerstadt war er jedoch noch Captain.

In das bayrische Bundesland fand er über den Umweg SC Freiburg. Die Schwarzwälder lotsten ihn einst aus St.Gallen zu sich. Der kybunpark war zwar bereits sein sechstes Heimstadion, während seiner Leihe dort setzte er sich allerdings so richtig durch.

Beim 27-Jährigen hat man das Gefühl, sein Zenit ist noch immer nicht erreicht und er wird von Jahr zu Jahr immer noch besser. Während die St.Galler Fans seine Entwicklung wohl auch mit Stolz betrachten können, wird ihnen allerdings immer wie klarer, dass es wohl kaum zu einer Rückkehr kommen wird.

FC Zürich: Nico Elvedi

Nico Elvedi ist mittlerweile seit zehn Jahren eine feste Grösse im Kader von Borussia Mönchengladbach. In der Nationalmannschaft ist er zwar nach zu wenig konstanten Leistungen etwas in Ungnade gefallen, bei den Fohlen zählt man allerdings weiterhin fest auf ihn - obwohl er schon des öftern mit einem Wechsel in die Premier League liebäugelte.

Für die erste Mannschaft der Stadtzürcher lief er 25-mal auf, wechselte aber 2015 nach Mönchengladbach und brauchte nur wenig Anlaufzeit. Ob er noch einmal wechseln wird, ist unklar, es dürfte im Alter von 28 Jahren allerdings eher nicht der FCZ sein, der sich seine Dienste sichern kann.

FC Luzern: Ardon Jashari

Noch vor einem Jahr hätten wir hier ohne Zweifel Rubén Vargas gewählt. Aufgrund der zuletzt durchgemachten Entwicklung führt hier allerdings kein Weg an Ardon Jashari vorbei. Dieser zeigte in Belgien für Brügge eine sensationelle Saison und wird von absoluten Top-Clubs umworben. Zurzeit heisst es, er möchte den Wechsel zu AC Milan gar durch Trainingsabsenz erzwingen.

Einen Wechsel erzwingen wollte er auch schon in Luzern, damals einen zum FC Basel. Die Luzerner hielten dagegen, Jashari rehabilitierte sich innerhalb des Luzerner Kaders und wurde wieder zum Captain und Publikumsliebling. Dass er in den kommenden Jahren zurückkommt, ist aufgrund seiner Leistungen nicht nur unwahrscheinlich, sondern komplett auszuschliessen.

FC Lausanne-Sport: Dan Ndoye

Nach Remo Freuler kommen wir zum zweiten Spieler, der in Bologna zum absoluten Stammpersonal zählt, seine Mannschaft im Pokal gar zum ersten Titel seit einer gefühlten Ewigkeit schiessen konnte. Durch solche Leistungen zeigte er noch einmal, dass seine Leistungen an der EURO kein Zufall waren, ein Wechsel zu einem noch grösseren Verein dürfte bald folgen.

Seinen ersten Wechsel ins Ausland schaffte er direkt von Lausanne aus. Damals ging es für ihn nach Nizza, wie Lausanne auch Teil der INEOS-Gruppe, wo er allerdings kaum zum Zug kam und so nach nur einer Saison wieder in die Schweiz zurückkehrte. Beim FC Basel machte er dann auf sich aufmerksam, sodass ihn Bologna verpflichtete. 

Bei ihm liegt eine Rückkehr in sehr weiter Ferne. Ihm stehen die Türen quasi offen, in einer Top-5-Liga dürfte er noch länger spielen. Nachdem im vergangenen Jahr Manchester United als Topfavorit gegolten hatte, ringen sich gemäss Gerüchten zurzeit Napoli und Nottingham um seine Dienste.

FC Lugano: Mohamed Amoura

Diese Wahl fiel sehr schwer aus. Zurzeit sehen wir eines der besten Lugano seit dem Zweiten Weltkrieg. Daher kann man fast sagen, die Tessiner haben keinen Handlungsbedarf, alte Spieler zurückzuholen. Den interessantesten Namen holten die Tessiner mit Egzjan Alioski bereits in diesem Sommer zurück.

Ansonsten würde da wohl nur Mohamed Amoura infrage kommen. Der 24-jährige Algerier spielte von 2021 bis 2023 beim Südschweizer FCL und wusste mit 14 Super-League-Treffern zu überzeugen. Nach seinem Abgang aus Lugano schoss er für Union Saint-Gilloise die belgische Liga kurz und klein, weckte das Interesse von Liverpool, Lyon und Brighton, entschied sich schlussendlich letzten Sommer aber für einen Wechsel nach Wolfsburg.

Bei den Wölfen konnte der 25-Jährige in der vergangenen Saison mit zehn Toren und zwölf Assists sehr überzeugen und seinen Marktwert auf 32 Millionen ansteigen lassen. Zuletzt soll Bayer Leverkusen an ihm interessiert gewesen sein - es sind Sphären, in die Lugano niemals eindringen können wird.

BSC Young Boys: Fabian Rieder

Nach der Rückholaktion von Christian Fassnacht wünschen sich die Berner natürlich ein besonderes Duo zurück. Rieder verbrachte die vergangene Saison leihweise beim VfB Stuttgart, konnte sich dort allerdings nach starkem Beginn nicht für einen Verbleib empfehlen. So ist er wieder zurück in Rennes, seine Zukunft ungewiss.

Da diese Situation eben so ungewiss ist, scheint auch ein zweiter Anlauf zum ganz grossen Sprung nicht mehr ganz so unrealistisch. Immerhin hat Rieder in gelb-schwarz 122 Spiele absolviert, drei Schweizer Meistertitel geholt und von dort aus den Sprung ins Ausland geschafft. Eine Rückkehr käme aber wohl nur dann infrage, wenn sich bis zum Saisonstart kein Team melden würde.

Servette FC: Denis Zakaria

Nach schwierigen Jahren in Turin und London hat sich der 59-fache Nationalspieler in Monaco endlich gefangen. Noch vor einigen Jahren hatte der heute 28-Jährige in Gladbach die nicht so einfache Aufgabe, Granit Xhaka zu ersetzen. Diese Aufgabe nahm der Genfer allerdings an und machte den Nati-Captain bei den Fohlen fast vergessen.

Seinen Werdegang verdankt er unter anderem auch Servette. Die Grenats gaben ihm in der Saison 2014/15 in jungem Alter die Chance, sich in der Challenge League zu präsentieren. Diese Chance nutzte er in sechs Spielen und wechselte anschliessend zu den Berner Young Boys, wo er auf Anhieb einen Platz in der ersten Mannschaft innehatte.

Bei ihm müsste, was wir alle nicht hoffen, gröber die Verletzungshexe zuschlagen, damit er in der Schweiz einen neuen Anlauf holen würde. Sein Vertrag im Fürstentum läuft erst 2028 aus, bis dahin dürfte er auch dort bleiben oder sich gar einem noch erfolgreicheren Verein anschliessen.

FC Basel: Granit Xhaka

Eine Rückkehr von Granit Xhaka wurde in den vergangenen Jahren immer wie unwahrscheinlicher. Erst kämpfte er sich bei Arsenal durch, wurde dann Leistungsträger bei Bayer Leverkusen und dann kündigte auch sein Bruder Taulant Xhaka noch seinen Rücktritt an. Es war das bis dahin einzige für Basel-Fans erdenkliche Szenario, den 32-Jährigen von einer Rückkehr zu überzeugen.

Beim Abschied seines Bruders machte er dann allerdings den Fans mit den Worten "Ein Xhaka geht, der andere kommt bald..." wieder Hoffnung. Aufgrund der noch immer grossen Klasse und seinem langfristigen Vertrag bei der 'Werkself', dürfte dies allerdings nicht gerade in der näheren Zukunft passieren. Viel eher will er in die Premier League zurückkehren und sich Aufsteiger Sunderland anschliessen, Leverkusen will ihn allerdings nicht ziehen lassen.

Ardon Jashari Brack Super League BSC Young Boys Dan Ndoye Denis Zakaria Dominic Hodel Ermedin Demirovic Fabian Rieder FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern FC Sion FC St.Gallen 1879 FC Thun Berner Oberland FC Winterthur FC Zürich Fussball Granit Xhaka Grasshopper Club Zürich Josef Martínez Manuel Akanji Matheus Cunha Mohamed El Amine Amoura Nico Elvedi Remo Freuler Servette FC

2025-07-27 10:00:07