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In Bern und in Genf spielt Vereinstreue derzeit eine spezielle Rolle

Die Spieler mit über 150 Einsätzen für ihren Club

Aktuell werden die Kader der Teams der Super League wieder munter durchgemischt. In diesem Artikel rücken wir aber jene Spieler in den Fokus, die schon länger die gleichen Vereinsfarben tragen. Nachfolgend werden alle Spieler aufgelistet, die mindestens 150 Pflichtspiele in der Profimannschaft des aktuellen Clubs absolviert haben.

FC Luzern

Nur ganz knapp findet überhaupt einer aus dem Luzerner Kader Erwähnung. 2024 ist Stefan Knezevic zum FCL zurückgekehrt. Als Stammkraft hat er in der vergangenen Saison die Marke von 150 Spielen geknackt. Als Nächstes hinter dem Verteidiger folgt Pius Dorn mit 117 Spielen, er dürfte in der Saison 2025/26 praktisch kein Spiel verpassen, um die Marke ebenfalls zu erreichen. Mit 520 Einsätze für den FCL ist David Zibung übrigens Rekordspieler. 

FC Basel 1893

Beim FC Basel hat in diesem Sommer Taulant Xhaka nach 407 Einsätzen für Rot-Blau seine Karriere beendet. Rückkehrer Xherdan Shaqiri ist somit der einzige aktive Spieler aus dem FCB-Kader, der die Kriterien für diesen Artikel erfüllt. Dem Captain sind dabei 44 Tore und 49 Assists gelungen. Da die Bebbi in dieser Saison international spielen, dürften in der nächsten Saison viele Einsätze für die Stammspieler hinzukommen. Für Albian Ajeti mit 138 Einsätzen und Marwin Hitz mit 126 Spielen ist die festgesetzte Marke bereits in der Hinrunde in Reichweite.

FC Sion

Seit 2018 spielt Baltazar Costa für den FC Sion. Der Brasilianer hat sich damit in der Rangliste der Rekordspieler der Walliser auf den 37. Rang vorgearbeitet. Damit hat er kürzlich den ehemaligen Torhüter Kevin Fickentscher überholt. Baltazar besitzt nach der Verlängerung im Januar noch einen Vertrag bis 2028. Von den aktuellen Teamkollegen sind Numa Lavanchy mit 119 Einsätzen und Ilyas Chouaref mit 117 Spielen für den FC Sion am dichtesten am Brasilianer dran. 

FC Thun Berner Oberland

Nelson Ferreira wird bei Transfermarkt als Rekordspieler des FC Thun geführt, er hat 380 Spiele für die Berner Oberländer bestritten. Noch nicht einmal bei der Hälfte von dieser Zahl steht Marco Bürki. Der Captain hätte aber auch noch deutlich mehr Einsätze auf dem Konto haben können, beispielsweise in der letzten Saison plagte ihn zum Saisonbeginn eine Bänderverletzung und im Frühjahr laborierte er an einem Mittelfussbruch. Beeindruckend ist das Eigengewächs Justin Roth, der Mittelfeldspieler steht mittlerweile bei 137 Einsätzen für die Thuner. 

FC Winterthur

Die Teams in diesem Artikel sind anhand des Spielers mit den meisten Partien für den jeweiligen Verein sortiert. Mit dem FC Winterthur wird der erste Club mit mehreren Akteuren über 150 Spielen erwähnt. Remo Arnold hat gar die 200er-Marke in der letzten Saison geknackt. Das könnte der seit 2019 beim FC Winterthur spielende Stürmer Roman Buess in der bevorstehenden Spielzeit auch schaffen. Seit seiner Rückkehr zum FCW hat Luca Zuffi 61 Spiele für den Club von der Schützenwiese absolviert, in Addition mit seinem ersten Engagement kommt er so auf 156 Partien.

FC St.Gallen 1879

Beim FC St.Gallen haben die beiden Eigengewächse Christian Witzig und Betim Fazliji mit 121 beziehungsweise 116 Spielen für die erste Mannschaft die Marke noch nicht geknackt. Aufgrund ihrer derzeitigen Verletzungen könnte es für beide in der bevorstehenden Saison noch nicht aufgehen. Deutlich mehr Spiele angesammelt haben bislang drei Spieler, die zu den prägenden Figuren der Espen der Gegenwart geworden sind. Jordi Quintillà nimmt gar die Top Ten der Bestenliste des FC St.Gallen ins Visier. Zu Sascha Müller an zehnter Stelle fehlen nur noch sechs Einsätze. Auch die beiden Publikumslieblinge Lawrence Ati Zigi und Lukas Görtler dürften, sofern sie verletzungsfrei bleiben, sich in die besten Zehn vorarbeiten. 

FC Lausanne-Sport

Beim FC Lausanne-Sport hat Torhüter Thomas Castella die Nase klar vorne, seit 2012 spielt er für die Waadtländer. Erfahrungsgemäss dürften in dieser Spielzeit aber nicht mehr zu viele Einsätze hinzukommen, der 32-Jährige hat die Rolle der Nummer zwei inne. Captain Olivier Custodio dürfte auch unter Neo-Trainer Peter Zeidler ordentlich an Boden gutmachen. 2022 ist der Mittelfeldspieler ins Waadtland zurückgekehrt. An dritter Stelle unter den Spielern aus dem aktuellen Kader folgt bereits Alvyn Sanches. Der Shootingstar steht bei 116 Spielen für Lausanne-Sport, es würde überraschen, wenn er vor seinem ersten grossen Transfer die 150 voll machen würde, da er derzeit mit einem Kreuzbandriss verletzt fehlt.

BSC Young Boys

Aktuell finden sich im YB-Kader gleich sechs Spieler mit über 150 Einsätzen, das dürfte sich aber noch während dieses Transfersommers ändern. David von Ballmoos hat eine Transferanfrage bei den Clubverantwortlichen deponiert. Meschack Elia war zuletzt an den FC Nantes verliehen, auch er dürfte sich erneut einem anderen Verein anschliessen. Auch Innenverteidiger Mohamed Camara gilt als heisser Wechselkandidat. Damit dürfte sich die Liste also demnächst ausdünnen. Im Vereinsvergleich steht Christian Fassnacht übrigens an zwölfter Stelle, für die Top Ten und bis zu Mario Raimondi benötigt der Mann für die Aussenbahn noch elf Einsätze. Am nächsten an der 150er-Marke ist übrigens mit Lewin Blum mit 135 YB-Spielen, gefolgt von Cedric Itten und Joël Monteiro mit je 128 Einsätzen. 

Grasshopper Club Zürich

544 Spiele hat GC-Rekordspieler Marcel Koller auf dem Buckel. Deutlich dahinter und trotzdem sinnbildlich für die GC-DNA steht Amir Abrashi auf dem 16. Rang der Rangliste. 276-mal stand der in Bischofszell (TG) aufgewachsene Mittelfeldpuncher für die Hoppers auf dem Rasen. Damit ist der 35-Jährige einsame Spitze im aktuellen Kader. Torhüter Justin Hammel steht bei 91 Einsätzen, Rückkehrer Allan Arigoni hat 88 Spiele für die Hoppers vorzuweisen. 

Servette FC

Genau wie bei den Young Boys werden auch beim Servette FC sechs Akteure aufgeführt. Miroslav Stevanovic hat angekündigt, seine Karriere dereinst in Genf zu beenden. Schon jetzt steht der bosnische Aussenläufer an sechster Stelle der Liste der SFC-Rekordspieler. Nur knapp dahinter folgen Jérémy Frick und Timothé Cognat, die beide in der bevorstehenden Saison mit dem 300. Spiel für die Grenats ein spezielles Jubiläum feiern könnten. Noch vor der Winterpause könnte ein weiterer Spieler zum Sextett hinzustossen. Gaël Ondoua steht bei 138 Einsätzen für Servette. Gleich schon mit einem Jubiläum in die neue Spielzeit wird Yoan Severin starten, seinen 200. Einsatz für den SFC bestreitet er wohl in der Qualifikation zur UEFA Champions League, der erste Gegner dort heisst Viktoria Plzeň.

FC Zürich

343 Spiele für den FC Zürich hat Urs Fischer bestritten. Demnächst wird Yanick Brecher diese Marke ebenfalls erreichen. Der Stammkeeper des Stadtclubs ist der einzige aktive FCZ-Spieler, der bereits bei über 150 Spielen steht. Brecher wird in der bevorstehenden Saison wohl auch Marco Schönbächlers 353 FCZ-Einsätze überflügeln. 81 Partien haben die beiden gemeinsam bestritten. Brecher wird sich wohl vom neunten auf den fünften Rang der FCZ-Historie vorarbeiten. Mit Antonio Marchesano haben die Zürcher im vergangenen Winter eine Vereinslegende abgegeben, die es auch auf 295 Spiele für den FCZ gebracht hat. Am zweitmeisten Spiele aus dem aktuellen Kader hat übrigens Bledian Krasniqi mit 143 Einsätzen vorzuweisen. 

FC Lugano

Die Nummer eins in der Super League ist aktuell Mattia Bottani mit 377 Einsätzen für die Bianconeri. Damit ist der Offensivspieler die Nummer zwei in der ewigen vereinsinternen Rangliste. Trotz drei Wettbewerben in dieser Saison wird Bottani Jonathan Sabbatini wohl noch nicht als Rekordspieler ablösen. 60 Einsätze für den FC Lugano fehlen ihm noch, Bottani müsste seinen auslaufenden Vertrag abermals verlängern. Gerade so noch hineingeschmuggelt hat sich Torhüter Amir Saipi, der in 152 Spiele für die Tessiner auf dem Platz stand. 

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2025-07-13 10:00:32