Insgesamt waren in der abgelaufenen Saison Spieler aus 25 verschiedenen Nationen in der Super League vertreten. Doch welches waren die torgefährlichsten Nationen der Super-League-Saison 2024/25? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel auf den Grund und schauen dabei auf die Top-10 Nationen und wie viele Spieler pro Land Scorerpunkte sammeln konnten.
Hinweis: Die Daten stammen von transfermarkt.ch, wobei wir im Detail anschauen, welche zehn Nationen am meisten Scorerpunkte erzielen konnten und wie viele Spieler für das jeweilige Land in der Saison 2024/25 für ein CSSL-Team unter Vertrag standen.
Zu Beginn der Top-10-Rangliste stehen gleich zwei Nationen gleichauf. So waren aus Nigeria gleich fünf Spieler in der vergangenen Super-League-Saison vertreten. Diese Spieler kamen zusammen auf zehn Tore und sieben Torvorlagen. Überragend dabei war Basels Meisterheld Philip Otele, der mit neun Toren nicht nur als Schlüsselspieler zum Meistertitel beitrug, sondern sich dadurch auch eine feste Verpflichtung vom FC Basel verdiente.
9. Spanien 🇪🇸 17 Scorerpunkte (13 Tore, 4 Assists, 4 Spieler)
Eine weitere Nation, die mit 17 Scorerpunkten den Sprung in das Ranking schaffte, war Spanien und dies sogar mit einem Spieler weniger als Nigeria. Verantwortlich für alle 13 Tore war aber lediglich Kevin Carlos, der die Saison bei Yverdon startete und ab Ende August für die Bebbi erfolgreich auf Torjagd ging. Eine grössere Rolle spielte aber etwa auch Jordi Quintillà, der für den FC St.Gallen zu 27 Einsätzen und zwei Assists kam. Dies jedoch praktisch nur in der Hinrunde, denn in der Rückrunde sass der Spanier zumeist nur noch auf der Ersatzbank.

Auch die nächsten beiden Nationen im Ranking kommen auf gleich viele Scorerpunkte und dieses Mal sogar mit exakt gleich vielen Vertretern in der Super League. Am meisten wusste dabei Luganos Flügelläufer Ignacio Aliseda zu überzeugen. In 19 Einsätzen kam der Argentinier auf sechs Tore und drei Torvorlagen in der Liga. Als Edeljoker muss man GC-Spieler Tomás Verón Lupi nennen, der mit lediglich 835 Spielminuten drei Tore und drei Vorlagen produzieren konnte.
Aus dem Senegal konnten ebenfalls sechs Spieler 26 Scorerpunkte zum Teamerfolg beitragen. Alle sechs Spieler sind dabei bei sechs verschiedenen Vereinen angestellt, wobei in puncto Torgefährlichkeit vor allem Lausannes Kaly Sène (7 Tore), Genfs Alioune Ndoye (6 Tore) und Winterthurs Christian Gomis (5 Tore) für offensive Akzente sorgten.
Praktisch im Alleingang hielt Miroslav Stevanovic die bosnische Flagge hoch. Mit 24 Scorerpunkten, davon 14 Toren und zehn Assists, war der Genfer Offensivmann der zweitbeste Scorer der gesamten Liga. Doch auch in der Defensive gehörten vor allem zwei Innenverteidiger aus Bosnien zum Stammpersonal: Adrian Barisic vom FC Basel und Nikola Katic vom FC Zürich, bevor dieser dann in der Rückrunde zu Plymouth Argyle verliehen wurde.

Bei den Ivorer ragten vor allem drei Ballkünstler von insgesamt neun Vertretern in der Liga hervor. Einerseits erneut ein Basler Meisterheld, denn Bénie Traoré gehörte mit 13 Toren und acht Assists zu den absoluten Leistungsträgern der Bebbi. Aber auch YB mit Chris Bedia und Lugano mit Mittelfeldspieler Ousmane Doumbia haben starke Spieler aus der Elfenbeinküste in ihren Reihen. Insgesamt gehen 30 Scorerpunkte auf das Konto der Westafrikaner.
Nun machen wir einen grösseren Sprung, denn gleich doppelt so viele Spieler kommen aus Deutschland, knackten zusammengezählt die 50-Punkte-Marke und verpassten das Podest der Top-3 Nationen der Super League nur knapp. Der beste Torschütze von unseren nördlichen Nachbaren heisst Lukas Görtler, der fünf Tore für die Espen erzielen konnte. Eine starke Saison spielte auch Luzern-Captain Pius Dorn als punktgleich drittbester Vorlagengeber der Liga (8 Assists) oder Basels Anton Kade. Neun Spieler kamen auf über 20 Einsätze für ihre Vereine, während es aber auch vier Spieler gab, welche keine einzige Super-League-Partie bestritten. Mit Abstand am meisten Deutschen spielten beim FC St.Gallen, die gleich sechs Spieler in ihren Reihen hatten.
Auf das Podest der torgefährlichsten Nationen schafft es der Kosovo. In der Saison 2023/24 erreichten 14 Spieler 29 Scorerpunkte. Diese Produktion konnten sie in der abgelaufenen Spielzeit gleich verdoppeln. Donat Rrudhani vom FC Luzern und Benjamin Kololli, der im Winter von Basel zu Sion wechselte, konnten jeweils mit neun Toren überzeugen. Aber auch Bledian Krasniqi (FCZ), Alban Ajdini (LS) oder Shkelqim Vladi (Lugano) gehörten zu den Dauerbrennern in ihren Vereinen. Die drei zusammen kamen auf weitere 16 Tore für den Kosovo.
Dass die Super-League-Teams gut und gerne talentierte französische Spieler in die Schweiz lotsen, vor allem auch aus den unteren Ligen, ist allgemein bekannt. Wenig verwunderlich, standen gleich 37 Franzosen in der Liga unter Vertrag. Und einige davon lieferten auch gehörig ab, somit steht Frankreich mit 140 Scorerpunkten als zweitbeste Nation da. Mit 14 Toren war Willem Geubbels der überragende Mann beim FCSG, aber auch Enzo Crivelli von Vizemeister Servette, Teddy Okou als Leihspieler bei Lausanne oder Marley Aké von Yverdon konnte allesamt mit über sechs Toren in der Liga glänzen. Leistungsträger bei Servette war auch Timothé Cognat. Mit Koba Koindredi hat Ludovic Magnin gleich einen französischen Schlüsselspieler von Lausanne mit nach Basel genommen. Mit Benjamin Mendy sorgte aber auch ein französischer Weltmeister beim FC Zürich für Schlagzeilen.
Logischerweise steht die Schweiz zuoberst in der Liste der torgefährlichsten Nationen in der Super League, alleine aufgrund der Tatsache, dass 187 Schweizer Spieler in der höchsten Liga kickten. Zusammen kamen sie auf 446 Scorerpunkte. Den alles überragenden Akteur müssen wir eigentlich nicht mehr vorstellen, denn Xherdan Shaqiri produzierte 18 Tore sowie 21 Torvorlagen und krallte sich mit dem FCB die Meisterschaft. Jedoch verfügte nebst dem Meister auch jedes einzelne Team über Schweizer Leistungsträger. Sei es Dereck Kutesa in Genf mit 15 Toren, Alvyn Sanches in Lausanne mit 16 Scorerpunkten oder Christian Fassnacht in Bern mit starken elf Treffern. Die Liste an ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Schweizer Nationalspielern ist lange. Ein Highlight ist sicherlich, dass im Vergleich zur Vorsaison die Produktion von Schweizer Akteuren um gleich 54 Scorerpunkte gesteigert werden konnte.

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