Jahr für Jahr können sich verschiedene Super-League-Spieler für den nächsten Schritt ins Ausland empfehlen. Mit Top-Leistungen machen sie auf sich aufmerksam, teilweise klopfen gar absolute Top-Clubs an. Wir haben euch die interessantesten Gerüchte zusammengefasst.
2022 wurde der Kroate von den Glasgow Rangers verpflichtet, war eigentlich von Beginn weg Stammspieler und wichtiger Bestandteil der Zürcher Defensive. Unter Ricardo Moniz hatte er aber einen schweren Stand, sodass er sich im Sommer für eine Leihe zu Plymouth entschied. Nun zurück, deutet wenig auf einen Verbleib hin. Ein Transfer zu Schalke 04 in die zweite Bundesliga soll so gut wie durch sein.
Update 1.7.25: Nikola Katic verlässt den FC Zürich definitiv.
Der Italiener ist ohne Zweifel eines der grössten Talente, das zurzeit noch bei einem Schweizer Verein unter Vertrag steht. Auch den Tessinern dürfte bei der Verpflichtung des mittlerweile 22-Jährigen klar gewesen sein, dass er sich nicht lebenslang am Luganersee aufhalten wird. Mittlerweile hat der italienische U21-Nationalspieler einen Marktwert von 13 Millionen und dürfte so einiges an Geld in die Lugano-Kasse spülen. An ihm sollen Bologna aus der Heimat und der englische Premier-League-Neuling Leeds United interessiert sein.
Der in Köln geborene Kameruner spielte seit 2018 in Luzern und seit 2022 bei den Hoppers. In einem Team, das seither nie wirklich überzeugen konnte, war er einer der wenigen, der wirklich einen Sprung nach vorne machen konnte. Sein Vertrag bei den Hoppers ist nun allerdings ausgelaufen, kaum vorstellbar, dass er in der Super League bleiben wird. Gleich mehrere Vereine sollen interessiert sein. Mit AEK Athen und Kopenhagen könnte er europäisch spielen, bei Cagliari wäre er in einer der Top-5-Ligen.
Wer vor zwei Jahren darauf gewettet hätte, Jonas Adjetey wird bald den Schritt in eine Top-Liga machen, der hätte wohl eine Menge Geld verdienen können. Sein Debüt gab er erst im Dezember 2023, ist allerdings seit April 2024 in der FCB-Abwehr unverzichtbar. Ist er fit, so verpasste er kaum eine Minute und wird jetzt gar von Conference-League-Finalist Betis Sevilla umworben. Bei ihm dürften die Bebbi durch seinen rasanten Marktwertaufstieg auf acht Millionen eine ordentliche Summe fordern.
Als Toptalent kam der Franzose, der einst für 20 Millionen von Lyon zu Monaco wechselte, 2022 aus dem Fürstentum in die Ostschweiz. Zu Beginn blieb er mit seinen Leistungen noch einiges schuldig, in der vergangenen Saison hat er aber ordentlich zugelegt und mit 14 Ligatoren seinen Marktwert auf zehn Millionen gesteigert. Dies dürfte auch ungefähr die Summe sein, die man beim FCSG verlangt. An Interessenten soll es nicht mangeln. Der HSV, Union Berlin und Gladbach klopfen aus der Bundesliga an, die Wolves aus der Premier League.
Er war einer der vielen namhaften Transfers, welcher die Stadtzürcher zuletzt getätigt haben. Nach nur einem halben Jahr scheint die Zeit des Ivorers in der Schweiz aber abgelaufen zu sein. Sein Vertrag lief eben erst aus, der FCZ sah von einer Vertragsverlängerung ab. Bei Everton war er einst, auch Trabzonspor oder ZSKA Moskau gehörten zu seinen Vereinen. Den Durchbruch so richtig geschafft hat er allerdings in Mainz, wo man an einer Rückholaktion interessiert sein soll. Zudem will sich auch Ligue-1-Vertreter Angers seine Dienste sichern.
Der märchenhafte Aufstieg des wertvollsten Super-League-Spielers wurde ausgerechnet in seinem ersten Nati-Auftritt jäh unterbrochen. Ein Kreuzbandriss verhindert wohl den Wechsel zu einem absoluten Top-Club. Trotzdem soll es international renommierte Vereine geben, die dem 22-Jährigen die Chance geben wollen. So sind gemäss übereinstimmenden Medienberichten Benfica Lissabon und Besiktas am Westschweizer interessiert.
Besiktas plant offenbar ohnehin, sich in diesem Sommer mächtig zu verstärken. Zuletzt war die Rede von gleich drei Schweizer Nati-Spielern, die im Fokus der Türken sein sollen, Nico Elvedi und Alvyn Sanches sind da noch gar nicht dabei. Sollte es mit den Verpflichtungen der Schweizer nicht gelingen, wildern die Türken womöglich immerhin beim Schweizer Meister. Traoré konnte in seiner ersten Saison gleich überzeugen und dürfte im Verlauf des Sommers noch einige Interessenten haben.
Während Traoré die ganze Saison hatte, um sich auf Schweizer Rasen zu präsentieren, hatte der Nigerianer nur die halbe Saison. Die Chance nach seinem Transfer im Januar hat er aber definitiv genutzt und gehört so ebenfalls zu den Basler Meistermachern. 13 Scorerpunkte aus 18 Spielen liessen die Alarmglocken mehrerer Vereine aus England (Brentford, Burnley, Fulham) klingeln, sich die Dienste des 26-Jährigen zu sichern.

Wir bleiben gleich am Rheinknie, bevor wir etwas später unseren Blick auch noch in die Bundesstadt richten. Der Spanier wurde in der Saison 2023/24 Torschützenkönig, damals noch im Dress von Yverdon. Nach dem Abgang von Thierno Barry wurde der 24-Jährige als Ersatz nach Basel gelotst, nun könnte er erneut als Ersatz des Franzosen dienen. Villarreal soll Angebote für Barry haben und sich bereits auf Carlos geschielt haben. Dabei treffen sie allerdings auf Konkurrenz aus Lecce und Bologna.
Jetzt also noch zum entthronten Meister aus Bern. Da konnte Cedric Itten in der abgelaufenen Saison doch immerhin achtmal treffen, dürfte aber damit trotzdem nicht ganz zufrieden sein. Womöglich hat der 28-Jährige aber bei der Hochzeit mit seiner langjährigen Partnerin Nina zum letzten Mal in der Schweiz gefeiert. Nachdem er bereits in Schottland und Deutschland gespielt hat, könnte es für ihn ein zweites Mal nach Deutschland gehen, dieses Mal in die 2. Bundesliga zu Fortuna Düsseldorf.
Der 22-jährige Algerier ist bei den Bernern so etwas wie ein Freigeist. Offensiv begeistert er immer wieder durch Powerläufe, defensiv wirkt er nicht immer ganz sattelfest. Trotzdem hat er mit zwei Toren und drei Assists sowie einem Marktwertanstieg auf neun Millionen die Blicke der internationalen Konkurrenz natürlich auf sich gezogen. So soll ein Wechsel in die Serie A zum FC Torino zurzeit im Bereich des Möglichen sein.
Vergangenen September gab der 25-Jährige sein Debüt im Nationaldress, ein Sprung ins Ausland schien dank seiner herausragenden Leistungen in der Saison 2023/24 nur noch eine Frage der Zeit. In der abgelaufenen Saison war er allerdings zu inkonstant und verpasste den Saisonendspurt aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenk. Da seine Qualitäten aber unlängst bekannt sind, besteht aus der Bundesliga weiterhin Interesse am Walliser. Der Aufsteiger aus Köln soll sich dabei am meisten um ihn bemühen.
Alvyn Sanches Bénie Adama Traoré Brack Super League BSC Young Boys Cedric Itten Dominic Hodel FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC St.Gallen 1879 FC Zürich Fussball Grasshopper Club Zürich Jaouen Hadjam Jean-Philippe Gbamin Joël Monteiro Jonas Adjei Adjetey Kevin Carlos Mattia Zanotti Nikola Katic Philip Otele Tsiy William Ndenge Willem Geubbels