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Ugrinic als heissester Absprungkandidat, doch im Sommer 2026 könnten viele Klubs leer ausgehen

Die wertvollsten Spieler pro Super-League-Klub mit auslaufendem Vertrag im Sommer 2026

Die Super-League-Saison 2024/25 liegt hinter uns. Zeit, den Blick auf die Zukunft zu richten. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die jeweils wertvollsten Spieler pro Super-League-Verein, deren Vertrag im Sommer 2026 endet. Sollte bei diesen Akteuren keine Verlängerung zustande kommen, könnten Transfers bereits in naher Zukunft für einige Klubs finanziell attraktiv sein, bevor im Sommer 2026 ein ablösefreier Abgang droht.

Hinweis: Zusätzlich zur Analyse der wertvollsten Spieler mit einem Vertrag der im Sommer 2026 ausläuft, liefern wir eine kleine Einschätzung, ob der Spieler in der Saison 2025/26 noch beim aktuellen Verein auflaufen könnte oder ein möglicher frühzeitiger Abgang im Raum steht.

FC Thun: Genis Montolio (500’000 Euro)

Genis Montolio gehörte in der vergangenen Saison zu den absoluten Leistungsträgern beim FC Thun und hatte mit sechs Treffern als Innenverteidiger grossen Anteil am Aufstieg in die Super League. Für seine starken Leistungen wurde der 28-Jährige sowohl von der Liga als auch von den Spielern selbst in die Top-Elf der Saison gewählt. Zwar stand Montolio im Frühjahr auf dem Wunschzettel des FC Luzern, doch das Interesse wurde seit Monaten nicht weiterverfolgt. Da sein Vertrag noch bis 2026 läuft und eine Option auf ein weiteres Jahr besteht, deutet vieles darauf hin, dass der Spanier auch kommende Saison für Thun aufläuft. Dort kann er sich erstmals auf höchster nationaler Ebene beweisen.

Unsere Einschätzung: Montolio bleibt dem FC Thun erhalten

Grasshopper Club Zürich: Maksim Paskotsi (500’000 Euro)

Maksim Paskotsi ist mit einem Marktwert von 500'000 Euro der wertvollste GC-Spieler, dessen Vertrag im Sommer 2026 endet. Der 22-jährige estnische Nationalspieler kam im vergangenen September nach Zürich, konnte sich bislang jedoch noch nicht als unumstrittener Stammspieler durchsetzen. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 30 Pflichtspiele, darunter Liga- und Cup-Einsätze. Da es derzeit keine Wechselgerüchte gibt, gilt eine Vertragsverlängerung als wahrscheinlich. Ziel soll es sein, dass Paskotsi sich weiterentwickelt und künftig eine wichtige Rolle in der Mannschaft übernimmt. Ob er sich langfristig in der Super League etablieren kann, bleibt abzuwarten. Sein Potenzial ist aber vorhanden.

Unsere Einschätzung: Paskotsi bleibt dem GCZ erhalten

FC Zürich: Benjamin Mendy (1 Mio. Euro)

Benjamin Mendy steht beim FC Zürich noch bis Ende Juni 2026 unter Vertrag und trotz eines schwierigen Starts in Zürich deutet vieles darauf hin, dass der frühere Weltmeister in der kommenden Saison nochmals eine echte Chance erhält. Der 30-Jährige ist aktuell voll in die Sommer-Vorbereitung unter dem neuen Trainer Mitchell van der Gaag eingebunden und scheint gewillt zu sein, sportlich neu anzugreifen.

Nach verletzungsbedingtem Aus im April und einigen Turbulenzen abseits des Platzes will Mendy nun wieder durch Leistung überzeugen. Sollte er im Training und zu Saisonbeginn Fortschritte zeigen, könnte er sich doch noch zu einer wichtigen Stütze im FCZ-Kader entwickeln. Die kommende Spielzeit wird zeigen, ob der Franzose das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlen kann, das Potenzial dazu bringt er ohne Zweifel mit.

Unsere Einschätzung: Mendy spielt die kommende Saison beim FCZ, muss sich jedoch beweisen, damit er eine sportliche Zukunft im Verein hat und eine Vertragsverlängerung im nächsten Jahr zum Thema wird

FC Winterthur: Matteo di Guisto (1,2 Mio. Euro)

Einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Klassenerhalt unter Trainer Uli Forte leistete Spielmacher Matteo Di Giusto. Der 24-Jährige war mit acht Toren und zwei Assists der Topscorer seines Teams und spielte eine zentrale Rolle im Offensivspiel. Ob Di Giusto auch in der kommenden Spielzeit das Winterthurer Trikot tragen wird, ist allerdings ungewiss.

Laut Blick Sport zeigt insbesondere der FC St.Gallen starkes Interesse an einer Verpflichtung des technisch versierten Mittelfeldakteurs. Da Di Giustos Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft, wäre ein Verkauf in diesem Sommer für Winterthur aus wirtschaftlicher Sicht wohl die sinnvollste Option, insbesondere dann, wenn sich der Spieler einen Wechsel wünscht. Ein ablösefreier Abgang in einem Jahr würde dem Klub andernfalls wertvolle Einnahmen entgehen lassen, sollte zuvor keine Vertragsverlängerung ausgehandelt werden. Derzeit geniesst ein vorzeitiger Abgang nur in der Gerüchteküche Relevanz, di Guisto selbst ist mitten im Sommertraining mit den Eulachstädtern.

Unsere Einschätzung: Di Giusto bleibt dem FC Winterthur zumindest für nächste Saison noch erhalten.

FC St.Gallen: Bastien Toma (1,5 Mio. Euro)

Bastien Toma geht beim FC St.Gallen in seine dritte Saison und gleichzeitig in ein wegweisendes Jahr. Der Vertrag des 26-jährigen Mittelfeldspielers läuft im Sommer 2026 aus, nachdem er sich zuletzt automatisch durch eine vertraglich verankerte Klausel verlängert hatte. Nun liegt es an Toma selbst, sich mit konstant starken Leistungen für ein neues Arbeitspapier zu empfehlen.

In der abgelaufenen Spielzeit gehörte der ehemalige Schweizer U21-Natispieler zu den konstantesten Akteuren im Kader von Trainer Enrico Maassen. Mit 48 Pflichtspieleinsätzen sowie elf Scorerpunkten (drei Tore, acht Assists) trug er vor allem in der Hinrunde wesentlich zur Offensivstruktur des FCSG bei. Doch ob das reicht, um über 2026 hinaus Teil der Ostschweizer zu bleiben, wird sich im Laufe der Saison zeigen – die sportliche Antwort muss nun von Toma kommen. Eine Rolle konnte dabei aber auch die mögliche Verpflichtung von Matteo di Giusto spielen.

Unsere Einschätzung: Toma bleibt den Espen erhalten

FC Sion: Anton Miranchuk (2,5 Mio. Euro)

Anton Miranchuk war im Sommer 2023 als Top-Transfer zum FC Sion gekommen, nun geht es für den 29-jährigen Offensivspieler um nicht weniger als seine Zukunft im Wallis. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2026, doch bislang konnte der russische Nationalspieler die Erwartungen nur bedingt erfüllen: Zwei Tore und drei Assists aus 24 Einsätzen sind zu wenig für einen Akteur, der mit einem Marktwert von damals 6 Millionen Euro als wertvollster Neuzugang der Klubgeschichte galt.

Inzwischen ist dieser Wert auf 2,5 Millionen Euro gesunken, ein deutliches Zeichen für seine stockende Entwicklung. Auch wenn er sich einst euphorisch über seine Ankunft in der Schweiz äusserte, scheint das Kapitel Miranchuk und Sion längst nicht mehr von Harmonie geprägt. Will er sich für eine Zukunft beim FC Sion empfehlen, muss in der kommenden Saison eine klare Leistungssteigerung folgen. Andernfalls droht das Sion-Abenteuer schneller zu enden als erhofft.

Unsere Einschätzung: Miranchuk bleibt dem FC Sion erhalten, verlässt den Verein aber nach Vertragsende

FC Lugano: Mohamed "Hadj" Mahmoud (4 Mio. Euro)

Mit zehn Toren in 42 Pflichtspielen zählte Mohamed "Hadj" Mahmoud in der vergangenen Saison zu den herausragenden Figuren beim FC Lugano und das als defensiver Mittelfeldspieler. Der tunesische Nationalspieler war bis zu seiner Knieverletzung im März einer der absoluten Leistungsträger der Tessiner und weckte das Interesse namhafter Klubs wie Union Berlin und dem RC Lens.

Doch aktuell steht Mahmouds sportliche Zukunft in der Schwebe: Sein Vertrag beim FC Lugano läuft im Sommer 2026 aus und eine Verlängerung wurde bisher nicht kommuniziert. Aufgrund seiner Verletzung ist fraglich, ob ein Wechsel schon in diesem Sommer zustande kommt. Sollte er bleiben und sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, droht Lugano im nächsten Jahr ein ablösefreier Abgang. Aus Sicht des Klubs wäre eine rasche Klärung wünschenswert, zumal Mahmoud mit einem Marktwert von vier Millionen Euro zu den wertvollsten Spielern der Liga zählt.

Unsere Einschätzung: Mahmoud bleibt dem FC Lugano, zumindest in der kommenden Spielzeit, noch erhalten

FC Luzern: Thibault Klidjé (4 Mio. Euro)

Nach dem Abgang von Aleksandar Stanković, der aufgrund einer Rückkaufoption zu Inter Mailand zurückkehrt, ist Thibault Klidjé nun der Spieler mit dem höchsten Marktwert beim FC Luzern. Der 23-jährige Angreifer aus Togo legte in der letzten Saison mit zehn Treffern und drei Assists eine starke Performance hin. Sein Vertrag läuft ebenfalls bis Sommer 2026, weshalb es offen ist, ob Klidjé auch nach Ablauf seines Kontrakts weiterhin in Luzern spielen wird. Derzeit befindet sich Klidjé jedoch mitten in der Saisonvorbereitung.

Bisher gibt es keine Transfergerüchte um ihn, der Stürmer selbst zeigt sich im Team sehr wohl und sprach Anfang Jahr im Interview mit Blick Sport von einer hervorragenden Atmosphäre und seinem Wunsch, sich hier weiterzuentwickeln. Sein Ziel sei es sogar, Torschützenkönig der Super League zu werden. Alles in allem scheint ein Verbleib von Klidjé beim FC Luzern in naher Zukunft als wahrscheinlich, auch wenn die letzten Monate bis Vertragsende natürlich entscheiden werden.

Unsere Einschätzung: Klidjé bleibt dem FCL erhalten und unterschreibt eine Vertragsverlängerung

Servette FC: Timothé Cognat (4 Mio. Euro)

Beim Vizemeister Servette ist Timothé Cognat aktuell der wertvollste Spieler im Kader, nachdem Dereck Kutesa ablösefrei zu AEK Athen wechselte. Der 27-jährige Franzose ist seit 2019 ein fester Bestandteil der Genfer Mannschaft und zählt seit mehreren Jahren zu den Schlüsselspielern im Mittelfeld. In der vergangenen Saison zeigte Cognat seine Bedeutung erneut mit neun Scorerpunkten in 35 Einsätzen (zwei Tore, sieben Assists).

Da sein Vertrag im Sommer 2026 endet, ist unklar, ob Cognat über die nächste Saison hinaus in Genf bleiben wird. Aufgrund seiner konstant starken Leistungen und seines Status als einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Liga scheint ein Wechsel in eine stärkere Liga denkbar, auch wenn derzeit keine konkreten Angebote bekannt sind. Aufgrund dieser Tatsache ist anzunehmen, dass Cognat zumindest seinen laufenden Vertrag erfüllen wird und noch kein unverzüglicher Wechsel bevorsteht.

Unsere Einschätzung: Cognat bleibt dem Servette FC erhalten und unterschreibt eine Vertragsverlängerung

FC Basel: Anton Kade (5 Mio. Euro)

Anton Kade gehört zu den aufstrebenden Jungstars der Super League. Der 21-jährige Deutsche wusste in der abgelaufenen Saison beim FC Basel mit konstant starken Leistungen zu überzeugen und brachte es auf acht Scorerpunkte (vier Tore, vier Assists) in der Liga sowie ein weiteres Tor im Cup. Mit einem Marktwert von 5 Millionen Euro zählt der flinke Flügelspieler zu den wertvollsten U23-Akteuren der Schweiz.

Obwohl sein Vertrag nur noch bis Sommer 2026 läuft, gibt es derzeit keine konkreten Abgangsgerüchte rund um den gebürtigen Berliner. Vielmehr deutet vieles darauf hin, dass Kade mindestens ein weiteres Jahr beim FCB bleiben wird, gut möglich, dass der Klub dem Offensivspieler gar eine frühzeitige Vertragsverlängerung anbietet. Angesichts seines jungen Alters und des noch unausgeschöpften Potenzials wäre das für beide Seiten ein logischer Schritt.

Unsere Einschätzung: Kade bleibt dem FC Basel erhalten und unterschreibt eine Vertragsverlängerung

BSC Young Boys: Filip Ugrinic (7 Mio. Euro)

Filip Ugrinic zählt im Sommer 2025 zu den heissesten Abgangskandidaten beim BSC Young Boys. Der zentrale Mittelfeldspieler, dessen Vertrag in Bern nur noch bis Sommer 2026 läuft, hat laut Blick Sport eine Verlängerung bereits ausgeschlossen. Damit steht für die YB-Verantwortlichen fest: Wollen sie noch eine Ablösesumme erzielen, muss Ugrinic in diesem Transferfenster verkauft werden.

Sportlich wäre sein Abgang ein herber Verlust. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison ein Schlüsselspieler im YB-Spiel, mit fünf Toren, sieben Assists und 90 kreierten Chancen gehörte er zu den kreativsten Akteuren der Super League. Hinzu kommen starke Defensivwerte wie 204 gewonnene Bälle und über 2'000 Ballkontakte. Seine Vielseitigkeit, Spielintelligenz und physische Präsenz machen ihn zu einem gefragten Spieler auf dem Transfermarkt. Der nächste Karriereschritt scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, doch aktuell zeigt sich der Spieler selbst bestens gelaunt im Training unter Giorgio Contini.

Unsere Einschätzung: Kommt das richtige Angebot für Ugrinic legt man dem Kreativspieler keine Steine in den Weg

FC Lausanne-Sport: Alvyn Sanches (14 Mio. Euro)

Obwohl Alvyn Sanches in der Nationalmannschaft einen Kreuzbandriss erlitt und dadurch einen Grossteil der Rückrunde verletzungsbedingt verpasste, bleibt das Lausanner Talent weiterhin der wertvollste Spieler der Super League. Der 22-Jährige verfügt über enormes Potenzial für eine grosse Karriere. Allerdings läuft sein Vertrag nur noch bis Sommer 2026. Für Lausanne kommt die Verletzung daher zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Ein Transfer in diesem Sommer würde dem Klub finanziell noch einmal eine beträchtliche Summe einbringen.

Die Verantwortlichen wären natürlich froh, Sanches zumindest noch für eine weitere Saison halten zu können. Dazu müsste aber schnell eine Vertragsverlängerung zustande kommen, andernfalls droht Lausanne, das Eigengewächs ablösefrei zu verlieren.

Zudem kursieren bereits Gerüchte über Interesse aus dem Ausland: Benfica Lissabon, Borussia Mönchengladbach und Besiktas Istanbul sollen sich mit dem Mittelfeldspieler beschäftigen. Laut transfermarkt.ch gilt Benfica aktuell als die wahrscheinlichste Adresse für Sanches. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Unsere Einschätzung: Aufgrund der Verletzung bleibt Sanches ein weiteres Jahr in Lausanne und strebt einen Transfer im nächsten Sommer an

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2025-06-26 16:00:11