Die Saison 2024/25 der Super League konnten zahlreiche Spieler nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben für jedes CSSL-Team einen Absprungkandidaten herausgepickt, der seinen aktuellen Verein im Sommer verlassen könnte, um den nächsten Karriereschritt zu vollziehen.
Hinweis: Wir haben pro Team einen Spieler ausgesucht, dem wir im Sommer den nächsten Schritt zutrauen und der einen Transfer oder Abgang vollziehen könnte. Dafür haben wir etwas die neuste Gerüchteküche analysiert. Absteiger Yverdon wurde diesbezüglich nicht mehr berücksichtigt.
Justin Hammel gilt im Sommer als heisser Absprungkandidat. Trotz Vertrag bis 2027 beim Grasshopper Club Zürich überzeugte der 24-jährige Stammtorhüter mit konstant starken Leistungen und einem steilen Marktwertanstieg, was ihn für einerseits für grössere Klubs interessant macht und andererseits in Zürich die Kassen klingeln lassen könnte. Trotz Gerüchten im vergangenen Sommer ist eine Rückkehr zum FC Basel aktuell unwahrscheinlich, doch ein Wechsel ins Ausland, ähnlich wie einst Roman Bürki, scheint realistisch. Hammel ist bereit für den nächsten Karriereschritt.
Der 21-jährige gebürtige Winterthurer entwickelte sich bei seinem Jugendverein vom Junior zum Profi und machte in dieser Saison einen grossen Schritt nach vorne. In der abgelaufenen Spielzeit gehörte Lüthi zu den konstantesten Innenverteidiger der gesamten Liga, weswegen ihn laut Transfermarkt.ch auch Teams wie der FC Basel oder Schalke 04 auf dem Zettel stehen haben. Auch sein Vertrag läuft noch bis 2027, doch einen Abgang im Sommer würden wir dem jungen Verteidiger zutrauen.
Die Liste an Interessenten für den 21-jährigen senegalesischen Innenverteidiger ist ellenlang. Ob in England (Swansea, West Bromwich und Sheffield), Deutschland (Hoffenheim), Frankreich (Angers, Toulouse und Lorient) oder der Schweiz (Basel und Lugano), das Interesse streckt sich quer durch Europa. Für den FC Sion ist besonders bitter, dass der Vertrag von Diouf ausläuft und der Innenverteidiger so in diesem Sommer ablösefrei zu haben ist.

Willem Geubbels war mit 14 Treffern der beste Stürmer des FC St.Gallen und drittbester Torschütze der Super League. Trotz Vertrag bis 2027 hat er sich mit seinen Leistungen ins Schaufenster gespielt und weckt Interesse aus dem Ausland, unter anderem von Union Berlin und mehreren englischen Zweitligisten. Bereits im Winter soll ein Angebot vorgelegen haben. Mit einem Marktwert von sechs Millionen Euro könnte St.Gallen im Sommer kräftig kassieren. Geubbels selbst zeigt sich offen, will aber erst konkrete Offerten abwarten.
Der FC Southampton ist mit lediglich zwölf Punkten krachend in die englische Championship abgestiegen, weswegen dem Team ein Umbruch bevorsteht und sie auf der Suche nach jungen talentierten Spielern sind. Ein solcher sollen sie beim FC Zürich mit Junior Ligue gefunden haben. Der 20-jährige linke Verteidiger könnte sich im Ausland für eine grössere Aufgabe empfehlen und beim englischen Traditionsverein eine wichtige Rolle einnehmen. Mit einem Marktwert von drei Millionen Euro ist Ligue jedoch nicht ganz kostengünstig. Sein Vertrag in Zürich läuft noch bis 2030.
Pascal Loretz hatte bislang zwar kein überragendes Jahr, weswegen sein Marktwert im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas gesunken ist. Dennoch besticht das Luzerner Eigengewächs mit konstanten Leistungen und könnte in absehbarer Zukunft seinen Jugendverein irgendwann verlassen. Der Schlussmann hat beim FCL noch einen Vertrag bis 2027 und wird dank seiner Leistungen sicherlich auch Interessen im Ausland wecken. Er selbst verfolgt die Bundesliga und die Premier League. Ein baldiger Abgang ist aber nicht geplant: "Ich fühle mich sehr wohl hier", gab der 21-Jährige vor dem Rückrundenstart noch zu verlauten.

Der junge Mittelfeldspieler und Neo-Nationalspieler Alvyn Sanches besitzt mit 14 Millionen den höchsten Marktwert aller Super-League-Spieler. Bis zu seiner Verletzung brillierte der 22-Jährige mit zwölf Toren und vier Torvorlagen. Gut möglich, dass Sanches bereits im Sommer seinen nächsten Karriereschritt wagt. Konkrete Interessenten gibt es mit Benfica Lissabon und Borussia Mönchengladbach aus Portugal und Deutschland. Diese müssten aber trotz der derzeitigen Verletzung des Offensivspielers ordentlich das Portemonnaie lockern, um den Schweizer Ballkünstler zu locken.
Auch Innenverteidiger Albian Hajdari vom FC Lugano weckt Begehrlichkeiten in halb Europa. Der grossgewachsene Schweizer Neo-Nationalspieler etablierte sich trotz seines jungen Alters als Abwehrchef. Vor allem Bayer Leverkusen habe Hajdari als möglichen Ersatz für den Abgang von Jonathan Tah ins Auge gefasst. Aber auch Teams wie Olympique Marseille, FC Turin, Lazio Rom und AFC Bournemouth gehören zu den Interessenten.
Der BSC Young Boys könnte im Sommer vor einem Umbruch stehen, denn derzeit ranken sich Gerüchte um Abgänge zahlreicher erfahrener Spieler wie etwa Cedric Itten, David von Ballmoos, Mohamed Ali Camara, Alan Virginius, Joël Monteiro oder Jaouen Hadjam. Doch besonders der Abgang eines Nati-Spielers gilt als sehr wahrscheinlich. Wie der Blick jüngst berichtete, will Filip Ugrinic seinen Vertrag bei YB nicht verlängern. Da sein Arbeitspapier nur noch ein Jahr läuft, müssen die Young Boys den Mittelfeldspieler in diesem Sommer verkaufen, sofern sie noch eine Ablösesumme kassieren wollen. Sein Abgang dürfte daher beschlossen Sache sein.

Timothé Cognat gehört seit Jahren zum Stammpersonal der Genfer und gilt als einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Liga. In der abgelaufenen Saison kann der 27-Jährige beim Vizemeister neun Torbeteiligungen vorweisen. Dem französischen Wahl-Schweizer würden wir den nächsten Karriereschritt mehr als zutrauen, weshalb ein Abgang durchaus im Bereich des Möglichen liegt, obwohl derzeit nichts bekannt ist über konkrete Interessenten.
Der 21-jährige Leon Avdullahu war als unangefochtener Stammspieler eine Kernkomponente des Basler Double-Erfolgs in dieser Saison. Mit seiner starken Präsenz im defensiven Mittelfeld explodierte sein Marktwert auf 7,5 Millionen Euro. Mittlerweile steht der Schweizer U21-Nationalspieler wohl vor einem Abgang. Medial war zu vernehmen, dass Borussia Mönchengladbach und die AC Florenz am Mittelfeldstrategen interessiert seien.

Albian Hajdari Alvyn Sanches BSC Young Boys Calixte Ligue Brack Super League Cyrill Brandenberg FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern FC Sion FC St.Gallen 1879 FC Winterthur FC Zürich Filip Ugrinic Fussball Gora Diouf Grasshopper Club Zürich Justin Hammel Leon Avdullahu Loïc Lüthi Pascal Loretz Servette FC Timothé Cognat Willem Geubbels