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Von Stankovic bis Hajdari: Die heissesten Transferkandidaten der Super League

Die Verkaufskandidaten der Super-League-Teams

Die Super-League-Saison 2024/25 neigt sich langsam dem Ende zu, doch in den Büros der Sportverantwortlichen laufen die Kaderplanungen für die nächste Spielzeit bereits auf Hochtouren. Wir werfen einen Blick auf einen möglichen prominenten Abgang pro Team im Sommer.

Hinweis: Wir gehen pro Team einem möglichen Abgang auf die Spur, der aus unterschiedlichen Gründen den Verein im Sommer verlassen könnte. Seien es Verkaufskandidaten, wechselwillige Spieler oder schlicht Trennungen aufgrund mangelnder Perspektiven seitens des Vereins oder des Spielers.

FC Winterthur: Matteo di Guisto

Der offensive Mittelfeldspieler des FC Winterthur spielt seit 2022 für den Verein und war gleich in seiner ersten Saison teamintern zusammen mit Roman Buess Toptorschütze (6 Tore). Auch in dieser Spielzeit führt Matteo di Guisto mit sechs Toren wieder die Torschützenliste der Eulachstädter an. Der talentierte 24-Jährige besitzt noch einen laufenden Vertrag bis zum Sommer 2026. Die Erfolgsperspektiven bei Winti dürften für di Guisto jedoch ziemlich klein sein, weswegen sein nächster Karriereschritt wohl bald bevorstehen könnte. Im letzten Sommer schwor der Mittelfeldmann dem FC Winterthur noch die Treue, gab aber auch zu verstehen, dass sein langfristiges Ziel es sei, in einer Top-5-Liga zu spielen

Grasshopper Club Zürich: Justin Hammel

Der Stammtorhüter der Hoppers gehört zu den wenigen Konstanten bei GC und legte seit seinem Wechsel nach Zürich 2022 einen steilen Aufstieg hin. Sein Marktwert schoss von 350'000 auf vier Millionen Franken hoch. Beim GCZ hat Hammel noch einen Kontrakt bis 2027, doch der Torhüter empfahl sich mit starken Leistungen für eine höhere Aufgabe. Sollte GC zudem den Gang in die zweite Liga antreten, so dürften die Interessenten Schlange stehen, um den Keeper ins Boot zu holen. Früher oder später wird der 24-Jährige die Hoppers verlassen, so viel steht fest.

Yverdon Sport FC: Mohamed Tijani

Bei Yverdon hat man Mohamed Tijani eigentlich als langfristige Defensivstütze geholt, weswegen man den Innenverteidiger mit einem Vertrag bis 2027 ausstattete. Doch in 25 Einsätzen in dieser Saison konnte der Nationalspieler Benins nicht restlos überzeugen, zeigte oftmals mangelhaftes Abwehrverhalten, Unsicherheiten am Ball, sowie inkonstante Leistungen. In den letzten drei Jahren stand Tijani schon bei fünf verschiedenen Teams unter Vertrag. Auch bei Yverdon liegt ein vorzeitiger Abgang im Bereich des Möglichen, da Tijani nicht an die starken Leistungen aus der Leih-Saison 2023/24 anknüpfen konnte.

FC Sion: Ilyas Chouaref

Ilyas Chouaref machte in dieser Saison einen gewaltigen Entwicklungsschritt nach vorne und mauserte sich mit sieben Toren zum Toptorschützen der Sittener. Der 24-Jährige besitzt beim FC Sion noch einen laufenden Vertrag bis 2028. Dem Neo-Nationalspieler Maltas werden zwar derzeit keine Wechselgerüchte nachgesagt, dennoch dürften seine starken Auftritte für Aufsehen gesorgt haben. Mit 12 Scorerpunkten empfahl sich der Offensivmann durchaus für eine aussichtsreichere Destination. 

FC Zürich: Benjamin Mendy

Die Verpflichtung von Benjamin Mendy erwies sich als eine wilde Odyssee. Als Weltmeister stiess der Franzose zum FC Zürich in der Hoffnung den Verein nachhaltig zu verstärken. Doch die Verpflichtung des Außenverteidigers sorgte mehrheitlich für negative Schlagzeilen. Zwischen kritischen Fan-Stimmen, ungenügendem Fitness-Zustand, Party-Eklat und einer langfristigen Verletzung ging sein fussballerisches Können grösstenteils unter. In sieben Einsätzen gelang dem Franzosen eine Torvorlage, doch sein Spiel war oftmals geprägt von haarsträubenden Fehlern. Obwohl Trainer Ricardo Moniz seinen Wert im Training und für die Mannschaft unterstrich, könnte sein Abenteuer in der Schweiz im Sommer bereits frühzeitig zu Ende gehen.

FC St.Gallen: Willem Geubbels

Willem Geubbels ist derzeit hinter Xherdan Shaqiri zusammen mit Servettes Dereck Kutesa der zweitbeste Torschütze der Super League. 13 Liga-Treffer sprechen für sich, weswegen dem FCSG-Stürmer jüngst Wechselgerüchte nachgesagt wurden, trotz laufendem Vertrag bis 2027. Unter anderem bekundet laut transfermarkt.ch weiterhin der Bundesligist Union Berlin Interesse am 23-jährigen Franzosen. Bereits im Winter wurde den Espen gemäss 4-4-2.ch ein Angebot unterbreitet. Mit einem Marktwert von sechs Millionen dürften im Sommer die Kassen klingeln in St.Gallen.

FC Lausanne-Sport: Kaly Sène

Beim FC Basel einst als Transfer-Flop betitelt, sorgt der senegalesische Mittelstürmer nun seit zwei Jahren in Lausanne für Furore. Zwar stand Kaly Sène im Team von Trainer Ludovic Magnin nicht immer in der Startelf, doch in seinen 31 Liga-Einsätzen konnte der Stürmer fünf Tore und fünf Torvorlagen produzieren. Anfang Jahr sei schon ein Zwei-Millionen-Angebot von Legia Warschau für Sène abgegeben worden und der Senegalese zeigte sich einem Transfer nicht abgeneigt. Gut möglich, dass es Kaly Sène im Sommer ins Ausland zieht und der FC Lausanne-Sport ein schönes Sümmchen überwiesen bekommt.

FC Luzern: Aleksandar Stankovic

Hier wird es etwas kompliziert, denn Aleksandar Stankovic ist vom FC Luzern derzeit nur ausgeliehen. Das Team von Trainer Mario Frick sicherte sich eine Kaufoption in der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Inter Mailand besitzt jedoch ein Rückkaufrecht von 3 Millionen Euro. In den letzten Wochen haben sich bei Inter-Sportchef Piero Ausilio zahlreiche Anfragen für den 19-jährigen Mittelfeldspieler gehäuft. Das Interesse komme vor allem aus der Bundesliga, der Serie A und dem belgischen Verein Brügge. Somit zeichnet sich im Sommer ein Wechsel weg vom FCL ab, jedoch haben diese die Möglichkeit davon noch finanziell zu profitieren.

FC Lugano: Albian Hajdari

Der Neo-Nationalspieler ist derzeit einer der gefragtesten Spieler der Super League. Beim FC Lugano entwickelte sich Albian Hajdari zum Abwehrchef und Schweizer Nationalspieler. Schenkt man den jüngsten Gerüchten von transfermarkt.ch glauben, so sind gleich fünf Vereine am 21-Jährigen interessiert. Von Bournemouth, Lazio Rom, FC Turin, Olympique Marseille bis hin zu Bayer Leverkusen. Dank einer abgeklärten Spielweise stieg der Marktwert des grossgewachsenen Verteidigers in dieser Saison von 3 auf 9 Millionen Euro. Bei einem Sommer-Transfer würde sich der FC Lugano wohl ein goldenes Näschen verdienen.

BSC Young Boys: Mohamed Ali Camara

Bei YB könnte man wohl auch über einen Sommer-Abgang von Jaouen Hadjam diskutieren, welchem jüngst Interesse vom deutschen Spitzenteam Borussia Dortmund nachgesagt wurde. Wir sind jedoch der Auffassung, dass ein Abgang von Mohamed Ali Camara absehbarer ist, vor allem da Sportchef Christoph Spycher vor kurzem einige Änderungen nach der Saison ankündigte. Der Innenverteidiger aus Guinea verschwand in dieser Saison etwas von der Bildfläche und zeigte keine überzeugenden Auftritte, wenn er denn mal spielte. Dem langjährigen YB-Routinier, seit 2018 spielt er in Bern, würde wohl ein Tapetenwechsel im Sommer guttun. Interesse bestünde laut transfermarkt.ch mit Mainz und Augsburg vor allem aus der Bundesliga, aber auch aus der belgischen Liga vom KRC Genk.

Servette FC: Keigo Tsunemoto

Nach zwei Jahren in Genf dürfte Keigo Tsunemoto den Verein wohl nach der Saison verlassen. Der 26-jährige Aussenverteidiger äusserste erst vor kurzem seinen Wechselwunsch. Mit einem Vertrag bis Juni 2026 und einem Marktwert von 3 Millionen Euro würde der Servette FC immerhin noch eine ordentliche Summe einstreichen.

FC Basel: Leon Avdullahu

Der defensive Mittelfeldspieler legte seit seiner Ankunft 2023 in Basel einen steilen Aufstieg hin. Im Mittelfeld des FCB ist der 21-jährige Schweizer nicht mehr wegzudenken und stand in der laufenden Spielzeit praktisch immer in der Startelf. Sein Marktwert spross in dieser Zeit um 5,5 Millionen Euro in die Höhe. Der junge Mittelfeldstratege könnte im Sommer auf der Suche nach seinem nächsten Schritt in der Karriere sein. Borussia Mönchengladbach und die AC Florenz gehören unter anderem zu den Interessenten.

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2025-05-07 23:30:30