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Shaqiri und die Versuchung, beim Klassiker in Zürich extra verwarnt zu werden

Zahlreiche Spieler und drei Trainer sind von einer Gelbsperre bedroht

Die Super-League-Saison 2024/25 geht in die alles entscheidende Phase, zählt in den verbleibenden Partien jeder Punkt, um die eigenen Saisonziele erreichen zu können. Umso bitterer, wenn dann in den ganz wichtigen Partien die Schlüsselspieler nicht mittun dürfen. 

So muss der Grasshopper Club Zürich beispielsweise beim so wichtigen Abstiegskracher in Yverdon auf die wichtigen Offensivspieler Nestory Irankunda sowie den zuletzt überragenden Adama Bojang verzichten, die beim 3:1-Heimsieg gegen Luzern ihre jeweils vierte Gelbe Karte sahen und deswegen ein Spiel zuschauen müssen. 

Gelbsperren gehören zu einer Saison natürlich dazu, sind die Spieler doch nach einer vierten, achten oder sogar zwölften Verwarnung für eine Partie gesperrt. Wir wollen euch nachfolgend einmal eine Übersicht liefern, welche CSSL-Spieler bei einer nächsten Gelben Karte eine Partie aussetzen müssen.

Zur Information: Spieler, die derzeit aufgrund einer Verletzung fehlen, werden hier nicht aufgelistet. 

FC Winterthur

Winterthur hat einen Rückstand von sechs Zählern auf den Barrage-Platz und als Nächstes wartet das Heimspiel gegen Lausanne, welches man unbedingt gewinnen müsste. Im besten Fall holt sich dort keiner der vorbelasteten Spieler Gelb ab, schliesslich muss man danach bei den Hoppers antraben, wo man keinesfalls verlieren darf. 

Grasshopper Club Zürich

Für GC beginnt die Relegation Round bereits jetzt, stehen doch vor der Teilung der Tabelle bereits die Spiele gegen die direkte Konkurrenz an. In Yverdon und zu Hause gegen Winterthur geht es für das Team von Tomas Oral um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Jede weitere Gelbsperre würde GC in dieser Phase äusserst weh tun. 

Yverdon Sport FC 

Yverdon hat zuletzt gute Spiele gezeigt, trotzdem ist man die Abstiegssorgen noch längst nicht los. Allzu breit ist das Kader von Trainer Paolo Tramezzani nicht, könnte doch beispielsweise eine Gelbsperre von Antonio Marchesano kaum aufgefangen werden. 

FC Sion 

Ebenfalls mit im Abstiegskampf mit dabei ist der FC Sion, der keine gute Rückrunde spielt und somit immer tiefer in den Abstiegssumpf hineinrutscht. Nebst Trainer Didier Tholot sind derzeit auch noch fünf Spieler der Walliser gefährdet, eine Gelbsperre absitzen zu müssen. 

FC St.Gallen

Die Ostschweizer kämpfen noch um die Championship Group und positiv aus Espen-Sicht ist die Tatsache, dass derzeit nur zwei Spieler vor einer Sperre bedroht sind. Zusammen mit Lausanne sind das die wenigsten aller Super-League-Mannschaften. 

FC Lausanne-Sport

Der Goalie und der Abwehrboss müssen beim FC Lausanne-Sport aufpassen, keine weitere Gelbe Karte zu kassieren. Ansonsten würde sie im womöglich entscheidenden Spiel um den Einzug in die Championship Group nicht mittun können und müssten stattdessen auf der Tribüne Platz nehmen. 

FC Zürich

Der FC Zürich belegt derzeit noch den sechsten Platz, welcher zur Teilnahme an der Championship Group berechtigen würde. Der Vorsprung beträgt aber nur drei Zähler und mit dem FC Basel sowie YB wartet auf das Team von Ricardo Moniz ein Monsterprogramm. Nebst Moniz sollten sich auch fünf Spieler davor hüten, eine weitere Gelbe Karte zu kassieren. 

FC Lugano

Die Bianconeri galten lange Zeit als Meisterkandidat Nummer 1 und nun müssen die Tessiner sogar plötzlich ein wenig darum zittern, in der Championship Group zu verbleiben. Mir Bislimi und Mai sind für den Rest der Saison gleich zwei Spieler gefährdet, bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit eine Gelbsperre absitzen zu müssen. 

FC Luzern

Bei den Zentralschweizern spielt der bislang einzige CSSL-Spieler, der in dieser Saison bereits eine zweistellige Anzahl von Gelben Karten zu sehen bekommen hat. Stefan Knezevic steht bereits bei elf Verwarnungen, womit der Verteidiger gefährdet ist, als erster Spieler in dieser Saison drei Partien wegen einer Gelbsperre zu verpassen. Eine Bestmarke, auf die er selbst wohl nicht allzu stolz sein dürfte. 

BSC Young Boys

Die Young Boys haben sich zuletzt immer mehr der Spitze genähert, weswegen die YB-Fans plötzlich wieder von einer erfolgreichen Titelverteidigung träumen dürfen. Insbesondere Rückkehrer Christian Fassnacht wusste zuletzt zu begeistern, doch der Offensivspieler ist einer insgesamt vier Spielern, die bei einer weiteren Verwarnung einmal aussetzen müssten. Das wäre natürlich ein bitterer Rückschlag im so engen Meisterkampf 

Servette FC

Der erste Basel-Verfolger heisst Servette, beträgt der Rückstand der Genfer vier Punkte auf die Servettiens. Ob sie diesen noch aufholen werden, wird sich zeigen. Klar ist, dass vor allem die Schlüsselspieler Miroslav Stevanovic und Timothé Cognat bei diesem Unterfangen unersetzlich sind, doch ausgerechnet die beiden sind gefährdet, eine Gelbsperre absitzen zu müssen. 

FC Basel

Die Bebbi führen die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an und der alles überragende Akteur beim FC Basel ist ohne Zweifel Captain Xherdan Shaqiri. Der Ex-Nati-Crack ist Dreh- und Angelpunkt in der Offensive und der FCB gewinnt zumeist, wenn er gut spielt. Umso bittere wäre es deswegen, wenn er in der entscheidenden Phase im Kampf um den Meistertitel wegen einer Gelbsperre aussetzen müsste. Am kommenden Spieltag gastieren die Basler beim FCZ und danach empfängt man zu Hause Yverdon. Ob Shaq in Versuchung gerät, im Letzigrund extra eine Verwarnung abzuholen, damit er dann die Championship Group ohne Angst vor einer Gelbsperre in Angriff nehmen kann? 

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2025-04-11 23:00:42