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Neue Nati-Spieler, erfahrene Veteranen und junge, aufstrebende Talente mit einem Leistungsanstieg

Sie wussten in dieser Spielzeit noch mehr zu überzeugen

Die erste Phase der Super League neigt sich dem Ende entgegen. Nur noch zwei Spieltage stehen vor der Trennung der Tabelle an. Die Teams hoffen an den letzten Spieltagen auf weitere Steigerungen ihrer Spieler, auch wenn diese bereits sehr gross waren in dieser Saison. Doch wer hat sich in welchem Verein am meisten gesteigert?

FC Winterthur - Remo Arnold

Wirklich mehr Einsätze bestreitet der Luzerner in dieser Saison nicht wirklich, bereits letztes Jahr gehörte er zum Stammpersonal der Eulachstädter. In dieser Saison scheint er fürs Team allerdings noch ein bisschen wichtiger zu sein, dies bestätigt auch die Tatsache, dass er seit der Winterpause noch keine Minute verpasste und auch die Captainbinde tragen darf. Und dies vor arriviertem Personal wie Fabian Frei oder Luca Zuffi.

Grasshopper Club Zürich - Tim Meyer

Bereits sieben Runden vor Schluss hat Tim Meyer seine Bilanz aus der vergangenen Saison übertroffen. Während er in der Saison 2023/24 19 Spiele absolviert hat und dabei meist nur eingewechselt wurde, steht er in dieser Saison bereits bei 22 Einsätzen und durfte dabei mehrere Male über die volle Distanz auf dem Platz stehen. Es scheint bisher allerdings so, als würde man beim Rekordmeister noch für die richtige Position des 20-Jährigen suchen, er spielte schon fast überall.

Yverdon Sport FC - Paul Bernardoni

Um die Waadtländer sieht es momentan nicht gerade rosig aus. Noch schlechter würde es wohl aussehen, hätte Yverdon mit Paul Bernardoni nicht eine starke Nummer 1. Dass er die Nummer 1 ist, kann erst seit dieser Saison so wirklich gesagt werden. In der Spielzeit zuvor hatte er zwar auch am meisten Einsätze aller Torhüter, hin und wieder durfte aber eben immer wieder Kevin Martin spielen. Zwar hat der Franzose bereits 50 Gegentore kassiert, konnte seine Weste aber auch siebenmal rein halten.

FC Sion - Joël Schmied

Bei einem Aufsteiger einen Gewinner zu küren ist immer schwierig. Die Statistiken lassen sich kaum vergleichen, es ist fast logisch, dass die Werte schwächer sind als noch eine Liga tiefer. Deshalb haben wir uns für Joël Schmied entschieden, der nach dem Aufstieg und der Verletzung von Reto Ziegler zum unbestrittenen Abwehrboss aufgestiegen ist und sich im Winter mit dem Wechsel zu Köln in die 2. Bundesliga belohnen konnte.

FC St.Gallen 1879 - Willem Geubbels

Bereits in der vergangenen Saison wusste der Franzose bei den Espen zu überzeugen. In dieser Saison ist er allerdings noch etwas stärker und hat in diesem Kalenderjahr schon fünf Tore erzielt. Somit steht er über die ganze Saison bei zehn Toren, konnte sein Können aber auch auf internationaler Bühne zeigen. Soll es doch noch mit der Qualifikation für die Championship-Round klappen, brauchen die Ostschweizer Geubbels in Topform.

FC Lausanne-Sport - Alvyn Sanches

Da mussten wir nicht lange suchen, um den absoluten Gewinner von LS zu finden. Shooting-Star Alvyn Sanches verdiente sich mit zwölf Toren und vier Assists ein erstes Nati-Aufgebot, welches dann aber schmerzhaft endete. Im Testspiel gegen Nordirland riss er sich das Kreuzband und wird den Waadtländern mehrere Monate fehlen. Er stellt sein Team vor die Mammutaufgabe, ohne ihn doch noch die Championship-Group zu erreichen.

FC Zürich - Junior Ligue

Der 20-Jährige konnte in der letzten Saison immer wieder mit der ersten Mannschaft mit, war die grosse Sturmhoffnung der Zürcher. In dieser Spielzeit spielt er eine grössere Rolle, spielte immer wieder über die volle Distanz. Allerdings rutschte der zweifache U21-Natispieler von Position zu Position und ist mittlerweile Innenverteidiger. Aufgrund dieses Positionswechsels dürfte seine Tor-Premiere noch auf sich warten lassen, zudem stand er in den letzten beiden Spielen nicht im Kader.

FC Lugano - Hadj Mahmoud

Letzte Saison war noch Zan Celar der beste Torschütze der Tessiner. Der Slowene verliess allerdings bekanntlich das Team von Mattia Croci-Torti und so war die Mannschaft auf der Suche nach einem neuen Toptorschützen. Diesen fanden sie überraschenderweise in Mohamed Belhadj Mahmoud, der wettbewerbsübergreifend bei zehn Toren steht. Vier Tore hat er in der Liga bisher erzielt, weitere dürften im April allerdings nicht hinzukommen. Mahmoud fällt zurzeit aufgrund einer Knieverletzung aus.

FC Luzern - Thibault Klidjé

Die Leuchtenstädter spielen bisher eine überzeugende Saison und sind noch immer mitten drin im Meisterkampf. Dies liegt unter anderem auch an Thibault Klidjé, dessen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr förmlich explodiert sind. Der Kameruner hat noch kein Spiel verpasst und steht derzeit bei neun Toren in der Liga. Damit hat er seine Ausbeute aus der vergangenen Saison bereits mehr als verdoppelt. Die Luzerner hoffen wohl im Kampf um den Titel und die europäischen Plätze weiter auf seine Tore.

BSC Young Boys - Darian Males

Man hat manchmal das Gefühl, Males wäre noch immer nicht so richtig in Bern angekommen. Trotzdem konnte er in seinen 21 Einsätzen in dieser Saison seinen Wert von letzter Saison bereits übertreffen, hat schon vier Tore erzielt und drei weitere vorbereitet. Zudem konnte er auch im Cup und in der Champions League überzeugen. Zugegeben, im Vergleich zu letztem Jahr konnte sich bei den Bernern so gut wie niemand steigern, der Aufschwung seit Winter geht vor allem auf das Konto von Christian Fassnacht und den weiteren Neuzugängen.

Servette FC - Dereck Kutesa

Bereits in der letzten Saison zeigte sich Kutesa in starker Form und verdiente sich so seinen ersten Auftritt in der Nationalmannschaft. In dieser Saison ist er aber noch stärker, führt die Scorerliste der Servettiens mit grossem Abstand an. Er hat in dieser Saison bereits 15 Tore erzielt, 13 davon in der Liga. Trifft Kutesa, so läuft es Servette. Und dies war in dieser Saison häufiger der Fall, weswegen die Grenats noch immer vom Meistertitel träumen dürfen.

FC Basel 1893 - Marwin Hitz

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich beim FC Basel vieles getan. Ehrlicherweise hatten wir gar keine grosse Auswahl an noch gleich gebliebenen Spieler, trotzdem haben sich fast alle gesteigert. Die Bebbi stellen dank Xherdan Shaqiri und Kevin Carlos die beste Offensive der Liga, allerdings gleichzeitig auch die beste Defensive. Hauptverantwortlicher dafür ist Marwin Hitz, der bereits neunmal zu null spielen konnte und erst 31 Gegentore kassiert hat. Auch im Alter von 37 Jahren ist Hitz noch in Topform.

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2025-04-10 11:20:47