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Abwehrfehler sorgten für Punktetrennung in Zürich, Rote Karte stürzte den FC Sion ins Verderben

Heisse Schlussphasen in beiden Super-League-Partien

Es war ein ereignisreicher Fussballabend am Mittwoch, denn beide Partien in der Super League wurden in den Schlussminuten nochmals regelrecht auf den Kopf gestellt. So richtig jubeln kann am Ende aber nur der FC Winterthur.

Lange Zeit führte der FC Sion zu Hause gegen den FC Winterthur mit 1:0, ehe eine unnötige Gelb-Rote Karte für Benjamin Kololli die Wende des FC Winterthur einleitete. In der zweiten Halbzeit wurde Sions Mittelfeldmann mit der zweiten Gelben Karte belegt, als dieser einen Freistoss unterbunden hatte, indem er ein Bein zwischen einen langen Passversuch stellte. Die Überzahlsituation spielte den Winterthurer in die Karten, denn von nun an konnten sie Druck ausüben auf den Kasten von Sion-Goalie Timothy Fayulu. 

In der 80. Spielminute traf Roman Buess zum Ausgleich, doch damit war die Messe noch nicht gelesen. In der Nachspielzeit konnte der FC Winterthur durch Christian Gomis den 2:1-Siegtreffer erzielen, nachdem im Sittener Strafraum Unordnung geherrscht hatte. Im Abstiegskampf krallte sich das Team von Uli Forte somit drei wichtige Punkte.

Auch in Zürich ging eine heisse Schlussphase über die Bühne. 0:2 lag der FCZ bis zur 89. Spielminute zurück. Jamie Roche brachte die Lausanner in der ersten Halbzeit in Führung nach einem Aussetzer von FCZ-Verteidiger Benjamin Mendy. In der zweiten Halbzeit war erneut ein Abwehrfehler im Ursprung des zweiten Tores vom FC Lausanne-Sport. Aliou Baldé krallte sich denn Ball an der Seitenlinie und zog davon. Danach sprintete der Angreifer queer durch den Strafraum der Zürcher und ein Pass fand gleich durch vier FCZ-Spieler den Weg zu Alban Ajdini, der nur noch ins leere Tor einnetzen musste. Die Zürcher Abwehr war dabei äusserst unsortiert.

Doch Steven Zuber läutete die starken Schlussminuten der Zürcher ein. Wiederum führte ein Abwehrfehler dazu, dass der FCZ-Offensivmann in ein verlassenes Tor schiessen konnte. Und nur wenige Minuten nach dem Ausgleich sorgte Lindrit Kamberi für Ekstase im Letzigrund. In der 95. Spielminute glich er die Partie zum 2:2-Endstand aus. Somit teilte sich der FC Zürich und der FC Lausanne-Sport die Punkte.

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2025-04-02 22:47:41

Event

02.04.2025 20:30
FC Zürich 2:2 FC Lausanne-Sport

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