Nach dem 28. Spieltag der Super League steht die erste Nati-Pause des Jahres 2025 auf dem Programm. Ein geeigneter Zeitpunkt, um einen Blick darauf zu werfen, über wie viele Nati-Spieler die CSSL-Teams verfügen und welches Team die meisten Länderspiele vorweisen kann.
Hinweis: Für die Analyse wurden nur aktive Nati-Spieler berücksichtigt, welche im letzten Aufgebot ihrer jeweiligen A-Nationalmannschaft standen. Die Informationen über die Nati-Spieler der Super-League-Teams und wie viele Länderspiele diese auf dem Buckel haben, stammen von Transfermarkt.ch. Das Ranking ist sortiert nach Anzahl der totalen Länderspiele von aktiven Nati-Spielern der Super League. Stand: 16.03.25
Der FC Winterthur ist derzeit die einzige Mannschaft, welche über keinen aktiven Nationalspieler verfügt, der mindestens ein Länderspiel absolviert hat. Zwar haben die Kantonszürcher mit Randy Schneider einen Nationalspieler der Philippinen in ihren Reihen, dieser kam jedoch für sein Land noch zu keinem Einsatz. Der 23-jährige Mittelfeldspieler wurde diesen März jedoch das erste Mal in die philippinische Nationalmannschaft berufen.
Der FC Lugano erlebt derzeit turbulente Tage. In der Liga läuft es nicht mehr so geschmiert wie noch in der Hinrunde und gegen Celje schied man jüngst aus der Conference League aus. Im Team von Mattia Corci-Torti befinden sich derzeit lediglich zwei aktive Nati-Spieler. Torhüter Amir Saipi spielte ein Länderspiel für den Kosovo, während für den Schweizer Nati-Verteidiger Albian Hajdari noch kein Einsatz zu Buche steht.

Der FC Lausanne-Sport ist eines der Überraschungsteams der laufenden Super-League-Saison. Im Team vom ehemaligen Schweizer Nati-Spieler Ludovic Magnin spielen zudem drei aktive Nationalspieler. Flügelspieler Aliou Baldé für Guinea, Stürmer Beyatt Lekoueiry für Mauretanien und der junge, aufstrebende Mittelfeldspieler Alvyn Sanches, der es in jüngste Aufgebot von Murat Yakin geschafft hat. Zusammen kommen die drei Akteure jedoch lediglich auf 12 Einsätze, während Sanches sein Debüt erst noch feiern wird.

Auch der FC Basel verfügt nur über zwei aktive Nationalspieler, die im letzten Nati-Aufgebot standen. Adrian Leon Barisic kommt dabei auf neun Einsätze für Bosnien. Jüngst wurde auch Bénie Adama Traoré wieder für die Elfenbeinkünste nominiert und in seiner Karriere kommt er bislang auf fünf Länderspiele. Jedoch kann Traoré derzeit nicht zum Nationalteam reisen, da sich der Flügelspieler einen Handgelenkbruch zugezogen hatte und sich einem operativen Eingriff unterziehen muss.
Auf insgesamt 21 Spiele für die Nationalmannschaften kommen zwei Akteure des FC Zürich. 17 Spiele absolvierte Jean-Philippe Gbamin für die Elfenbeinküste. Linksaussen kann sich Jospeh Sabobo vier Einsätze für Sambia gutschreiben lassen. Gleich fünf Spieler des FCZ sind derweilen für die U21-Nati aufgeboten, spielten jedoch noch nicht auf der höchsten Stufe ihrer jeweiligen Nationalteams.
Auch im Kader von Yverdon Sport stehen zurzeit nur zwei aktive Nationalspieler, diese kommen zusammen jedoch auf 30 Länderspiele. Der 29-jährige defensive Mittelfeldspieler Boris Céspedes stand bereits 19 Einsätze für Bolivien auf dem Rasen. Innenverteidiger Mohamed Tijani kann derweilen auf elf Länderspiele für Benin zurückblicken.
Timothy Fayulu (DR Kongo) und Ilyas Chouaref (Malta) sind zwar als aktive Nati-Spieler aufgeführt, beide konnten jedoch bisher noch keinen Einsatz für ihr Land absolvieren. Anders sieht es bei Joseph Belmar aus, der fünfmal für Haiti auflief, sowie Anton Miranchuk, der 28 Spiele für Russland absolvierte.
Auf 43 Länderspiele kommen die drei aktiven Nati-Spieler des FC St.Gallen. Innenverteidiger Abdoulaye Diaby mit fünf Einsätzen für Mali, Linksaussen Kevin Csoboth mit 15 Spielen für Ungarn und Torhüter Lawrence Ati Zigi mit 23 absolvierten Partien für Ghana.
Auf drei Spiele mehr als die Nati-Vertreter von St.Gallen kommen die beiden Spieler vom Servette FC. Torhüter Joël Mall stand schon in 14 Spielen für Zypern auf dem Platz. Mit 32 Länderspielen für Guadeloupe verfügt zudem Innenverteidiger Anthony Baron über reichlich Nati-Erfahrung.
Mit 63 Länderspielen der Nati-Spieler steht der BSC Young Boys auf dem dritten Rang in diesem Ranking. Erreicht haben dies die vier Spieler Rayan Raveloson (Madagaskar), Mohamed Camara (Guinea), Joël Monteiro (Schweiz) und Jaouen Hadjam (Algerien). Wobei Raveloson mit 33 Partien und Camara mit 22 Partien über deutlich mehr Spielzeit verfügen als die anderen beiden Akteure mit je vier Einsätzen für ihr Land.

Das Team mit den meisten aktiven Nationalspieler kommt mit den Grasshoppers aus Zürich. Derweilen verfügen sie dennoch nicht über die meiste Anzahl an absolvierten Länderspielen. Die fünf Akteure sind auf Länder rund um den Globus verteilt. Maksim Paskotsi spielte dabei mit 33 Einsätzen für Estland mit Abstand am meisten Länderspiele. Dahinter kommen Imourane Hassane auf 15 Spiele für Benin, Michael Kempter auf 11 Spiele für die Philippinen, Mathieu Choinière auf 10 Einsätze für Kanada und Ayumu Seko auf vier Partien für Japan.
Mit 89 Länderspielen von vier aktiven Nati-Spielern steht der FC Luzern an erster Stelle dieses Rankings. Und dies, obwohl Torhüter Pascal Loretz noch keinen Einsatz für das Team von Murat Yakin absolviert hat. Mittelfeldstratege Donat Rrudhani kann schon auf 14 Einsätze für den Kosovo zurückblicken. Mittelstürmer Thibault Klidjé stand schon in 16 Partien für Togo auf dem Rasen. Doch mit 59 absolvierten Partien ist Andrejs Ciganiks, der linke Verteidiger aus Lettland, der erfahrenste aktive Nati-Spieler in den Reihen des FC Luzern.
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