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Diese jungen Spieler der Super League haben es uns besonders angetan

Diesen zwölf Akteuren gehört die Zukunft, sie begeistern aber schon jetzt

Die zweite Saisonhälfte der Super League ist angebrochen: Ob Tabellenkeller, Strichkampf oder an der Spitze - es erwartet uns noch eine Menge an Spannung. Ausschlaggebend könnten dabei auch ein paar junge Spieler sein. Die folgenden zwölf Kicker haben uns in der Hinrunde mit ihren Leistungen besonders beeindruckt.

Miteinbezogen haben wir Spieler, die 21-jährig oder jünger sind. Massgebend für unsere Auswahl war auch die Leistungssteigerung der Youngsters im Vergleich zur Vorsaison. Die Reihenfolge ist kein Ranking der Spieler, sondern folgt den Tabellenverhältnissen nach 18 Spieltagen. 

FC Winterthur: Labinot Bajrami

Dass Labinot Bajrami eine derart positive Entwicklung durchmachen würde, hatten wohl die wenigsten auf dem Schirm. Im Sommer sorgte sein Name aufgrund des Schirmwurf-Eklats beim FCZ noch für Schlagzeilen. Mittlerweile hat der 19-Jährige drei Treffer für den FC Winterthur erzielt und ist meist einer der Lichtblicke im Spiel der Eulachstädter. 

Yverdon Sport FC: Mateusz Legowski

Erst Anfang September stiess Mateusz Legowski zum Yverdon Sport FC. Der junge Pole spielte zuvor beim italienischen Absteiger Salernitana, bekam es in der Schweiz nun sogleich mit einer Starterrolle zu tun. Dieser ist der 21-Jährige mehr als gewachsen, im Sommer soll die Rückkehr nach Süditalien folgen - von dort aus, dürfte wohl schon bald ein Wechsel in eine höhere Liga anstehen. 

Grasshopper Club Zürich: Noah Persson

Ein perfekter Karriereschritt ist Noah Persson mit seiner Leihe nach Zürich gelungen. Bei den Young Boys kam der Schwede noch nicht gross zum Zug, beim Rekordmeister jedoch ist er der Lichtblick in einer nächsten enttäuschenden Saison. 

Besonders herausstechen konnte der 21-Jährige mit seinem Tor gegen den FC Basel. Perssons Treffer zu Dank mussten die Hoppers nicht im Tabellenkeller überwintern. 

BSC Young Boys: Zachary Athekame

Wenn wir es schon von Lichtblicken haben, darf Zachary Athekame natürlich nicht unerwähnt bleiben. Schwache Leistungen der YB-Defensive bescherten dem jungen Aussenverteidiger eine Chance, sich zu beweisen. Diese wusste der 20-Jährige zu nutzen, hat sich mittlerweile gut in die Berner Rotation eingefunden und liefert der Hauptstadt die bitter nötige Spielfreude. 

FC St.Gallen: Moustapha Cissé

Nur gerade fünf Spieler, die 21 oder jünger sind, befinden sich im Profikader der Espen. Am meisten überzeugt hat uns darunter ein junger Stürmer: Moustapha Cissé, Leihgabe von Atalanta Bergamo, fühlt sich in St.Gallen pudelwohl. Der 21-Jährige kam zunächst meist als Joker zum Einsatz, stand nun aber aufgrund von Sperren und Verletzungen von Stürmer Willem Geubbels schon vermehrt von Beginn weg auf dem Rasen. Mit vier Torbeteiligungen in nur 545 Spielminuten weiss der Guineer aufzufallen. 

FC Sion: Liam Chipperfield

Liam ist bereits die zweite Generation Chipperfield, die der Super League ihren Stempel aufdrückt. So wie dereinst Vater Scott spielte auch der junge Mittelfeldspieler beim FC Basel, wechselte allerdings im Sommer 2023 ablösefrei ins Wallis. In Sion weiss Chipperfield zu gefallen, hat in elf Super-League-Partien bereits drei Assists beigesteuert. 

Beim FC Basel sollte Liam Chipperfield in grosse Fussstapfen treten

FC Zürich: Umeh Emmanuel

Eine Menge an jungen Spielern finden sich in den Reihen des FC Zürich wieder - die grossen Rollen sind allerdings dennoch meistens von den erfahrenen Akteuren besetzt. Auffällig in der laufenden Spielzeit hat sich Umeh Emmanuel präsentiert. Der 2o-jährige Flügelspieler kam im Sommer aus Bulgarien in die Limmatstadt, nutzt seine Jokerrolle, um die Zürcher Offensive zu beleben und hat auch schon zwei Scorerpunkte gesammelt. 

Servette FC: Théo Magnin

Mit Torbeteiligungen kann Théo Magnin nicht schillern - die defensiven Leistungen des jungen Genfers sind jedoch umso beeindruckender. Im Alter von 21 Jahren hat sich der schnelle Aussenverteidiger in die Rotation der Grenats eingefunden. Er kam bereits in 16 Spielen zum Einsatz und bewies eine für sein Alter erstaunliche Solidität. 

FC Luzern: Lars Villiger

Vergleichen wir die laufende Saison mit der vergangenen Spielzeit, so findet sich in Luzern ein grosser Gewinner wieder. Lars Villiger hat einen Torriecher entwickelt, der schon manche Super-League-Defensive das Fürchten gelehrt hat. Im Sturmduo mit Thibault Klidjé funktioniert der U21-Nati-Stürmer hervorragend, beweist sich als Torjäger (4) sowie als Vorlagengeber (ebenfalls 4). 

FC Lausanne Sport: Alvyn Sanches

Im Waadtland hätten es eigentlich mehrere Spieler verdient, auf dieser Liste zu stehen - an Alvyn Sanches' Erwähnung führt jedoch kein Weg vorbei. Der junge Spielmacher bildet eines der ganz grossen Highlights der laufenden CSSL-Saison: Sechs Tore und drei Vorlagen hat der Schweizer bereits auf dem Konto - dem neu wertvollsten Spieler der Liga wird bereits eine glorreiche Nati-Zukunft vorausgesagt. 

FC Basel: Anton Kade

Am Rheinknie wirkt es so, als hätte sich die gesamte Mannschaft im Vergleich zur vorangehenden Saison mächtig gesteigert. Ein junger Offensivmann jedoch übertrumpft mit seiner Entwicklung alle. In Sachen Torbeteiligungen machte Anton Kade bereits in der Spielzeit 23/24 Eindruck (7), allgemein hat der Flügel in den letzten Monaten aber noch einmal einen Zacken zugelegt. Auf der rechten Aussenbahn wirbelt der Deutsche und trägt seinen Teil zur gefährlichsten Offensive der Liga bei.  

FC Lugano: Martim Marques

An der Spitze überwintern durfte der FC Lugano. Dies haben die Bianconeri einer Mannschaft zu verdanken, die als Einheit funktioniert und überzeugende Leistungen liefert. Einen jungen Mann darf man dennoch hervorheben: Martim Marques hat als linker Aussenverteidiger alle von sich überzeugt. Der junge Portugiese hat seit Sommer einen Stammplatz von Mattia Croci-Torti und macht diesem mit seinen starken Defensivleistungen alle Ehre. 

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2025-01-20 18:20:13