Die Fussballplattform transfermarkt.ch hat jüngst ein neues Marktwertupdate veröffentlicht. Dabei wurden die Leistungen der Super-League-Cracks aus den letzten sechs Monaten berücksichtigt. Heute befassen wir uns mit jenen Spielern, die im Vergleich zum Juli 2024 am stärksten zugelegt haben.
Miteinbezogen haben wir jene zwölf Spieler, die die grösste Differenz zwischen ihrem alten und ihrem neuen Marktwert aufweisen. Geordnet sind die Spieler primär nach der absoluten Differenz, sekundär nach der Wertsteigerung relativ zum alten Marktwert (angegeben in Prozent).
Dass Bénie Traorés Marktwert nach einer dermassen erfolgreichen Hinrunde in die Höhe geschnellt ist, dürfte wohl niemanden überraschen. Statt vier Millionen ist der Ivorer nun ganze sieben Millionen wert - dies macht ihn zu einem der teuersten Spieler der Super League.

Genau gleich geht es Mattia Zanotti. Der Bianconeri-Aussenverteidiger hat ebenso drei Millonenzugelegt und liegt damit nun auch bei sieben Millionen. Nur gerade zehn Ligaspiele haben dem ehemaligen Espen gereicht, um sich in Sachen Marktwert in neue Sphären zu hieven.
Während sich Zanotti und Traoré um jeweils 75 % steigern konnten, ist es bei Leon Avdullahu gleich das Doppelte. Neu beträgt der Marktwert des Bebbi-Sechsers fünf Millionen Euro - unglaublich, wenn man bedenkt, dass der 20-Jährige vor einem Jahr noch auf 200 Tausend Euro datiert war.
Es folgt gleich der nächste Basler. Auch Innenverteidiger Finn van Breemen wusste das eigene Preisschild in die Höhe zu treiben. Von 1.5 auf 4.5 Millionen Euro steigerte sich sein Marktwert - das entspricht ganzen 200%. Diese enorme Wertsteigerung hat sich der Niederländer in nur sieben Ligaspielen erarbeitet, zwischen September und November fehlte der 21-Jährige nämlich verletzungsbedingt.
Die exakt gleichen Zahlen wie van Breemen weiss mit Luca Jaquez ein Zentralschweizer aufzuweisen. Mit einem Marktwert von neu 4.5 Millionen Euro ist der Schweizer nun der zweitteuerste Spieler seines Vereins. Dies hat der 21-Jährige nicht nur seinen Defensivkünsten zu verdanken: Der pfeilschnelle Innenverteidiger konnte sich auch bereits offensiv in Szene setzen, hat in der laufenden CSSL-Saison schon drei Treffer gesammelt.
Auch in dieser Kategorie starten wir mit einem Bebbi. Anton Kade begeistert in der Basler Offensive, wirbelt auf der linken Aussenbahn und treibt damit auch seinen Marktwert in die Höhe. Um knapp 180% konnte der Deutsche diesen steigern, liegt neu bei fünf Millionen Euro - das im Alter von nur 20 Jahren.
Den grössten Marktwertgewinner des Rheinknies bildet schliesslich Jonas Adjetey. Der 21-jährige Ghanaer hat sich zu einem wahren Defensiv-Monster entwickelt, dies im Rahmen kürzester Zeit. Vor einem Jahr betrug Adjeteys Marktwert noch gerade einmal 100 Tausend Euro, nun liegt er bei unglaublichen vier Millionen - die Kurve zeigt enorm steil nach oben:

Doch die Bebbi sind nicht die einzigen, die an Marktwert zunehmen können. Karim Sow beweist, dass auch im Dress der Lausanner Wertsteigerungen durchaus möglich sind. Genauso wie Adjetey liegt auch der Schweizer neu bei vier Millionen Euro - allerdings hat er sich im Vergleich zum Sommer 2024 stärker gesteigert als alle anderen. Auf 250 Tausend Euro wurde der 21-Jährige zu Saisonbeginn noch geschätzt - eine Steigerung von sage und schreibe 1'500 Prozent.
Nun sind wir bei den absoluten Top-Shots angekommen. Albian Hajdari hat ein grandioses Jahr hinter sich, machte im Tessin dermassen Eindruck, dass er gar in die Schweizer Nationalmannschaft berufen wurde. Entsprechend steigerte sich der Marktwert des jungen Verteidigers auch in der zweiten Jahreshälfte enorm: Der ehemalige Juve-Kicker hat im Vergleich zum Sommer um 133% zugelegt, liegt damit neu bei sieben Millionen Euro.
Ebenfalls genau vier Millionen Plus gemacht hat Aleksandar Stankovic. Die Inter-Leihgabe ersetzt in Luzern Ex-Captain Ardon Jashari, beweist im Alter von 19 Jahren ein Spielverständnis, das die Super League nur selten zu Gesicht bekommt. Neu liegt der Marktwert des Serben bei fünf Millionen Euro - der Sohn von Inter-Legende Dejan Stankovic beweist damit, dass man von ihm ebenso Grosses erwarten darf.
Martim Marques, 20-jährig, ist seit Neuestem der siebt-wertvollste Spieler (6 Millionen Marktwert) der Super League. Der Linksverteidiger der Luganesi weiss sein Talent zu entfalten, beweist im Tessin eine bestechende Form und reiht sich damit auf dem zweiten Platz aller Marktwert-Steigerer ein.
Besser kommt nämlich nur einer weg: Alvyn Sanches ist in Sachen Marktwert das neue Mass aller Dinge. Um unglaubliche 6.5 Millionen Euro hat der junge Schweizer seinen Wert vervielfacht, liegt neu bei 9 Millionen Euro und ist damit der wertvollste Spieler, den die Super League zu bieten hat. Diesen Titel hat sich der 21-jährige Shooting-Star wahrlich verdient, hat er doch schon neun Scorerpunkte gesammelt und bildet in der laufenden Saison das Aushängeschild des überraschend starken FC Lausanne-Sport. Dem Kreativmann wird in der Schweiz eine grosse Zukunft vorhergesagt - auch in Bezug auf die Schweizer A-Nationalmannschaft.
Abdou Karim Sow Albian Hajdari Aleksandar Stanković Alvyn Sanches Anton Kade Bénie Adama Traoré Brack Super League FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern Finn van Breemen Fussball Jonas Adjei Adjetey Leon Avdullahu Luca Jaquez Martim Marques Mattia Zanotti sport.ch