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Luca Jaquez ist nur einer von drei jungen Schweizern in den Top-Ten

Die besten Innenverteidiger zur Winterpause

Wir machen weiter in unserer Serie der Rankings zur Winterpause. Im Tor sowie auf den Aussenbahnen konnte sich der FC Basel profilieren - In der Innenverteidigung jedoch hinken selbst die Bebbi der starken Romandie hinterher. 

10. Albian Hajdari | FC Lugano

Knapp in unser Ranking schafft es auf den zehnten Rang Albian Hajdari. Der junge Defensivmann stand im Herbst zum ersten Mal in seiner Karriere im Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Sein Aufgebot verdankt der 21-Jährige herausragenden Leistungen aus der Saison 2023/24. In der laufenden Spielzeit präsentiert sich der Mann aus Binningen erneut stark, konnte jedoch bisher noch nicht zu seiner absoluten Bestform auflaufen. In Sachen Potenzial kann dem ehemaligen Juve-Kicker jedoch wohl keiner das Wasser reichen. 

9. Albert Vallci | FC St.Gallen

Auch Albert Vallcis Leistungen imponieren noch nicht ganz so sehr wie in der letzten Saison - dies hat sowohl mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen, sowie der gesamten Form der Espen zu tun. Für die enttäuschende erste Ligaphase sollte der Abwehrchef jedoch nicht zu sehr verantwortlich gemacht werden - schon mehr als einmal wirkte er in der Ostschweizer Defensive wie ein Fels in der Brandung. 

8. Nikola Katic | FC Zürich

Es geht im selben Stile weiter: In der Spielzeit 2023/24 war Nikola Katic in Sachen Verteidigungskünste das Mass aller Dinge. Der Schrank von einem Mann liess in Zürich so gut wie gar nichts zu und überzeugte auch im Spiel gegen vorne. Doch ein Zwischentief wie jenes der Limmatstädter (zuletzt sechs Ligaspiele ohne Sieg) kann auch einem Nikola Katic zusetzen. Mit vier Torbeteiligungen und einer unangefochtenen Lufthoheit hat er sich jedoch auf jeden Fall einen Platz auf dieser Liste verdient. 

7. Karim Sow | FC Lausanne-Sport

Der FC Lausanne-Sport ist das Überraschungsteam der laufenden Saison. Zur Winterpause liegt man auf dem dritten Tabellenplatz - dies haben die Waadtländer unter anderem einer bärenstarken Defensive zu verdanken. In der Viererkette Ludovic Magnins läuft mit Karim Sow auch ein junger Schweizer zu Bestform auf: Sow ist ein sogenannter "No-Nonsense-Defender", im Alter von 21-Jahren macht er hinten dicht, als würde er sein Handwerk bereits eine ganze Karriere lang ausüben. 

Das Duo Sow-Dussenne ist kaum zu übertreffen

6. Luca Jaquez | FC Luzern

Auf dem sechsten Rang folgt gleich der nächste junge Schweizer. Luca Jaquez weiss seit Saisonbeginn wahrlich zu überzeugen. Ebenfalls 21-jährig, zeichnet sich der Luzerner als besonders vielseitiger Verteidiger aus, überzeugt neben seiner defensiven Solidität auch im Aufbauspiel und gar im Abschluss: Ganze drei Tore hat das Zentralschweizer Eigengewächs bereits auf dem Konto. 

5. Adrian Leon Barisic | FC Basel

Der FC Basel stellt mit nur 19 erhaltenen Gegentreffern die beste Defensive der Super League. Will man einen Mann spezifisch hervorheben, so kommt man nicht um den Namen Adrian Leon Barisic herum. Der 1.93-Hüne zeigt seit Saisonbeginn bestechende Leistungen, macht so manchem CSSL-Stürmer das Leben schwer. 

4. Antonios Papadopoulos | FC Lugano

Die Freude war in Lugano gross, als man im Sommer erfuhr, ein Borussia-Dortmund-Spieler würde die Bianconeri verstärken. Der Stuttgarter kickte zwar "nur" in der zweiten Mannschaft, weiss jedoch zu beweisen, dass man auch in der 3. Bundesliga durchaus etwas lernt. Mit Papadopoulos in der Startaufstellung verlor der FC Lugano bisher erst zwei Super-League-Spiele - der 25-Jährige ist im Meisterplan der Tessiner Gold wert. 

3. Joel Schmied | FC Sion

Ausgebildet wurde Joel Schmied bei den Young Boys, ein Profispiel durfte er in Bern jedoch nie bestreiten. In der Innenverteidigung der Hauptstädter fand man für den 26-Jährigen keinen Platz - nun läuft er sämtlichen Bernern den Rang ab. Beim FC Sion ist Schmied nämlich unabdingbar, verpasste in der laufenden Saison nur sechs Minuten Einsatzzeit und traf bereits drei Mal. Meist mit der Captainbinde am Arm sorgt Schmied mit den Sittenern für eine Autsteiger-Saison, die man so schon lange nicht mehr gesehen hat. 

Die Walliser sind als Aufsteiger nur fünf Punkte von der Tabellenspitze entfernt: 

2. Steve Rouiller | Servette FC

In Genf braucht Steve Rouiller keine Captainbinde, um auf dem Platz den Leader zu stellen. Der Abwehrchef der Grenats zeigt auch im Alter von 34 Jahren, dass er einer der härtesten Brocken der Super League ist. Aufgrund einer Sperre verpasste Rouiller zwei Ligaspiele - ansonsten war immer mit dem Routinier zu rechnen. Schliesslich sorgte der zweifache Cupgewinner auch offensiv für Gefahr, konnte schon drei Tore sammeln - zwei davon gegen Ex-Verein Lugano. 

1. Noë Dussenne | FC Lausanne-Sport

Die Frage nach dem besten Verteidiger der ersten 18 Super-League-Runden erübrigt sich. Die Leistungen, die Noë Dussenne in den vergangenen Monaten gezeigt hat, waren schlicht überragend. Als Abwehrchef und Captain brachte er die Lausanner zur Winterpause in eine überraschend starke Ausgangslage, sorgte in der Defensive für Ordnung und setzte auch in der Offensive seine Zeichen. Fünf Tore hat Dussenne bereits erzielt - viermal war er vom Punkt erfolgreich, einmal per Kopf. 

Die anderen Rankings unserer Artikelserie

Wie sich die Torhüter und Aussenverteidiger der Super League geschlagen haben, erfahrt ihr hier: 

Abdou Karim Sow Adrian Leon Barisic Albert Vallci Albian Hajdari Antonios Papadopoulos Brack Super League FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Lugano FC Luzern FC Sion FC St.Gallen 1879 FC Zürich Fussball Joël Schmied Luca Jaquez Nikola Katic Noë Dussenne Servette FC sport.ch Steve Rouiller

2024-12-22 15:20:04