In der Super-League-Saison 2024/25 sind bereits 14 Spiele absolviert und es gab in dieser Spielzeit schon 18 Profidebüts in der höchsten Schweizer Spielklasse zu sehen. Wir nehmen die spannendsten Namen etwas genauer unter die Lupe und listen die anderen Namen einfach auf.
Der jüngste Profidebütant in dieser Saison trägt das Trikot des FC Luzern. Andrej Vasovic durfte Ende Oktober beim Auswärtsspiel in Genf im Alter von 17 Jahren und 17 Tagen seine ersten CSSL-Einsatzminuten sammeln. Es ist bis heute der einzige Auftritt des jungen Mittelstürmers in der Super League, der vornehmlich in der Promotion League für die U21 auf Torejagd geht und dort mit fünf Treffern aus 13 Partien durchaus zu überzeugen weiss.
Hol dir jetzt deinen GAMEPASS und dann kannst du alle weiteren Tore von Andrej Vasovic für die U21 des FC Luzern in der Promotion League live oder zeitversetzt auf RED+ sehen.
Der 18-Jährige spielt derzeit auf Leihbasis für die Waadtläner, bei denen er seine ersten Erfahrungen auf Profistufe sammeln darf. Zuvor kam er nämlich nur bei Lens B zum Einsatz, während er für Yverdon Sport immerhin schon zwölf Super-League-Partien (ein Assist) bestreiten durfte. Einmal stand der junge Franzose sogar in der Startelf, feierte er doch bei der 0:2-Pleite gegen Basel seine Premiere in der ersten Elf.
Nicht nur der jüngste, sondern auch der wertvollste Spieler (Marktwert 2,5 Mio. Euro) bei den Profidebütanten trägt das Trikot des FCL. Aleksandar Stankovic gehört eigentlich Inter Mailand und spielt auf Leihbasis für die Zentralschweizer. Dem 19-Jährigen kommt die schwere Aufgabe zuteil, den Abgang von Ardon Jashari auffangen zu sollen. Bislang zeigt der Serbe äusserst vielversprechende Ansätze, kam er doch in allen 14 Super-League-Partien zum Einsatz. Nur dreimal stand er nicht in der Startelf und sammelte immerhin mit einem Tor und zwei Assists drei Scorerpunkte.
In der letzten Spielzeit war der 22-Jährige noch einer der Leistungsträger bei Étoile Carouge und seit Sommer verdient der Offensivspieler sein Geld beim grossen Stadtclub aus Genf. Bei Servette kam er in dieser Saison immerhin schon in zehn Super-League-Spielen zum Einsatz (ein Tor) und zweimal stand er sogar bereits in der Startaufstellung. Simbakoli zeigt vielversprechende Ansätze und hat definitiv das Potenzial, sich in der Super League etablieren zu können.

Der Kameruner ist ebenfalls ein Neuzugang, der zuvor in seiner Heimat kickte. Die Espen sind das erste Auslandsabenteuer des 20-jährigen Linksverteidigers, der in der Super League in vier Partien zum Einsatz gekommen ist und dabei auch einen Treffer beisteuern konnte. Einmal stand er sogar in der Startelf und durfte durchspielen, wobei die Partie in Basel wegen eines Last-Minute-Gegentores mit 1:2 verloren ging. Die Espen wollen den Youngster behutsam an das Niveau in der Super League heranführen.
Dem FC Winterthur läuft es nicht wirklich nach Wunsch, muss man nach einer starken letzten Saison nun um den Klassenerhalt kämpfen. Auch Neuzugang Elias Maluvunu ist noch nicht so richtig in der Eulachstadt angekommen, kam er doch bislang nur zweimal als Joker zum Einsatz. Im Nachwuchs von YB konnte der Offensivspieler sein Talent bereits unter Beweis stellen und auch in der 1. Liga Classic beweist der 20-Jährige, was er leisten kann. Für die U21 erzielte er nämlich vier Treffer aus ebenso vielen Spielen.
Ein weiterer Neuzugang, der mittlerweile in der Schweiz sein Profidebüt feiern durfte, ist Mohamed Bangoura. Der 18-Jährige stiess aus Nigeria zum FC Zürich und beim 2:0-Sieg in Sion wurde er von Trainer Moniz mit seinen ersten sieben Spielminuten beschenkt. Ansonsten muss er vor allem in der Promotion League Spielpraxis sammeln, wo der Mann aus Guinea elfmal zum Einsatz gekommen ist.
Ein nächster Afrikaner hat seine ersten Profischritte in der Schweiz machen dürfen, wurde der 21-Jährige auf diese Saison hin vom FC Lausanne-Sport in die erste Mannschaft hochgezogen. Gegen den FC Zürich stand er am vierten Spieltag in der Startaufstellung, wobei es bis heute der einzige Super-League-Einsatz geblieben ist. Dies vor allem darum, weil er mit einer unbekannten Verletzung zu kämpfen hat. In der 1. Liga Classic durfte er für die U21 vier Spiele bestreiten (ein Tor).
Auch beim FC Basel gibt es einen Neuling, der nun sein Profidebüt feiern durfte. Moussa Cissé wechselte vom VfB Stuttgart II ans Rheinknie. Für die Bebbi hat der 21-Jährige zwei Joker-Einsätze bestreiten können, während er in den anderen Spielen jeweils mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen musste. Der talentierte Franzose wird aber mit Sicherheit seine Chance erhalten, die Konkurrenz in Basel ist einfach riesig.
Ein ganz interessanter Youngster spielt seit dieser Saison bei Yverdon Sport FC. Der Franzose spielte zuletzt bei LB Châteauroux und mit seinen erst 20 Jahren hat er bereits einen Marktwert von einer Million Euro. In der Super League kam er bereits in zwölf Spielen zum Einsatz, wobei er einmal mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Er erhält bei Yverdon auf jeden Fall reichlich Spielzeit, was für seine weitere Entwicklung nur förderlich sein kann.
1. Liga Classic Aleksandar Stanković Andrej Vasovic Brack Super League Elias Maluvunu FC Basel 1893 FC Lausanne-Sport FC Luzern FC Luzern U-21 FC St.Gallen 1879 FC Winterthur FC Winterthur U-21 FC Zürich Fodé Sylla Fussball Hoval Promotion League Jason Gnakpa Mohamed Bangoura Moussa Cissé Noah Yannick Sékou Fofana Servette FC sport.ch Usman Simbakoli Yverdon Sport FC