Der türkische Verein Beşiktaş treibt seine Transferplanungen für die kommende Saison voran und hat dabei offenbar ein besonderes Auge auf die Schweiz geworfen. Im Zentrum der Bemühungen steht Monacos Stürmer Breel Embolo, für den der Klub aus Istanbul laut mehreren Berichten bereits offizielle Gespräche mit der AS Monaco aufgenommen hat.
Wie die türkische Zeitung Fanatik berichtet, hat Monaco eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro für den 28-jährigen Schweizer Nationalspieler aufgerufen, während Beşiktaş ein erstes Angebot über 10 Millionen Euro abgegeben haben soll. Embolo, dessen Marktwert derzeit bei rund 12 Millionen Euro liegt und dessen Vertrag in der Ligue 1 noch bis Juni 2026 läuft, soll dem Wechsel nach Istanbul positiv gegenüberstehen. Die Verhandlungen gelten als fortgeschritten, so die Berichte aus der Türkei.
Neben Embolo sollen sich die Schwarz-Weissen auch mit weiteren Schweizer Offensivkräften beschäftigen. So wird Zeki Amdouni als weiterer Kandidat genannt. Der flexible Angreifer, der in der Premier League für den Burnley FC unter Vertrag steht (Benfica Lissabon hat die Kaufoption nicht gezogen), ist bereits seit Längerem auf dem Radar von Beşiktaş.
Darüber hinaus ist auch Noah Okafor, aktuell beim AC Mailand unter Vertrag und zuletzt an den SSC Neapel ausgeliehen, in den Fokus gerückt. Laut dem italienischen Journalisten Maurizio Russo hat ebenfalls Beşiktaş ein Auge auf den 25-jährigen Flügelstürmer geworfen. Allerdings gibt es laut Berichten zwei zentrale Hürden: Zum einen will Milan Okafor nur mit einer Ablösesumme oder einer Kaufverpflichtung ziehen lassen, zum anderen ist derzeit unklar, ob der Spieler selbst einem Wechsel in die Süper Lig zustimmen würde.
Nicht nur Beşiktaş zeigt Interesse am ehemaligen Basler: Auch der brasilianische Klub Flamengo soll Okafor ins Visier genommen haben, laut SFM Football und Berichten aus Brasilien laufen erste Gespräche.
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