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Holden staucht seinen Spieler zusammen und Xhaka beisst für die Nati auf die Zähne

Das hat euch 2024 am meisten interessiert

Das Sportjahr 2024 hat uns und hoffentlich auch euch während 365 Tagen bestens unterhalten. Wir haben euch die wichtigsten Sportmomente von A bis Z nochmals zusammengefasst, diesen Artikel findet ihr hier verlinkt. Im nachfolgenden Jahresrückblick wart ihr aber massgebend. Wir haben euch nämlich die meistgelesenen News und Beiträge auf sport.ch zusammengestellt. 

Eishockey

Sperre gegen Andres Ambühl

Der nimmermüde Andres Ambühl hat im Jahr 2024 für manch eine Rekordmarke gesorgt. Der 41-Jährige ist einfach nicht zu stoppen, zumindest nicht langfristig. Mit einem Check gegen den Kopf des Gegenspielers Oskars Lapinskis bei der 0:7-Klatsche zum Saisonbeginn gegen die SCL Tigers sorgte Ambühl aber für ein Lowlight der bisherigen Saison. Gegen den Captain des HC Davos wurde ein ordentliches Verfahren eröffnet, die Urteilsverkündung interessierte euch grossflächig. Die Disziplinarkommission zog Ambühl für zwei Spiele aus dem Verkehr, aber eben - der Schweizer Eishockey-Dino lässt sich bislang nur temporär stoppen.

Tomas Jurcos turbulenter Silvester-Tag

Gleich nochmals der HC Davos, diesmal aber genau genommen zu einem Ereignis aus dem Jahr 2023. So schnell wird der slowakische Stürmer Tomas Jurco Silvester 2023 nicht mehr vergessen. Auch nach dem Jahreswechsel schlug diese Geschichte noch hohe Wellen. Im Rahmen des Finalspiels des Spengler Cups kriegten sich HCD-Head-Coach Josh Holden und sein Stürmer in die Haare. Nichtsdestotrotz feierten Holden und Jurco wenig später den 16. Titelgewinn an diesem prestigeträchtigen Turnier. Allerdings wurde noch am selben Tag die Vertragsauflösung mit dem mittlerweile 32-jährigen Offensivspieler kommuniziert. Via Avangard Omsk ist Jurco mittlerweile bei den Kunlun Red Stars gelandet. 

Der Medical Report der National League

Im Eishockey wird nur ungern offen über Verletzungen kommuniziert. Dennoch haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch mit unserem Medical Report möglichst auf dem Laufenden zu halten, was die Ausfälle in der National League betrifft. Ganz offensichtlich wisst ihr diesen Service auch zu schätzen. Der Medical Report mit dem Stand nach der letzten Meisterschaftsrunde vor den Weihnachtstagen hat besonders grossen Anklang gefunden. So werden wir auch im neusten Jahr unser Bestes geben, diese Übersicht möglichst aktuell zu halten. 

Beat Gerber sagt ein zweites Mal Adieu

Seine Karriere als Eishockeyspieler beendete Beat Gerber am Ende der Spielzeit 2022/23. 1269 Spiele absolvierte der Verteidiger in der National League. Sechsmal krönte sich Gerber mit dem SC Bern zum Schweizer Meister. Nach seiner aktiven Karriere übernahm der heute 42-Jährige eine neue Aufgabe. Gerber wurde Materialchef beim SC Bern, gab diese Aufgabe aber nach einer Saison wieder ab. Die Ankündigung, sich Ende der Saison 2023/24 gewissermassen ein zweites Mal vom SC Bern zu verabschieden, fand grossen Anklang. "Bidu" bewegt eben auch nach seiner Karriere noch immer. 

Fussball

Blutender Mbappé sorgt für Stunk an der EURO

Das grosse fussballerische Highlight des Jahres war die EURO 2024 in Deutschland. Wenig überraschend stammt der meistgeklickte Artikel auch von diesem Wettbewerb. Im ersten Gruppenspiel siegte Frankreich gegen Österreich knapp mit 1:0. Die Schlussphase war geprägt durch die Verletzung von Superstar Kylian Mbappé, der nach einem Zusammenstoss mit Danso auf dem Rasen liegen blieb. Der österreichische Torhüter Patrick Pentz machte während der laufenden Partie den Schiedsrichter darauf aufmerksam, die Partie zu unterbrechen. Der blutende Mbappé konnte gepflegt werden. Das Verhalten des Franzosen im Anschluss sorgte aber für grossen Ärger beim gegenerischen Keeper. Mbappé marschierte unaufgefordert zurück auf das Spielfeld und sorgte für einen weiteren Unterbruch. Pentz wetterte im Nachgang: "Das ist ein Wahnsinn. Solche Situationen will man in solch einem Turnier eigentlich nicht sehen."

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Ein erstes Gerücht zu Xherdan Shaqiri

Mittlerweile verzaubert Xherdan Shaqiri die Super League wieder mit seiner brillanten Technik. Der 33-Jährige ist und bleibt ein Zauberfuss. Selbst ein direkt verwandelter Eckstoss gelang dem Rückkehrer zum FC Basel in der ersten Saisonhälfte. Anfangs Juli sorgte ein erstes Gerücht um eine mögliche Rückkehr von Shaqiri nach Europa für mächtig Aufsehen. Damals galt Panathinaikos Athen als Interessent. Zu diesem Zeitpunkt hatten aber nur die wenigsten geglaubt, dass der Offensivspieler die MLS tatsächlich verlässt. Etwas mehr als ein Monat später wurde dann nicht nur die Rückkehr nach Europa, sondern zu den Wurzeln nach Basel offiziell. 

Captain Granit Xhaka beisst für die Nati auf die Zähne

Als deutscher Doublesieger mit Bayer Leverkusen reiste Granit Xhaka mit dem Schweizer Nationalteam an die EURO. Der Rekordnationalspieler ist eine Leaderfigur par excellence. Sein Team im Stich lassen kommt für den Mittelfeldspieler nicht infrage, so auch an der EURO. Xhaka zog sich eine Mukselverletzung zu, das Viertelfinale gegen England liess sich der Kämpfer dennoch nicht entgehen. Während 120 Minuten biss Xhaka auf die Zähne, am Ende scheiterte die Schweiz im Viertelfinale. Die Nachricht vom verletzt spielenden Xhaka erreichte natürlich auch die Leser im EM-Gastgeberland. Vor allem die Leverkusen-Fans fragten sich, ob ihr Teamleader nicht besser pausiert hätte. In der häufig gelesenen News versicherte Geschäftsführer Simon Rolfes von Bayer 04 Leverkusen, vorgängig in die Entscheidung mit einbezogen worden zu sein. 

Der tragische Vorfall in der Familie von Meschack Elia

Am 11. Dezember wurde der BSC Young Boys durch eine Schocknachricht erschüttert. Schon in Stuttgart weilend, wo am Abend die Berner gegen den VfB Stuttgart in der Champions League trafen, brach Stürmer Meschack Elia in Richtung Heimat auf. Nach kurzer Krankheit war in der Demokratischen Republik Kongo einer der Söhne des Stürmers unerwartet verstorben. Der Familienvater liess verständlicherweise alles stehen und liegen. Die Anteilnahme am tragischen Vorfall in der Familie des YB-Spielers bewegte nicht nur die Young Boys. Auch von der Konkurrenz gab es viel Zuspruch und Gesten des Zusammenhalts. So liefen am darauffolgenden CSSL-Spieltag auch die Spieler des Servette FC im Trikot mit der Nummer 15 und dem Namen Elia ins Stadion ein. 

Wintersport

Trauer um Yukio Kasaya

Auch im Wintersport wurde im Jahr 2024 immer wieder getrauert. Im April verlor die Skisprung-Familie einen der ganz grossen Namen. Im Alter von 80 Jahren verstarb Yukio Kasaya. Der Olympiasieger vom Springen auf der Normalschanze in Sapporo 1972 verstarb am 23. April. Im Vorfeld der Spiele in Sapporo sorgte Kasaya einst für eine aussergewöhnliche Geschichte. An der Vierschanzentournee 1971/72 gewann er die ersten drei Springen. Statt als erster Athlet überhaupt alle vier Springen für sich zu entscheiden oder zumindest die Gesamtwertung zu gewinnen, musste er dem Ruf seines Verbands Folge leisten und sich in der Heimat auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Immerhin wurde dieser aufopferungsvolle Einsatz mit Gold belohnt. 

Shiffrin auf der Piste im Leopardenmuster

Immer wieder beliefern die Sportlerinnen und Sportler ihre Fans mit sehenswerten Beiträgen via den Sozialen Medien. Richtig Anklang gefunden hat Mikaela Shiffrin mit ihrem Post gemeinsam mit Adidas. Die US-Amerikanerin war im Anzug mit Leopardenmuster auf der Piste, für euch definitiv sehenswert. 

Der Kitzbühel-Vorfall um Matthias Mayer

Ein unrühmlicher Vorfal schaffte es im Wintersport auf das News-Podest. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, dass der österreichische Olympiasieger Matthias Mayer im Rahmen der Hahnenkammrennen von der Polizei abgeführt wurde, weil er am "Niederösterreich-Emfpang" in einem Hotel negativ aufgefallen war. Ski Austria teilte wenig später mit Bedauern mit, dass Mayer seine "gesundheitlichen Probleme, mit denen er schon seit längerer Zeit kämpft, noch nicht überwunden hat". Gleich mehrere Nachrichten um diesen Vorfall, so auch Beat Feuz' Eindruck, der Mayer an besagtem Tag noch getroffen hatte, interessierten euch besonders. 

Einen noch ausführlicheren Jahresrückblick auf die meistgelesenen News aus dem Bereich Wintersport findet ihr unter diesem Link. 

In Gedenken...

Leider hatten wir auch 2024 die schwierige Aufgabe, euch tragische Nachrichten zu übermitteln. So wurde beispielsweise an Heiligabend bekannt, dass die Schweizer Skicrosserin Sophie Hediger bei einem Lawinenunglück in Arosa ihr Leben verloren hatte. Das Schweizer OL-Team trauerte vor wenigen Tagen um Pascal Buchs, er war ebenfalls bei einem Lawinenunglück zu Tode gekommen. Unvergessen ist auch der tragische Unfall von Muriel Furrer, die an der Heim-Weltmeisterschaft im Radsport stürzte und verstarb. Zum Jahreswechsel gedenken wir nochmals jenen, die bedauerlicherweise nicht mehr sind. In stiller Trauer werden wir ihr Andenken stets mittragen. 

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2025-01-02 09:00:36