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Ammann mit Mühe in Polen - Trainer bleibt vor 30. Weltcupsaison zuversichtlich

Die Sommer-Grand-Prix' haben nicht zu viel Gewichtung

Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann bereitet sich auf seine 30. Weltcup-Saison vor. Trotz durchwachsener Platzierungen beim Sommer-Grand-Prix im polnischen Wisla blickt das Schweizer Team optimistisch auf den Winter.

Der Sommer-Auftakt verlief für Simon Ammann überschaubar. Beim Grand-Prix in Wisla belegte der 45-jährige Routinier die Plätze 32 und 26. In Abwesenheit zahlreicher Topspringer war der Toggenburger damit jeweils viertbester Schweizer. Beunruhigung herrscht im Lager von Swiss-Ski deswegen jedoch keine.

Fokus auf Materialtests

Cheftrainer Bine Norcic ordnet die Ränge beim Blick gelassen ein: Die Mannschaft habe sich nicht gezielt auf Wisla vorbereitet. Zudem stecke Ammann mitten in einer intensiven Testphase. Der routinierte Tüftler probiere derzeit verschiedene Material-Set-ups aus. Bis zum Weltcup-Auftakt am 20. November in Lillehammer soll das Setup stehen.

Dass Ammann weiterhin Vertrauen geniesst, zeigt seine Beförderung: Swiss-Ski stufte den Altmeister vom B- in das A-Kader hoch – Belohnung für seine acht Top-30-Ränge der Vorsaison.

Blick geht Richtung Winter

Während Teamkollege Gregor Deschwanden mit den Plätzen drei und vier überzeugte und auch Youngster Juri Kesseli aufhorchen liess, richtet Ammann den Blick nach vorne. Nach der verpassten Olympia-Qualifikation im Vorjahr brennt der vierfache Champion noch immer auf Spitzenleistungen. Norcic ist überzeugt, dass Ammann im Winter wieder abliefern wird.

Dominic Hodel Gregor Deschwanden Simon Ammann Skispringen Swiss-Ski welovesnow.ch

2026-08-03 22:40:24