Sue Piller hat mit einem sechsten Rang in Spindlermühle im letzten Winter ein grosses Ausrufezeichen gesetzt. Jetzt will die Fribourgerin im Weltcup den nächsten Schritt machen.
Sue Piller hat im letzten Winter den Sprung in den Weltcup nicht nur geschafft, sondern sogleich gemeistert. Die Schweizerin überzeugte mit mehreren starken Resultaten. Gegenüber der Berner Zeitung sagte die Riesenslalomfahrerin daher: "Das ging alles viel schneller, als alle gedacht hatten, ich inklusive."
In ihrer Freizeit ist Piller gerne auf zwei Rädern unterwegs. Das Risiko des Motorradfahrens zahlt sich auch im Riesenslalom aus, wie die Skifahrerin beteuert: "Ich war früher in den Toren oft zu früh dran. Auf der Strasse habe ich gelernt, im richtigen Moment zur Kurve anzusetzen." Dieses Hobby hat Sue Piller im Schweizer Skiteam nicht exklusiv. Auch Franjo von Allmen liebt es, auf zwei Rädern herumzukurven.
Früher wollte die 21-Jährige perfekt fahren - zu perfekt. Ihren Hang zur Perfektion versucht sie abzulegen, sie strebt nach der direkten Linie. Durch die direktere Linie mache man automatisch Fehler, diese seien einkalkuliert, so Sue Piller. Fehler würden nur beweisen, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinde. Das erste Mal den richtigen Weg demonstrieren kann die Fribourgerin dann Ende Oktober. Dann steht der Weltcupauftakt in Sölden auf dem Programm.
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