Wendy Holdener hat die Heim-WM in Crans-Montana bereits im Kopf. Ihre Vorbereitung darauf fällt allerdings etwas ungewöhnlich aus: Die 33-Jährige fuhr im Sommer mit dem Velo die Rennpiste hinunter. Zuvor steht für sie aber noch eine andere Herausforderung an.
Im Februar findet die Ski-Weltmeisterschaft in der Schweiz statt. Wendy Holdener hat eine spezielle Vorbereitung darauf - allerdings nicht auf den Skiern oder im Schnee, sondern auf dem Velo. "Ich war im Sommer in Crans-Montana und fuhr mit dem Velo die Rennpiste hinunter", erzählt sie an der Medienkonferenz mit einem Lachen. Eine andere spezifische Vorbereitung auf die WM macht sie allerdings nicht.
An der letzten Heim-WM 2017 holte sie Gold mit Michelle Gisin in der Kombination und Silber im Slalom. "Solche Erinnerungen sind eine Hilfe", sagt sie. Die Bilder der damaligen Weltmeisterschaft in der Schweiz hat sie noch gut im Kopf. Damals startete sie so richtig durch. "Es ist schön, wenn ich eine zweite Heim-WM erleben dürfte", sagt sie. Zuerst steht nun aber der Saisonstart auf dem Programm.
Am 24. Oktober startet Holdener mit dem Riesenslalom in Sölden in die neue Saison. "Ich persönlich war schon immer dafür, den Weltcup zwei Wochen nach hinten zu schieben", erzählt sie. Die 33-Jährige hofft, dass es bald kälter wird. Ihr eigentlicher Saisonstart sei dann erst in Levi. "Ich habe mich entschieden, dieses Jahr noch beide Disziplinen zu fahren", sagt sie und meint damit ihre Paradedisziplin Slalom sowie den Riesenslalom. Die Abwechslung zwischen den beiden Disziplinen schätzt sie.
"Der Riesenslalom war in den letzten Jahren ein Krampf", gibt sie zu. Die Schwyzerin sucht nach einem Rezept, damit es ihr künftig leichterfällt. "Ein Podestplatz wäre das Höchste der Gefühle." In der vergangenen Saison war Rang 15 ihr bestes Resultat in dieser Disziplin. "Wenn nun kein Schritt nach vorn kommt, weiss ich noch nicht, ob ich nächstes Jahr noch Riesenslalom fahre."
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