Der österreichische Skirennläufer Christoph Krenn zieht einen Schlussstrich. Die massiven Folgen einer Knie- und Nervenverletzung zwingen den Niederösterreicher zum sofortigen Karriereende.
Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die Nachwirkungen seiner schweren Verletzung aus dem Jahr 2024. "Lange war nicht klar, ob ich wieder schmerzfrei durch den Alltag gehen kann", erklärte Krenn. Für eine Rückkehr auf absolutes Top-Niveau müsse man zu 100 Prozent bereit sein. Daher sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, ehrlich zu sich selbst zu sein und die Laufbahn nach reiflicher Überlegung zu beenden.
Sein Weltcupdebüt feierte Krenn Ende 2016 im Super-G von Santa Caterina. Insgesamt bestritt er 33 Rennen in der höchsten Klasse. Sein bestes Resultat war ein starker sechster Platz im Super-G von Beaver Creek (2018); 14-mal fuhr er in die Top 30. Im Europacup war der Speedspezialist noch erfolgreicher: Bei 82 Starts stand er 13-mal auf dem Podest und durfte zwei Siege bejubeln.
Trotz des schmerzhaften Endes blickt Krenn ohne Groll auf seine Reise zurück: "Besonders geprägt haben mich die Rückschläge und das Zurückkämpfen. Dafür bin ich sehr dankbar." Nun rücken seine Gesundheit, ein Studium und neue berufliche Herausforderungen in den Mittelpunkt. Der Verband Ski Austria bedankte sich in einer Mitteilung für den jahrelangen Einsatz des Athleten und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.
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