Der warme Sommer hat dem österreichischen Slalomteam einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ski Austria musste spontan umplanen und die Saisonvorbereitung der Slalomfahrer nach Südamerika verschieben.
Während die meisten Teams sich derzeit in Südamerika auf den kommenden Winter vorbereiten, wollte das österreichische Slalomteam in Europa trainieren. Wie die Kronen Zeitung berichtet, wurde dieses Vorhaben nun über Bord geworfen. Aktuell wären Trainings in Zermatt und Saas-Fee geplant gewesen. Die nächste Station hätte dann die Skihalle in Oslo sein sollen, bevor die Österreicher im Südtirol und in Sölden sich final auf den Winter vorbereitet hätten.
Weil in der Schweiz die Gletscherpisten weiterhin nicht befahrbar sind, wurde kurzfristig umdisponiert. Mittlerweile ist die Trainingsgruppe von Robert Füss in Richtung Chile aufgebrochen. Dort soll das Quartett um Johannes Strolz, Fabio Gstrein, Michael Matt und Dominik Raschner perfekte Bedingungen vorfinden. Für die Männer beginnt die Slalom-Saison am 15. November in Levi. Eine Woche danach findet für die Österreicher in Gurgl das erste von insgesamt drei Heimrennen statt.
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