Nach der Kritik an den Plänen für häufigere Weltmeisterschaften haben sich Vertreter des Österreichischen Skiverbands und der FIS in Innsbruck getroffen. Dabei ging es nicht nur um den künftigen WM-Rhythmus: Der ÖSV brachte auch einen konkreten Vorschlag für die Zukunft des Weltcups ein.
Nach den Diskussionen der vergangenen Tage haben sich der Österreichische Skiverband (ÖSV) und der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS) am Mittwoch in Innsbruck an einen Tisch gesetzt. Am Treffen nahmen unter anderem ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und der neue FIS-Präsident Alexander Ospelt teil.
Ein zentrales Thema waren die Pläne für häufigere Weltmeisterschaften. Der ÖSV hatte sich zuletzt kritisch zu einer möglichen nahezu jährlichen Austragung geäussert und vor einer Entwertung der Titelkämpfe gewarnt. Beim Treffen bekräftigten die Österreicher ihre Haltung. Gleichzeitig seien die unterschiedlichen Sichtweisen offen diskutiert und Argumente ausgetauscht worden.
Doch nicht nur der WM-Rhythmus stand auf der Traktandenliste. Der ÖSV legte der FIS auch konkrete Vorschläge für die zukünftige Gestaltung des Weltcups vor.
Die Österreicher möchten den Rennkalender gezielter gestalten. Dabei lautet die Idee: weniger Rennen, dafür eine höhere Qualität der einzelnen Veranstaltungen. Dadurch soll der Weltcup als sportliches und wirtschaftliches Kernprodukt des internationalen Skisports weiter gestärkt werden.
Damit bringt der ÖSV einen weiteren Ansatz in die Diskussion um die Zukunft des Skisports ein. FIS-Präsident Ospelt hatte zuletzt seinerseits erklärt, einen langfristig einheitlicheren Kalender anzustreben. Dazu gehören auch seine Pläne für häufigere Weltmeisterschaften.
Eine Annäherung in der umstrittenen WM-Frage wurde nach dem Treffen noch nicht verkündet. Beide Verbände bezeichneten den Austausch jedoch als konstruktiv und wollen den Dialog über den Weltcup, die Weltmeisterschaften und weitere Zukunftsthemen fortsetzen.
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