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Österreichisches Speed-Ass hätte auch für Deutschland starten können

"Irgendwelche Abwerbeversuche der Deutschen hat es nie gegeben"

Stefan Babinsky will in der kommenden Weltcup-Saison mehr zeigen. Der 30-jährige ÖSV-Speed-Spezialist hat Grosses vor: "Auch, wenn ich mit 30 nicht mehr der Jüngste bin, weiss ich, dass in mir noch einiges mehr steckt, was ich zeigen will!" Sein grosses Ziel? Der erste Weltcupsieg.

Babinsky, der bereits in der letzten Saison mit Super-G-Podestplätzen in Wengen und Kitzbühel auf sich aufmerksam machte, will an diese Leistungen anknüpfen. Die Olympischen Spiele 2026 verliefen für ihn hingegen enttäuschend. Rang 26 in der Abfahrt, Platz 21 im Super-G – nicht das, was sich der ehrgeizige Steirer erhofft hatte. "Ich hab mir viel vorgenommen gehabt, auch erhofft. Vielleicht zu viel. Aber ich habe daraus gelernt", erklärt er im Gespräch mit der Krone.

Überraschend: Babinsky, der seine Karriere im rot-weiss-roten ÖSV-Dress bestreitet, wurde nicht in Österreich geboren. Seine Wurzeln liegen in Deutschland, genauer gesagt in Bremen. Sein Vater war damals Pilot bei der Lufthansa und absolvierte dort seine Ausbildung, während in Seckau das Familienhaus gebaut wurde. Mit zwei Jahren zog Babinsky mit seinen Eltern zurück nach Österreich.

Für den ÖSV bestand jedoch nie die Gefahr, den Speed-Fahrer an Deutschland zu verlieren. "Irgendwelche Abwerbeversuche der Deutschen hat es aber nie gegeben", lacht Babinsky gegenüber der genannten Quelle. Zuhause in Seckau hat er sich mittlerweile bestens auf die nächste Saison vorbereitet und geht hochmotiviert in die kommenden Wettkämpfe.

Damian Möschinger Ski Alpin Ski Austria Stefan Babinsky welovesnow.ch

2026-08-02 17:40:16