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Slalom-Ass kämpft im Sommer erneut mit Rückenbeschwerden

Rückschlag für den Norweger

Der norwegische Skirennfahrer Timon Haugan kämpft erneut mit Rückenschmerzen - ein Rückschlag, der seine Saisonvorbereitungen überschattet. Der 29-Jährige, der im Slalom zur absoluten Weltspitze gehört, verbrachte den Sommer damit, seinen Rücken in den Griff zu bekommen.

"Es ist jetzt besser als vor ein paar Wochen. Ich habe den Sommer eigentlich damit verbracht, den Rücken in Ordnung zu bringen", sagte Haugan der Nachrichtenagentur NTB. Trotz der anhaltenden Beschwerden konnte Haugan in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge vorweisen. In der Saison 2024 und 2025 beendete er den Slalom-Weltcup jeweils auf dem dritten Platz. Zudem verpasste er 2026 bei den Olympischen Spielen nur knapp eine Bronzemedaille - um 29 Hundertstel. Laut eigener Aussage fuhr er mehrere Topresultate, obwohl er von Schmerzen geplagt war.

Im Sommer 2026 kam es jedoch zu einer erneuten Rückschlagsituation. Während einer Trainingseinheit habe er es "ein bisschen zu eifrig" angehen lassen, erklärte Haugan. "Ich habe ein paar Extra-Kilos draufgepackt und dann wieder einen kleinen Schlag in den Rücken bekommen", gab er zu. Um die Beschwerden zu lindern, musste er in den vergangenen zwei Wochen kürzertreten. Die Pause scheint sich gelohnt zu haben: "Das gelingt jetzt", sagte der Norweger optimistisch.

Doch der Weg zurück war nicht einfach. Beim jährlichen "Ironmantest" im norwegischen Trainingszentrum Olympiatoppen spielte Haugan nur eine Nebenrolle, während seine Teamkollegen sich dem intensiven Wettbewerb stellten. Trotzdem bleibt er fokussiert und arbeitet auf seine zehnte Weltcupsaison hin.

Für die kommende Ski-Weltmeisterschaft 2027 in Crans-Montana hat Haugan grosse Ziele. Als Medaillenkandidat in seiner Paradedisziplin Slalom will er sich erneut beweisen. Trotz der gesundheitlichen Probleme gibt er sich kämpferisch und bleibt optimistisch. Als nächster Schritt steht ein sechswöchiges Trainingslager in Neuseeland an - ein essenzieller Teil seiner Vorbereitung, den er trotz der Rückenschmerzen nicht verpassen möchte.

Damian Möschinger Norges Skiforbund Ski Alpin Timon Haugan welovesnow.ch

2026-08-01 10:47:03