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Die Norwegerin musste sich erneut operieren lassen

Ihr Saisonstart ist in Gefahr

Kajsa Vickhoff Lie musste sich erneut unters Messer legen. Ein Knorpel im Knie der Norwegerin hatte sich geteilt. Nun ist womöglich sogar der Saisonstart in Gefahr.

Kajsa Vickhoff Lie stürzte beim Saisonfinale in Kvitfjell. Dabei erlitt sie eine Knorpelverletzung am linken Knie. In der Folge musste sich die Norwegerin einer Operation unterziehen lassen.

Die erste Operation war nicht von durchschlagendem Erfolg geprägt. Kajsa Vickhoff Lie erklärte das Prozedere gegenüber der Nachrichtenagentur NTB: "Nach drei Monaten sah man, dass der Knorpel sich nicht festgesetzt hatte. Dann habe ich um den Monatswechsel Juni/Juli einen kleinen weiteren Eingriff durchführen lassen und alles herausgenommen, weil sich der Knorpel geteilt hatte."

Ausfalldauer noch unklar

Nach dem Eingriff müsse sie zehn Wochen lang an Krücken gehen, daher sei sie auch im Alltag eingeschränkt. Es ist auch noch unklar, ob sie zum Saisonstart bereits wieder einsatzfähig ist. Das erste Rennen der neuen Saison geht am 26. Oktober in Sölden über die Bühne.

Die stärkste Disziplin von Kajsa Vickhoff Lie ist der Super-G. Schon siebenmal fuhr die Norwegerin in ihrer Paradedisziplin im Weltcup aufs Podest. Dazu gewann sie bei den letzten beiden Weltmeisterschaften die Bronzemedaille. Ihren einzigen Weltcupsieg konnte Vickhoff Lie aber in der Abfahrt feiern. Bei der Abfahrt in Kvitfjell 2023 wurde sie zur ersten Norwegerin, die eine Weltcup-Abfahrt für sich entscheiden konnte.

Kajsa Vickhoff Lie Michel Schuler Ski Ski Alpin welovesnow.ch

2026-07-29 19:52:30