Madeleine Sylvester-Davik gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente des norwegischen Skiverbands. Die junge Technikerin fällt vor allem im Riesenslalom durch ihre feine Kantenführung und eine kompromisslose, angriffige Fahrweise auf, mit der sie das norwegische Damen-Team in den technischen Disziplinen langfristig prägen soll.
Nachdem sie im Europacup wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich kontinuierlich an das Niveau der Weltspitze herangetastet hatte, nutzte sie den vergangenen Ski-Winter für ihren endgültigen Durchbruch auf der grossen Bühne. Sie etablierte sich im Riesenslalom-Weltcup als feste Grösse für die Punkteränge und bewies, dass sie auch auf anspruchsvollen Hängen mit den etablierten Athletinnen mithalten kann.
Ihr bestes Weltcup-Ergebnis feierte sie beim Riesenslalom in Kranjska Gora, wo sie überraschte und sich am Ende auf einem hervorragenden 13. Platz klassierte. Dass dieser Erfolg keine Eintagsfliege war, bewies sie im weiteren Verlauf des Winters mit mehreren konstanten Top-25-Ergebnissen – unter anderem in Åre, Spindlermühle sowie beim Doppel-Event im kanadischen Tremblant.
Ein besonderes Highlight der Saison war ihre Nominierung für die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina. Auf der anspruchsvollen Piste in Cortina d'Ampezzo belegte sie im Riesenslalom den 25. Rang und sammelte wertvolle Erfahrungen auf Grossanlass-Niveau. Mit dem 30. Platz in der Riesenslalom-Disziplinenwertung unterstrich sie letztlich eindrücklich, warum sie in Norwegen als die grosse Zukunftshoffnung der nächsten Jahre gehandelt wird.
Die erst 20-Jährige nutzt die Sommerpause, um ihre Batterien für den anstehenden Winter aufzuladen. Wie sie auf ihrem Instagram-Account zeigt, erlebte sie einen sehr ereignisreichen Sommer mit vielen tollen Momenten.
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