Mit Rang sechs in Wengen fuhr Matthias Iten im vergangenen Winter beim Heimrennen mitten in die Weltspitze. Der 26-jährige Slalomspezialist wird im nächsten Winter mit einem neuen Partner weitere Spitzenresultate jagen.
Der Schweizer Slalomspezialist Matthias Iten hat einen steilen Aufstieg im vergangenen Winter hingelegt. In den fünf Starts im Weltcup vor der abgelaufenen Saison reichte es ihm nie in den zweiten Durchgang. Dann gelang ihm 2025/26 der grosse Durchbruch: Als 30. nach dem ersten Durchgang überstand er im Slalom von Val d'Isere erstmals den Cut für den zweiten Lauf. Bei seiner zweiten Fahrt nutzte Iten die perfekten Bedingungen aus, um sich mit der drittbesten Laufzeit bis auf den zehnten Schlussrang zu steigern. Dieser Exploit blieb kein Einzelfall, beim Heimrennen in Wengen übertraf der Athlet vom Skiclub St. Jost Oberägeri das Resultat mit Rang sechs gar noch.
Der Lohn für diese Leistungsexplosion war das Aufgebot für die Olympischen Spiele in Italien. In der Team-Kombination wurde Iten im Duo mit Stefan Rogentin 18. Im Slalom reichte es ihm für den elften Schlussrang. Das zusätzliche Resultat an den Olympischen Spielen hat den 26-Jährigen in der Weltcupstartliste im Slalom zum Ende des Winters auf den 26. Rang nach vorn getragen.
Iten wird demnach als Teil der Top 30 im Slalom in den kommenden WM-Winter starten. Die jüngsten Leistungen haben für den Schweizer noch weitere positive Folgen. Bei der Kaderselektion von Swiss-Ski wurde er in den A-Kader befördert. Zudem konnte der Slalomspezialist kürzlich einen neuen Sponsor präsentieren. El Tony Mate unterstützt Iten für die kommenden beiden Jahre.
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