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Puchner ist nach dem Rücktritt 'befreit', hat aber trotzdem noch viel zu tun

Im Rahmen der Generali Open in Kitzbühel

Einen Monat nach dem offiziellen Ende ihrer aktiven Skikarriere zog Mirjam Puchner am Rande der Generali Open in Kitzbühel eine erste Bilanz. Die Olympia-Zweite von 2022 wirkt gelöst, widmet sich akademischen Zielen und blickt gespannt auf ihre berufliche Zukunft.

Der Druck des Spitzensports ist gewichen, die Freiheit im Alltag gewonnen: Vier Wochen nach der Verkündung ihres Rücktritts präsentierte sich Mirjam Puchner im Rahmen des ATP-Turniers in Kitzbühel spürbar erleichtert. Im Interview mit ServusTV sprach die Salzburgerin über den spürbaren Abfall der jahrelangen Belastung und ihre Pläne für die nähere Zukunft.

Masterarbeit statt Konditionstraining

Insbesondere der Wegfall des straffen Trainingsplans im Frühjahr beschert Puchner eine völlig neue Perspektive. "Ich fühle mich sehr befreit von dem ganzen Druck. Ich geniesse die Freizeit jetzt richtig – das kenne ich so nicht, da das Konditionstraining sonst im Mai wieder losginge", erklärte Puchner. Ganz ohne Verpflichtungen verläuft die erste Phase nach der Karriere jedoch nicht: In den kommenden Wochen steht der finale Endspurt für ihre Masterarbeit an.

Blick nach vorne mit Lächeln

Den Rückzug aus dem Skizirkus verarbeitet Puchner mit grosser Genugtuung. Das Kapitel Skisport schliesse sie bewusst mit einem Lächeln ab. "Der Skisport war wunderschön, hat mich extrem geprägt und ich habe viel gelernt. Jetzt ist es einfach schön, Dinge selber steuern zu können." Auch beruflich orientiert sich Puchner bereits neu und befindet sich nach eigenen Angaben auf Jobsuche, um den passenden Einstieg für die Zeit nach der Leistungssport-Karriere zu finden.

Dominic Hodel Mirjam Puchner Ski Alpin Ski Austria welovesnow.ch

2026-07-21 19:14:37