Zweite im Slalom-Weltcup, Zweite im Riesenslalom-Weltcup und Dritte im Gesamtweltcup – die Saison von Camille Rast war sackstark, und trotzdem fehlte am Schluss überall wieder ein kleines Stück. Eine Wertung konnte die Walliserin aber mit Hilfe vieler Kolleginnen trotzdem gewinnen.
Die Nationenwertung wurde bekanntlich von Swiss-Ski gewonnen. Dafür war auch Rast verantwortlich, auch wenn es die Frauen nicht zur Nummer 1 geschafft haben. Bei den Frauen ist sie allerdings dank ihres Ski-Ausrüsters ganz vorne.
Über 6000 Punkte haben die Athletinnen von HEAD in der Saison 2025/26 eingefahren. Dabei zählen aber nicht alle Weltcuppunkte, sondern nur jene der jeweils besten sechs Fahrerinnen eines Rennens. Der Vorsprung auf den nächsten Verfolger Atomic beträgt - obwohl Gesamtweltcupsiegerin Mikaela Shiffrin auf der österreichischen Skimarke unterwegs ist – fast 3000 Punkte.
Erfreulich aus Schweizer Sicht ist, dass neben Camille Rast auch drei weitere Schweizerinnen zum Erfolg beitragen konnten. Lara Gut-Behrami stand vor ihrer Verletzung in Sölden auf dem Podest, für Wendy Holdener und Corinne Suter gab es zum Ende der Saison gleich mehrere Gründe zum Jubeln.
Schaut man sich die Fahrerinnen von HEAD an, sieht man allerdings, dass Rast im Gesamtweltcup nicht die beste Fahrerin ist. Emma Aicher ist ebenfalls auf HEAD-Skiern unterwegs und konnte ebenfalls sehr viele Punkteeinfahren – so viele, dass es am Schluss beinahe noch für den Gesamtweltcup gereicht hätte.
Neben den angesprochenen HEAD-Schweizerinnen gab es aber auch noch weitere Schweizer Athletinnen, die in dieser Saison mit Top-Resultaten glänzen konnten. So beispielsweise Malorie Blanc und Sue Piller für Atomic oder Janine Schmitt für Kästle. Beim drittplatzierten Rossignol fehlt hingegen eine Schweizerin.
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