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Shiffrin legt im Duell mit Aicher deutlich vor - Holdener auf Podestkurs

Rast verliert viel Zeit

Beim letzten Weltcup-Slalom der Frauen in diesem Winter hat sich Mikaela Shiffrin in eine hervorragende Ausgangslage für den Tagessieg gebracht. Im mit Abstand längsten Slalomlauf des Winters hat die US-Amerikanerin einmal mehr die Bestzeit in den Schnee zaubern können.

Die 31-Jährige legte eine Differenz von 1,10 Sekunden zwischen sich und die zweitplatzierte Wendy Holdener. Auf dem dritten Rang folgt mit Paula Moltzan, die nur zwei Hundertstelsekunden mehr verloren hat als Holdener, eine Landsfrau von Shiffrin. Emma Aicher, die sich noch im Kampf um die grosse Kristallkugel befindet, verlor 1,38 Sekunden und liegt damit auf Zwischenrang 4. Sie würde damit 50 weitere Zähler auf Shiffrin verlieren und vor dem letzten Rennen 95 Zähler Rückstand aufweisen.

Einen für ihre Verhältnisse schwachen Lauf erwischte Camille Rast, die mit dem Frühlingsschnee Probleme bekundet. Die einzige, die in diesem Slalom-Winter Shiffrin einmal bezwingen konnte, verlor satte 2,22 Sekunden auf die US-Amerikanerin. Damit liegt die Schweizerin auf Zwischenrang 8.

Mélanie Meillard (15.) und Eliane Christen (17.) haben etwas mehr als drei Sekunden auf die Bestzeit verloren und liegen in den Top 20. Beim Weltcupfinale erhalten bekanntlich dann aber nur die besten 15 Fahrerinnen Weltcuppunkte.

Der letzte Slalom des Winters verlangt den Frauen alles ab, ist es doch der mit Abstand längste Slalomlauf des Winters. Die Laufzeit beträgt rund eine Minute und zehn Sekunden. "Es ist ziemlich spannend", sagte Holdener dem SRF, als sie auf die Länge angesprochen wurde. "Man muss immer dranbleiben und technisch sauber fahren. Gleichzeitig muss man sich extrem pushen, weil der Schnee sehr langsam ist." Es sei darum für jede Fahrerin eine grosse Challenge gewesen, was man bereits nach der Besichtigung erwarten konnte.

Mit ihrer eigenen Leistung kann sie sehr gut leben. "Es ist an vielen Orten gut gelaufen. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Durchgang." Camille Rast äusserte sich ebenfalls und die für sie grösste Herausforderung war, dass sie "einfach langsam" gewesen sei. Dies habe sie bereits während des Laufs gespürt, doch letztlich konnte sie es nicht ändern, weil ihr das "richtige Timing" gefehlt habe.

Ausserdem hat sie zugegeben, dass sie wieder stärkere Schmerzen in ihrer Hüfte spürt. "Ich gebe sicherlich mein Bestes und dann mal schauen, was dabei herauskommt." Sie sei froh, dass das Saisonende naht.

Camille Rast Damen Slalom Deutscher Skiverband Emma Aicher Mikaela Shiffrin Ski Alpin sport.ch US Ski Team welovesnow.ch Wendy Holdener

2026-03-24 11:13:51

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24.03.2026 10:30

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