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Blanc bei nächstem italienischen Sieg nur knapp neben dem Podest - Hählens Karriere endet

Der Super-G von Val di Fassa

Zum Abschluss des Rennwochenendes in Val di Fassa fand am Sonntag noch der Super-G statt. Ganz vorn waren es erneut italienische Festspiele, die Schweizerinnen zeigten teilweise ansprechende Leistungen, konnten aber nicht mit den Besten mithalten.

Corinne Suter, die am Samstag in der zweiten Abfahrt noch auf dem Podest stand, startete gleich mit Startnummer 3. Bis zur dritten Zwischenzeit konnte sie nicht ganz mit den zuvor gestarteten Österreicherinnen mithalten, schaffte die Differenz aber im technisch schwierigen vierten Abschnitt und vor allem mit einem ganz starken Schlussstück.

Wieder ein enges Rennen – Wieder ist eine Italienerin überragend

Ihre Führung hielt anschliessend den Angriffen von Ilka Stuhec und Camille Cerutti knapp statt, Alice Robinson war dann aber eine Klasse besser. Die Neuseeländerin spielte ihre technischen Fähigkeiten aus und setzte sich mit knapp einer halben Sekunde vor Suter.

Anschliessend war auch Olympia-Bronzegewinnerin Romane Miradoli sehr gut unterwegs. Sie lag bei allen Zwischenzeiten vorn, verlor aber zum Schluss noch etwas Zeit und klassierte sich schlussendlich zeitgleich mit Robinson auf dem vorläufigen ersten Rang.

Dass auf dieser Piste die Italienerinnen aber nur schwierig zu schlagen sind, zeigte anschliessend Elena Curtoni. Sie war noch einmal schneller als die beiden zuvor gestarteten Führenden und distanzierte die Konkurrenz schlussendlich um 34 Hundertstel und mehr.

Starke Reaktion von Blanc

In den beiden Abfahrten wollte es bei Malorie Blanc nicht so richtig. Im Super-G zeigt die Walliserin aber eine andere Selbstverständlichkeit mit. Dies sah man bei ihrer Fahrt deutlich. Die Zwischenzeiten waren bis zur letzten Zwischenzeit immer grün, im letzten Abschnitt verlor sie allerdings noch etwas Zeit und fiel so auf den vierten Zwischenrang zurück, drei Hundertstel hinter dem Duo Robinson/Miradoli.

Das Rennen war jedoch noch längst nicht zu Ende, denn noch standen vier Fahrerinnen der Top-Gruppe oben. Die erste davon war Kajsa Vickhoff Lie, die sich von Curtoni nur knapp geschlagen geben musste und vorläufig Zweite war. Die Siegerin der letzten zwei Tage, Laura Pirovano, konnte im Super-G nicht mehr ganz reüssieren und reihte sich auch hinter Blanc neben dem Podest ein.

Die Kugel ist noch nicht vergeben

Besonders spannend wurde es anschliessend bei Sofia Goggia, die sich mit einem Sieg die Super-G-Kugel hätte sichern können. Die vierfache Abfahrts-Kugel-Gewinnerin kam aber vor allem im technischen Abschnitt nicht wie gewünscht auf Touren und verlor schlussendlich 64 Hundertstel auf Curtoni. Nicht mehr in die Entscheidung um die kleine Kugel kann Emma Aicher eingreifen, nachdem die Deutsche ein Tor verpasste.

Karriereende bei Hählen, Suter kann sich nicht qualifizieren

Als letzte beiden Schweizerinnen in den Top 30 kämpften Jasmina Suter und Joana Hählen noch um die Qualifikation für das Weltcupfinale. Suter kam nicht auf Touren, hatte grosse Fehler drin und blieb im Kampf um viele Punkte chancenlos.

Anders sah es lange bei Joana Hählen aus. Bei der dritten Zwischenzeit noch 16., verlor sie im technischen Abschnitt zu viel Zeit, um noch das benötigte Top-15-Ergebnis einzufahren. Schlussendlich wurde sie 20. und verpasst somit das Weltcupfinale. Trotzdem mit einem grossen Lächeln, wurde sie im Ziel von Teamkolleginnen und Konkurrentinnen herzlich empfangen.

Eine kleine Sensation mit Startnummer 33

Nach den besten 30 Fahrerinnen kam dann noch einmal Spannung auf. Asja Zenere konnte gut mithalten, auch im technisch so schwierigen Teil. Am Schluss holte die Italienerin gar noch Zeit auf und setzte sich schlussendlich mit 27 Hundertsteln Rückstand tatsächlich noch auf den dritten Rang.

Sehr gut verlief das Rennen auch für Stefanie Grob. Die Junioren-Weltmeisterin, die zuletzt endlich zum ersten Mal punkten konnte, zeigte eine saubere Fahrt und wurde so am Schluss zweitbeste Schweizerin. Der zehnte Rang markiert ihr klares neues Karriere-Bestresultat.

Bei den anderen Schweizerinnen gab es neben einer eher enttäuschenden Vorstellung von Jasmine Flury auch ein positives Zeichen von Janine Schmitt, die ihre technischen Fähigkeiten ebenfalls zeigen konnte. Sie liegt zurzeit auf Rang 20.

Stand nach 40 Fahrerinnen

Alice Robinson Corinne Suter Damen Super-G Dominic Hodel Elena Curtoni Jasmina Suter Joana Hählen Kajsa Vickhoff Lie Malorie Blanc Romane Miradoli Ski Alpin Sofia Goggia Swiss-Ski welovesnow.ch

2026-03-08 11:52:44

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08.03.2026 10:45

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