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Pinheiro Braathen und Meillard verschieben die Kugelentscheidung im Riesenslalom

Riesenslalom von Kranjska Gora

Olympiasieger im Riesenslalom ist Lucas Pinheiro Braathen bereits, nun ist er unter brasilianischer Flagge auch noch Weltcupsieger in dieser Disziplin. In Kranjska Gora triumphiert er vor Loïc Meillard und Stefan Brennsteiner.

Ein schneller und entsprechend direkt gesteckter Kurs hatte der norwegische Coach für den zweiten Durchgang in Kranjska Gora auf den Hang gesetzt. Zweifelsohne wäre das eine Linienführung, die auf Marco Odermatt, der vollen Angriff versprochen hatte, zugeschnitten ist. Der Nidwaldner trat angriffig auf, traf aber vor allem nach dem Übergang ins flachere Gelände und im letzten Streckenteil nicht alle Kurven ideal. Im Ziel angekommen, reihte sich Odermatt hinter Atle Lie McGrath (+1.12) ein und wurde schlussendlich mit einem Rückstand von 1.33 Sekunden Fünfter.

Es waren Odermatts direkte Konkurrenten im Kampf um die kleine Kristallkugel, welche die Podestplätze in Kranjska Gora unter sich ausmachten. Die Führung aus dem ersten Durchgang baute Lucas Pinheiro Braathen noch weiter aus und so sorgte der Riesenslalom-Olympiasieger für den überfälligen ersten brasilianischen Riesenslalomsieg im Weltcup. Als Zweiter hält auch Loïc Meillard (+0.54) seine Chancen auf die kleine Kristallkugel weiterhin aufrecht. Der Österreicher Stefan Brennsteiner (+1.12) komplettierte das Podest, er ist allerdings aus dem Rennen um den Sieg in der Disziplinenwertung gefallen.

Odermatt führt in der Disziplinenwertung vor dem letzten Riesenslalom am Weltcupfinale 48 Punkte vor Pinheiro Braathen. Meillard liegt 89 Punkte hinter seinem Landsmann zurück. Odermatt bräuchte damit am Finalrennen in Lillehammer einen dritten Rang, um unabhängig von der Konkurrenz seine fünfte kleine Kristallkugel im Riesenslalom zu sichern. Damit ist auch klar, dass der bevorstehende Gewinn des Gesamtweltcups dem Nidwaldner noch nicht am Sonntag zugeschrieben werden wird.

Nur sieben Hundertstelsekunden trennten die nächsten beiden Schweizer im Klassement: Luca Aerni (+2.41) fiel im zweiten Durchgang von Zwischenrang elf auf den 14. Schlussrang zurück, damit hielt er Teamkollege Thomas Tumler (+2.48) als 15. entsprechend knapp in Schach. Beide haben sich in dieser Saison aber souverän für die Teilnahme am Weltcupfinale, an dem die Top 25 der Disziplinenwertung teilnehmen dürfen, qualifiziert.

Erstmals in diesem Winter schaffte Fadri Janutin (+3.17) als 30. die Qualifikation für den zweiten Durchgang, was angesichts seiner hohen Startnummer 47 auf der weichen Piste ausserordentlich war. Im zweiten Lauf verbesserte sich Janutin um sechs Positionen. Als 24. durfte er sich über seine ersten Weltcuppunkte seit Alta Badia im Dezember 2024 freuen.

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2026-03-07 13:39:44

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07.03.2026 09:30

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